In den frühen Jahren des Snowboardsports wurde viel mit verschiedenen Snowboard Shapes experimentiert. Tüftler wie Jake Burton und Tom Sims versuchten mit allerlei verschiedenen Formen, ihre Bretter auf unterschiedliche Einsatzbereiche anzupassen. Über die Jahre ging diese Experimentierfreudigkeit jedoch verloren. Es setzten sich zwei vorherrschende Shapes durch: Twin für Freestyler, die viel Switch unterwegs sind, und Directional für Freeride- und Allmountain Boards. Der Grund liegt auf der Hand: Twins und Directionals sind vielseitig einsetzbar. Wer ein Snowboard für alles möchte, wird sich sicher für einen dieser beiden Shapes entscheiden.
Gerade bei Fortgeschrittenen Snowboardern geht der Trend inzsichen jedoch zum Zweit- oder sogar Drittbrett, so dass es durchaus Sinn ergeben kann, sich Gedanken über ein reines Powder- oder Carvingbrett zu machen, das bei entsprechenden Bedingungen für noch mehr Snowboardspaß sorgt. Das haben inwischen auch viele Snowboard-Brands erkannt und bieten neben den klassischen Shapes zahlreiche Exoten an. Manche dieser Bretter haben ein relativ schmales Einsatzgebiet, andere decken ein breiteres Spektrum ab. Hier eine Auswahl:
Die Zielgruppe:
Das Alter Ego von Ride richtet sich an Snowboarder, die gerne schnell auf der Piste und genüsslich im Powder unterwegs sind.
Der Clou:
Das geteilte Tail, das durch einen Clip geöffnet und geschlossen werden kann.
Der Vorteil:
Anpassbare Performance auf der Piste und im Powder. Wird der Clip geöffnet wird der Flex im Tail weicher und die Torsionssteifigkeit sinkt. So lässt sich das Alter Ego im Powder leichter steuern und der Auftrieb wird erhöht. Bei geschlossenem Clip läuft das Brett dafür ruhiger und reaktionsschneller - perfekt zum Carven auf der Piste.
Der Nachteil:
Wegen des geteilten Tails ist das switch Fahren auf gewaltzem Schnee eine echte Herausforderung. Für einen Ausflug in den Park ist das Alter Ego nicht geeignet.
Das Terrain:
+ Powder, Piste
- Park, Halfpipe
Der Preis:
579 €
Die Zielgruppe:
Vielseitige Snowboarder mit kleinen Füßen und einem BMI unter 25.
Der Clou:
Durch seinen Shape kann das Insta/Gator von Never Summer etwa 10 cm kürzer gefahren werden als herkömmloiche Snowboards. Das Insta/Gator ist in Längen zwischen 144 und 159 cm erhältlich.
Der Vorteil:
Die kurze Bauform sorgt für mehr Wendigkeit, weniger gewicht und schnellere Spins. Je nach Bedingungen können die Bindungen unterschiedlich montiert werden: Zentriert für Park-Sessions, mit leichtem Setback zum Piste Cruisen und mit starkem Setback, damit im Powder ausreichend Auftrieb da ist.
Der Nachteil:
Bei höheren Geschwindigkeiten laufen sehr kurze Boards unruhig und sind somit schwerer zu kontrollieren. Die kleine effektive Kantenlänge kann beim Carven bei eisigen Bedingungen für zu wenig Kantengriff sorgen. Vor allem etwas schwerere Snowboarder dürften das schnell zu spüren bekommen.
Das Terrain:
+ Powder, Park, Piste
- Eis, Halfpipe, große Kicker
Der Preis:
699 €
Die Zielgruppe:
Handwerklich begabte Snowboarder, die gerne selbst Hand anlegen und ein reines Powderboard suchen.
Der Clou:
Das Blank von Lib Tech kommt ohne Shape. Mit einer Säge kann sich jeder Snowboarder seine eigenen Shape-Wünsche erfüllen.
Der Vorteil:
Jeder Snowboarder ist anders - das Perfekte Brett von der Stange gibt es nicht. Wer etwas Mut und keine zwei linken Hände besitzt, kann sich das Blank genau auf seine Bedürfnisse zusägen und seine wildesten Shape-Träume verwirklichen.
Der Nachteii:
Was weg ist ist weg. Wer einmal zu viel absägt, hat unter Umständen ein unbrauchbares Brett. Dazu kommt, dass das Blank keine Kanten hat und sich somit nur für den Einsatz im Powder eignet.
Terrain:
+ Powder
- Piste, Park
Preis:
299 €
Die Zielgruppe:
Snowboarder, die entweder gänzlich auf Park-Riding verzichten, oder zusätzlich zu ihrem Park-Board ein Powderboard suchen. Das Cool Bean von K2 eignet sich auch für Fahrer mit größeren Füßen.
Der Clou:
Durch die extrem lange, breite Nose und das kurze Tail mit Schwalbenschwanz bietet das kurze Board (138 bis 150 cm) reichlich Auftrieb.
Der Vorteil:
Das Board ist leicht, wendig und sinkt auch im teifen Powder nicht ein.
Der Nachteil:
Fakie Landen ist mit dem Cool Bean eine echte Herausforderung. Bei Hohen Geschwindigkeiten fehlt es zudem an Laufruhe.
Terrain:
+ Powder, Piste
- Park, Rails, Pipe
Preis:
400 €
Die Zielgruppe:
Das Arbor Terrapin eignet sich für Fortgeschrittene und Experten, die ein reines Powderbrett für Tage mit mehr als 30 cm Neuschnee suchen.
Der Clou:
Durch die überdimensionierte Nose und das extrem kurze, schmale Tail soll im Powder echtes Surf-Feeling aufkommen.
Der Vorteil:
Im Gegensatz zu anderen kurzen Powderboards ist das Terrapin relativ hart. Dadurch reagiert es sehr schnell, und hat einen guten Pop für mehr Airtime. Da kein Schwalbenschwanz-Tail zum Einsatz kommt lassen sich kurze Strecken im Notfall auch mal Fakie zurücklegen.
Der Nachteil:
Das Board funktioniert wirklich nur im Powder. Auf der Piste ist das Fahrverhalten sehr gewöhnungsbedürftig.
Das Terrain:
+ Powder
- alles andere
Der Preis:
599 €
Die Zielgruppe:
Snowboarder, die gerne schnell unterwegs sind, wenig jibben und ein Board mit breitem Einsatzgebiet suchen.
Der Clou:
Das Zoid von Gnu ist asymmetrisch. Das bedeutet, dass Backside- und Frontsidekante unterchiedliche Shapes aufweisen.
Der Vorteil:
Anatomisch bedingt ist es praktisch unmöglich, die Frontside- und die Backsidekante eines Snowboards beim Carven auf gleiche Weise zu belasten. Asymmetrische Shapes sollen diese ungleiche Belastung ausgleichen und gleichmäßigere Kurvenradien ermöglichen.
Der Nachteil:
Wer bislang auf herkömmlichen Boards unterwegs war, wird seinen Fahrstil etwas anpassen müssen, da der Radius auf der Backside-Kante kleiner ist und die Turns so deutlich explosiver ausfallen.
Das Terrain:
+ Piste, Park, Pipe, Backcountry
- Rails, Street
Preis:
650 €
Immer mehr Snowboarder liebäugeln inzwischen mit dem Kauf eines Splitboards. Kein Wunder: Mit den teilbaren Snowboards, die den Aufstieg beim Freeriden wesentlich erleichtern, lassen sich bisher unerreichbare Powderruns erschließen, die sonst nur Tourenski-Gehern vorbehalten waren. Splitboards verschaffen einem - die nötige Grundausdauer vorausgesetzt - den Zugang zu völlig neuen Freeride-Erlebnissen fernab überfüllter Skigebiete. Gleichzeitig spart man sich Geld für Lifttickets und schont die Umwelt. Und glaubt uns: Eine mit eigener Kraft verdiente Backountry-Line macht gleich doppelt Spaß!
Die große Hürde beim Einstieg in die Splitboard-Welt: der hohe Preis für die Erstausrüstung. Ein brauchbares Splitboard-Set mit Brett(ern), Fellen für den Aufstieg und einem Voilé Kit zur Montage der eigenen Softboot-Bindung ist selten für weniger als 1.000 Euro zu bekommen. Gebrauchtware ist in diesem Bereich ein heikles Thema - man muss sich im Backcountry ja darauf verlassen können, dass das eigene Material perfekt funktioniert, um brenzlige Situationen zu vermeiden.
Perfekt für Splitboard-Einsteiger ist das Panoramic Splitboard Kit von K2 geeignet. Das Splitboard Set besteht aus einem Splitboard, dem Voilé Kit zur Montage herkömmlicher Softboot-Bindungen auf dem teilbaren Brett und zwei genau auf das Board zugeschnitteten Fellen. Es ist eines der wenigen Splitboard-Sets mit einem Listenpreis unter 1.000 Euro. Schnäppchenjäger aufgepasst: Aktuell ist das Set im Boardhop als Auslaufmodell für günstige 550 Euro zu haben.
Das Panoramic Splitboard von K2 bietet alles, was das Freeride-Herz begehrt: Ein straffer Kern, ordentliches Setback und ein schneller Belag machen es zur idealen Powderplanke für Freerider aller Könnensstufen. Beim Aufsteigen profitieren Backcountry-Enthusiasten vom geringen Gewicht des Bretts und den griffigen Fellen. Beim Abfahren im weichen Powder bemerkt man abgesehen vom durch das Voilé Kit verursachten etwas höheren Stand kaum einen Unterschied zu herkömmlichen Freeride-Boards. Lediglich für Pisten-Ausflüge ist das Brett - wie alle Splitboards - weniger geeignet, aber das sollte klar sein.
Fazit: Wer schön länger über den Einstieg ins Splitboarden nachdenkt und sich bis jetzt von den hohen Kosten abschrecken ließ, sollte hier zugreifen! Für 550 Euro erhält man mit dem K2 Panoramic Spllitboard Kit die komplette Splitboard-Hardware zum Preis eines normalen Mittelklasse-Snowboards.
Achtung: Im Backcountry lauern alpine Gefahren, die gerade von Freeride-Einsteigern oft unterschätzt werden. Abseits der Piste ist das Tragen eines LVS (Lawinenverschüttetensuchgerät) pflicht. Den richtigen Umgang mit dem LVS sollte man sich von einem Experten erklären lassen und regelmäßig trainieren. Entsprechende Kurse werden von fast alllen LVS-Herstellern sowie den Aplenvereinen angeboten. Wer sich zum ersten mal ins Backcountry wagt, sollte dies gemeinsam mit erfahrenen Tourengehern oder einem Bergführer tun.
Die Wintersaison 2014/15 ist in den meisten Regionen Geschichte und in Stuben nahm diese Geschichte mit Hilfe der Longboard Classics ein Happy End. Der alljährliche Oldschool-Snowboard-Event schließt und runded die Saison gebührend ab. Zahlreiche Snowboarder aus aller Welt treffen sich hier bereits zum 16ten mal bei den Longboard Classic 2015.
Voller Vorfreude reisten wir bereits Freitagabend an und wurden dafür direkt mit einem berauschenden Abend belohnt. Die ganze Snowboardfamilie traf sich bereits am Abend vor dem Rennen in der legendären Bar des Hotels Mondschein. Eine lange exzessive Nacht war für einige Teilnehmer des Rennens die perfekte Vorbereitung. Viele nette Menschen mit Charakter prägten den feuchtfröhlichen Abend begleitet von gutem Sound.
Am nächsten Morgen blendete der erste Blick aus dem Fenster, jedoch nur weil wir in eine weiße Nebelwand blickten. Die Realität widersprach sich mit der euphorischen Wettervorhersage des Vortages und die prophezeiten Sonnenstunden waren in weite Ferne gerückt. Dichter Nebel prägte das Bild, trotzdem hatten alle Bock auf das Rennen. Die letzte Rettung im weißen Nebel waren die guten alten Neonfarben.
Die bunten Skianzüge waren wohl die einzigen Orientierungspunkte für die Starter des Rennes, die ins weiße Nichts starten mussten und nach einigen Sekunden darin verschwunden waren. Die Stimmung war bombig und den dichten Nebel interessierte eigentlich keinen, obwohl bis zum Zieleinlauf Blindflug angesagt war. Fast 400 Teilnehmer aus allen Herren Länder waren dabei. Vom Rennen selbst kann man als Zuschauer nur wenig berichten, da man ja nichts gesehen hat:) die Stimmung war aber super und keiner ließ sich von dem Nebel die Stimmung vermiesen. Nach dem Zieleinlauf vergnügten sich Teilnehmer wie auch die Gäste gemeinsam im Partyzelt, in dem auch die Siegerehrung gefeiert wurde.
Obwohl bei diesem Event jeder gewonnen hat, gibt es hier die offizielle Liste der Ergebnisse des Rennens:
LBC Masters (Women)
Liz Kristoferitsch (AUT)
Christina Innerhofer (AUT) and Heidi Gunesch (SUI)
Babs Hemund (SUI)
LBC Masters (Men)
Mattias Jorda (GER)
Kurt Türtscher (AUT)
Joseph Neulinger (AUT)
LBC No School (Women)
Petra Schwarz (GER)
Rebecca Marte (AUT)
Daniela Schlatter (SUI)
LBC No School (Men)
Johannes Schnitzer (GER)
Toshio Kriegel (GER)
Philippe Nissl (FL)
LBC Old School (Men)
Jakob Maximi Claus (GER)
Martin Sammet (GER)
Gerd Heser (GER)
LBC Old School (Women)
Happy Steppi (GER)
Ruthie Goepel (CAN)
Victoria Auerbach (GER)
LBC Youngest Rider (5 years)
Neo Stirnimann (SUI)
Kaum war das Rennen vorbei, die Siegerehrung über die Bühne, verschwand der Nebel und die Sonne lachte über den ganzen Berg. Viele ergriffen die Möglichkeit erneut das Board zu schnappen und das Saisonende weiter herauszuzögern.
Die Nacht zuvor hatte etwas Neuschnee gebracht, den wollten viele Snowboarder nicht alleine alt werden lassen. Der Rest der Gesellschaft feierte im Tal weiter.
Der Event ist auf jeden Fall eine Reise wert. Es geht hier nicht um einen Gewinner, sondern um die Liebe zum Schneebretteln und jeder ist Teil dieses Geschehens. Eine große Familie eben, die gerne auf dem Schneebrett unterwegs ist. Und im nächsten Jahr geht’s sicher wieder steil! See you next year!!!
Weiter Bilder vom Wochenende und Infos zum Event gibt es auf https://www.longboardclassic.com/site/
Im Rahmen einer Snowboardtouren Reise in das Russische Chibinen Gebirge hatte ich die Gelegenheit, das Jeremy Jones Solution mit der Karakoram Split30 Bindung zu testen.
Bisher hatte ich nur Erfahrung mit dem Voile System. Dieses System kann mit jeder beliebigen Bindung, sowie allen auf dem Markt erhältlichen Splitboards oder Eigenbauten verwendet werden. Das Voile System ist zwar eine der günstigsten Möglichkeiten, weist jedoch auch einige Mängel auf. Angefangen bei der Bindungsmontage, die viel Zeit in Anspruch nehmen kann, da sich der Schlitten sehr leicht auf dem dazugehörigen Interface verkeilt.
Beim Tourengehen hat man durch die Interface Metallplatte direkt an der Bindung zusätzliches Gewicht bei jedem Schritt an den Füßen und der Umbau am Berg kann bei rauen Wetterbedingungen zum Geduldsspiel werden.
Das Fahrgefühl ist durch den großen Abstand vom Brett sehr gewöhnungsbedürftig, woran man sich nach einer Weile allerdings gewöhnt.
Nach einiger Recherche was der Markt zu bieten hat, kam ich recht schnell auf die Bretter von Jeremy Jones, das Bindungssystem von Karakoram und den Wunsch diese zu testen.
Zum Board: Jeremy Jones Solution
Das Solution Splitboard ist in verschiedenen Längen 154 cm, 158 cm, 161 cm, 164 cm, 163W und 168W erhältlich.
Beim Shape handelt es sich um ein Direcional Hybrid Camber/Rocker, d.h. der Stand ist etwas zurückgesetzt mit einer klassischen Vorspannung, die bei hartem Schnee und Eis sehr griffig ist und einen Rocker hat, um im Powder oben auf zu schwimmen.
Da das Brett sehr steif ist, bietet es auch bei schlechten Schneebedingungen ideale Kontrolle beim Abfahren, Zraversieren und beim Tourengehen. Die wohl größte Besonderheit ist die Mellow Magne Traction (bekannt von Libtechnology Snowboards) an den Innenkanten des Splitboards. Im zusammengebauten Zustand führt diese „Brotmesser“- Kante dazu, dass sich die beiden Hälften ineinander verzahnen und das Brett sehr an Stabilität gewinnt. Beim Tourengehen nutzt man diese Kanten auf der Außenseite, um bei Hangquerungen in Harsch und Eis besseren Halt zu erreichen.
Desweiteren führen auch die Schnappverschlüsse am Brett zu mehr Stabilität beim Fahren als bei den herkömmlichen Verbindunghacken.
Obwohl es sich hierbei um ein Splitboard handelt, bei dem man in der Regel immer Abstriche an der Steifigkeit machen muss, hat man in diesem Fall ein sehr stabiles Brett mit hervorragendem Fahrverhalten bei allen Bedingungen.
noch ein Clip zum Board...
2014 Solution and Carbon Solution from Jones Snowboards on Vimeo.
Zur Bindung: Karakoram Split30
Das Gewicht pro Bindung beträgt ca. 820g.
Verbaute Materialen sind CNC gefrästes Aluminium, rostfreier Stahl und Dupont Zytel.
Laut Hersteller beträgt die Umbauzeit weniger als 2 Minuten, was sicher zu erreichen ist, aber erst nach einiger Übung.
Auf den Ersten Blick macht die Bindung einen soliden schnörkellosen Eindruck der geringen Tragekomfort vermuten lässt, was absolut NICHT der Fall ist. Beim hiken sowie beim abfahren bietet die Bindung sehr guten Tragekomfort und gute Kraftübertragung.
Sowohl das Interface zum Hiken als auch das zum Riden bieten schnelles Ein- und Ausbauen, solange man sich nicht in großer Kälte und Unwetter befindet. Bei schlechten Wetterbedingungen kann es etwas Zeit kosten alle Teile vom Eis zu befreien, damit die präzisen Verschlüsse einrasten können.
Das Hike Interface ist mit einem simplen Klicken fixiert und bietet zwei verschieden hohe Steighilfen.
Das Interface zum Abfahren wird an der Front der Bindung eingehackt und an der Ferse mit zwei Pins fixiert, die mit einem Verschluss an der Bindung betätigt werden.
Zuerst wird die Bindung vorne eingehakt.
Und dann mit den Pins fixiert und gesichert.
Eine weitere Besonderheit dieses Bingungssytems ist, dass man die Ferse im Tourenmodus fixieren kann, um Skaten, Araversieren oder seitlich Aufzusteigen zu können. Auch beim Abfahren von kleinen Steigungen bietet diese Möglichkeit wesentlich mehr Kontrolle.
Das Highback kann mit einem Handgriff von Ride- auf Hikemodus gestellt werden, um beim Gehen weitere, gemütlichere Schritte machen zu können:
Alles in allem ein sehr ausgeklügeltes System bei dem man merkt, dass die Entwickler sich ausgiebig mit der Materie auskennen und befasst haben. Das Resultat ist ein Produkt, bei dem man weder beim Hiken noch beim Abfahren Abstriche machen muss.
Bei eisigen Bedingung kann es jedoch etwas zeitaufwendiger sein das System umzubauen, was definitiv ein schwer zu lösendes Splitboard Problem ist.
Vom Voile-System auf jeden Fall ein riesen Sprung der sich natürlich stark im Preis niederschlägt, aber sich meiner Meinung nach auf alle Fälle lohnt.
und ein Clip zur Bindung:
und weiterführende Links:
https://www.jonessnowboards.com/
https://www.splitboardbindings.com/
Wir danken der Fa. Element Sports für die Bereitstellung des Testmaterials.
Der Test wurde durchgeführt von Jonas Nefzger.
Videograss - The Last Ones
Dieser Streifen birgt geballte Punk-Attitude und knallharte Street-Action - also nichts für Schöngeister und schwache Gemüter. Selten hat man solch einen Haufen unfahrbare Spots gesehen, die trotzdem von der Videograss-Crew kurz und klein geshreddet werden. Mit dabei sind: Bryan Fox, Joe Sexton, Danny Larsen, Darrell Mathes, Jordan Mendenhall und viele andere.
Das Haupt-Thema sind Rails und Ledges, die man in jeglicher Ausführung vorfindet: groß, geknickt, gebogen, mit Gap, oder in irgend einer heftigen Kombination von allem. Das führt selbstverständlich zu einige beinharten Slams, die die Jungs von Videograss gerne und aus mehreren Winkeln zeigen - zum genießen, sozusagen.
Diese Art Snowboard zu fahren ist nicht immer schön anzuschauen, aber in jedem Fall hart, sehr hart.
Es gibt zwei Parts, die ganz besonders herausstechen: Scott Stevens liefert eine außergewöhnlich kreative Ansammlung verrückter Tricks ab. Ich garantiere, dass man hier mehr als 10 Tricks zu Gesicht bekommt, die man noch nie gesehen hat!
Der letzte Part geht völlig verdient an Justin Fronius, der technisch anspruchsvoll, variabel und sehr stylisch fährt. Er bringt Boardgefühl mit und das Jibbing ist geprägt von seinem Auge für den außergewöhnlichen Spot.
Zusammenfassend kann man sagen, dass The Last Ones kein „must have“ ist, aber die Parts von Scott Stevens und Justin Fronius sollten man unbedingt gesehen haben.
Review - Absinthe Dopamine
Absinthe steht für progressives Snowboarding und ein großes Herz für Style - egal ob im Powder oder auf den Straßen. Die Machart der Videos ist von aller erster Güte und auch Dopamine setzt auf stimmungsvolle Analog-Shots gepaart mit digitalen High Tech Sequenzen. Das Riding Level ist so hoch.
Deshalb konzentrieren wir uns auf die Highlights und starten mit Jason Robinson, der auch den Opener Part abgegriffen hat. Er pflügt in abgöttischer Powder-Pose durch die weißen Massen und kann gar nicht genug davon bekommen. Wolle Nyvelt und Danny Kass liefern sich im Anschluss ein Battle um die heftigste Pillow Line - unfassbare Shots - und Wolle braucht dafür noch nicht mal ne Bindung auf dem Board. Einen amtlichen Allround-Part liefert Nils Arvidsson ab, wohingegen Mathieu Crepel in der Summe enttäuscht. Der Partvon Scott Brown Justin Kesington ist zwar vollgepackt mit hartem Jibbing, aber irgendwie fehlt der Style, leider.
Manuel Diaz macht das schon besser und startet erst mal mit ein paar Tube Rides nur um danach im Neuschnee zu spinnen und zu tweaken wie Nicolas Müller zu seinen besten Zeiten. Diesen Faden nimmt Rusty Ockenden auf und zerlegt einen Backcountry Kicker nach dem anderen - ein sehr stimmungsvoller Part, perfekt auf die soulingen Tunes von Lee Fields geschnitten. Sylvain Bourbousson und Blair Habenicht rocken ebenfalls im frischen Tiefschnee was das Zeug hält, aber in der Masse der guten Shots fallen sie nicht auf. Ganz anders Brandon Cocard, der mit einem unglaublich fetten Pillow Ollie startet und von sickem Freeriding bis zum innovativen Jib alles unter bringt. Er lässt jeden Move frisch und radikal aussehen, so soll es sein!
Radikal ist auch der Transfer to Front Board von Cale Zima, den man gesehen haben sollte. Die Abtreibungsmusik und der absurde Schnitt, zu dem Bode Merrill fährt, schaffen es nicht von seinen halsbrecherischen Tricks abzulenken, aber fast.
Victor de la Rue hat sich zurecht den letzten Part gesichert und setzt einfach in jedem Terrain noch mal einen drauf, beispielsweise mit FS und BS 1080 über natürliche Kicker. Er ist einfach der Airtime-King! Sein letzter Trick ist ein Double Barrel Roll Melon, den er mit spielerischer Leichtigkeit stickt.
Dopamine kommt im Dopplepack als DVD und Blueray + Stickerpaket und ist allemal eine lohnenswerte Investition.
Review - Transworld Nation Holla, los geht's in die Wintersaision! Transworld steht seit einer gefühlten Ewigkeit für Snowboard-Videos höchster Qualität und auch das neuste Werk Nation macht dieser Marke alle Ehre. Xavier De Le Rue nimmt uns mit in die Berge - echte Berge - und zeigt extremes Freeriding. Chris Brewster ist da schon etwas kreativer unterwegs vor allem in den schneebedeckten Straßen und springt gerne mal von Rail zu Rail. Weiter geht's mit Dylan Thompson der fette Kinked-Rails zu lieben scheint und am liebsten noch einige Meter dropt bevor er seinen Move beendet. Jonah Owen macht genau da weiter und spinnt gerne jenseits der 360 Marke auf Rails und von Rails. Eiki Helgason liefert ebenfalls innovatives Jibbing u.a. Wallride Nollie Front Flip Revert und Cab 270 Front Board in ein 4 fach gekinktes Streetrail, what!?! Stale Sandbech hat ein außergewöhnlich ausgeprägtes Fluggefühl, beste Koordinationswerte und startet seinen Part mit einem triple Cork als Contest-Trick und liefert weiter beeindruckende Kicker-Power! Besonders die letzten Heli-Shots im Sunset bleiben in Erinnerung, besonders der Switch Triple Cork! DCP + Friends bewegt sich in seinem Wohlfühl-Terrain: Cliffs, Powder, Pillow Lines und ein paar ernsthaftes Freeride-Turns. Dan Brise wird nachgesagt, dass er absolut lebensmüde ist. Dieser Verdacht bestätigt sich nach diesem Part mehr als deutlich. Er eröffnet mit, wie von ihm gewohnt ultrafetten Street Gaps, erweitert dann sein Spektrum um Backcountry Kicker und sogar etwas Freeriding. Austin Hironaka und Austen Sweetin liefern zum Schluss noch zwei echter Allround-Parts ab und Forest Bailey setzt dem ganzen die Krone auf mit kompromisslosem Do-Or-Die-Snowboarding vom feinsten. Im der Summe ist der Transworld Crew mit Nation ein grandioses Video gelungen. Der etwas lieblose Schnitt und die sich wiederholenden Spots werden durch das hochwertige Cover in Form eines aufwendig gestalteten Bildbandes wieder wett gemacht. Nation lohnt sich!
That’s it that’s all round 2: The art of flight
4:45 min und das Intro von dem mit größter Spannung erwarteten Snowboard Film des Jahres ist zu Ende. Die Aufnahmen sind großartig! Discovery Channel wäre neidisch, aber wo ist der Bezug zum Snowboard ?
Wieder einmal ist Red Bull der Geldgeber und wieder einmal mit einem unglaublichen Budget von zwei Millionen. Auch das Lineup der Rider liest sich wie Butter: Travis Rice, Jeremy Jones, John Jackson, Pat Moore, Nicolas Müller. Ja, richtig gehört, es ist auch ein Europäer mit von der Partie.
So viel zum Vorgeplänkel. Aber wohin führt uns der Film? Wir reisen von der Mondlandschaft in Alaska zum, laut Jeremy Jones, Wizard of Oz nach Südamerika, nach Patagonien und natürlich Travis Heimat Montana und British Columbia.
Art Of Flight fängt wieder einmal mit schönen Bildern im frischen Powder von Alaska an. Hier zeigen uns Travis und Konsorten, dass dank Red Bull auch Alaska nun zu den gängigen Shred-Gebieten zählt. Zwischen den einzelnen Freeride Parts der Darsteller wird auch immer wieder mit Zeitlupe die Künste der einzelnen Piloten demonstriert, die einen Heli mal eben im 90 ° Winkel dahinfliegen lassen. Da war dann das erste WOW. Der Zwischenteil von Alaska und Wizard of Oz zeigt einmal mehr den amerikanischen Hang zu ihrer Konstitution. Shotgun und Bier. Wildes Rumgeballer! Knallt gut, aber irgendwie auch fad wenn man nur zusehen darf.
Der Wizard of Oz spielt sich in Alaska ab, wo Meister Rice der Entjungferer des Gebirgskamms vom Wizard ist. Was frenetisch von Jeremy Jones und Co. gefeiert wird. Danach folgen schöne Nahaufnahmen und Zeitlupe-Aufnahmen von Travis und John Jackson, bis hin zu einem Heli Drop mit einem Powderride inklusive sauberen 7er.
Danach geht’s ne Runde nach Südamerika wo Travis, Scotty Lago und Jake Blauvelt die Anden unsicher machen. Es ist wieder ein Backcountry Kicker Part mit unterschiedlichen Aufnahmen. Travis führt uns nach einer kurzen Erklärung in die Kunst des Rinnen-Boardens ein. Alles gefilmt mit seiner Headcam und Aufnahmen aus dem Heli. Leider gibt es nicht so viele Aufnahmen aus Südamerika, da ihnen der Vulkan vor Ort einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Jake verabschiedet sich brav und die Jungs verschlägt es nach Patagonien. Die Anfangsaufnahmen sind großartig. Das zweite WOW kommt über die Lippen. Es wird die Geschichte von Patagonien erzählt von einem Weihnachtsmann ähnlichen Dude. Letztendlich möchte Travis dort die Heimat des Teufels shreden. Die Landschaftsaufnahmen sind großartig, auch die Headcam Bilder lassen erahnen, wieso dies die Heimat des Teufels sein soll.
Nachdem der Südamerikanische Kontinent abgehandelt worden ist, führt uns Travis nun wieder in seine Heimat Montana. Hier bekomme ich das Gefühl nicht los, dass die Musik nicht passt. Aber die Bilder sind sehr vertraut. Mmmmh…. Warscheinlich liegt es daran, dass man diesen Part auch zu MGMT – Kids laufen lassen könnte und keiner würde wissen ob es nun Art Of Flight ist oder That’s It, That’s All. Letztendlich bleibt das aber der einzige Kritikpunkt. Die Sprünge sind, krank die Aufnahmen höchst professionell. Was wollen wir mehr?! Richtig ein Bail ! Und ja diesmal zerlegt es Scotty Largo.
Der nächste Stopp ist British Columbia. Hier wird es nun mal wieder etwas brenzliger. Lawinen, so schön sie aussehen, aber tödlich, tödlich, tödlich. Auch wird hier die Schwierigkeit mit einem Heli aufn Berg zu fliegen schön dargestellt. Alles in allem schöne Bilder, wenig Snowboard.
Zu guter Letzt kommt noch einmal Park geshredde. Schöne Rodeos und 12er - geile Aufnahmen die nur ein Film mit so einem Budget hinbekommen kann.
Zum Ende steigt der Veteran des Freeridens wieder auf sein Board und schmeisst sich Abhänge runter, die glaub ich noch nie ein Lebewesen geritten hat.
Fazit zu The Art Of Flight:
Die Begeisterung, die von der Community für diesen Film ausgegangen ist, ist für denjenigen der That’s It, That’s All gefeiert hat unverständlich. Aber warum? Weil wir wieder einmal neue hervorragende Aufnahmen sehen? Weil Travis und Co sich wieder Sachen runter wagen, die enorm viele Cojones benötigt? Nein, wir wollten wieder mit was Neuem konfrontiert werden. Ein weiterer Meilenstein wurde gefordert.
The Art Of Flight ist kein Meilenstein wie That’s It, That’s All. Jedoch ist es ein professionellerer Film als TITA; Travis Rice hat sein Niveau gesteigert und auch richtig gute Rider an seiner Seite.
In meinen Augen ein Must see Video! Bloß seid nicht enttäuscht danach, sondern denkt mit Art Of Flight habt ihr das zweite Kapitel von einer neuen Form von Snowboard Videos gesehen.
Videoreview - Forum Vacation
Ukulele ? Beach Cover ? Ihr seid euch, genauso wie ich, nicht sicher ob das wirklich das neue Videomaterial von Forum ist. Forum Vacation enthüllt beim ersten Bild einen Berg mit Schnee; und hey, es ist doch ein Snowboard Video. Das Line-Up liest sich auch schön: Pat Moore, Stevie Bell, Nic Sauve und Jake Welch.
Forum Vacation hat ein interessantes Intro mit dem gewohnten Witz der Forum Bande. Nur diesmal alles am Strand und mit einer Raplegende Ice T.
Der erste Part bekleidet Jake Welch und dieser hat außer seinen ersten drei Street Sequenzen Backcountry Aufnahmen, die mit der Hintergrund Musik an The Resistance erinnern. Alles in allem ein ganz netter Part.
Der nächste im Bunde, Nico Sauve, bedient nun wieder den Street Snowboarder. Es wirkt wie eine Mischung aus Parkour, Skateboarding und halt doch Schnee. Es gibt nette Aufnahmen. Man hofft nur dass es nicht wie die letzten Forum Videos zu einem reinen Street Snowboarding Video wird.
Cam Pierce in drei Wörtern: Boobs, Booze and SnowBoarding. Erinnert ein wenig an den Travis Kennedy Part im Forum or Against em Video.
Die nächsten drei Rider haben solide Parts und die Musik macht richtig gute Laune. Es sind schöne Aufnahmen und auch die Tricks können sich sehen lassen. Stevie Bell, Austen Sweetin und Andreas Wiig sind die Herren die dieses Snowboard Video nicht nur zu einem gewöhnlichen Rail Gemetzel machen. Meine Favorites.
Nun kommen dann die großen Kaliber. Pat Moores Part ist großartig. Er hat seinen Part halbiert. Einmal reine Street Action und einmal Backcountry und Park Session. Pat beweist hier mal wieder wieso er auch ein Teil von den beiden Travis Rice Filmen war. Krasse Sprünge - cleane Landung. Und außerdem: wer kommt zweimal in einem Part unter eine Lawine und kommt easy wieder raus ? Pat Moore, gewohntes großartiges Können. Guter Abschluss Part.
Mein Resultat: Gewohnte Forum Qualität, die, wie man auch beim Abspann sehen kann, den Spass am Snowboard fahren und mit Kumpels zusammen zu sein demonstriert. Solides Tape, gutes Snowboarding, schöne Aufnahmen. Sehenswert, wie jedes Forum Video.
4 von 5 Flammen!
Autor: Lucas Laner
Pics: DVD
Den Gegenpart zum vorstädtischen Shredfest bildet das Backcountry. Entweder als natural playground oder gespickt mit diversen Kickern jeglicher Größe hauen sich die Jungs in die Luft, als wenn es kein morgen geben würde.
Transworld Snowboarding hat nach These Days und Get Real den nächsten Streifen am Start: IN COLOR
IN COLOR fährt mit der vollen Bandbreite des Snowboardens auf. Vom Backcountry in Kanada bishin zu Streetaction in den Gassen von Skandinavien. Dieses Program gepaart mit Ridern wie Jussi Oksanen, Devun Walsh, Mikkel Bang und Chris Bradshaw verspricht allein schon einiges.
Den Opening Part hat Mikkel Bang. BÄÄÄÄNG wäre die passendere Schreibweise gewesen. Er kommt zwar so gut wie ohne Rails aus, dafür überzeugt er mit seinem mellow Style an viel zu großen Cornern, zeigt eine Menge Kreativität und hat zurecht den ersten Part im Streifen.
Part Two wird gefüllt von Phil Jacques der anscheinend für die fehlende Railaction bei Mikkel Bang in die Bresche springen wollte. Rails, Street und Backcountry Roadgaps. Der Junge überzeugt.
Ikka Bäckström ist als nächstes an der Reihe und stylt sich zu feinstem Rock durchs Backcountry als würde es kein Morgen geben. No Rails aber dafür ne gute Priese Style.
Chris Bradshaw lässt es da im nächsten Part bei der Musik etwas ruhiger angehen, was weniger zum urbanen, metallernen Umfeld passt, in dem er sich bevorzugt aufhält.
Der alte Hase Jussi Oksanen (meiner Meinung nach wie vor der größte Styler) zeigt den Jungen Hasen wie man sich im Backcountry richtig durch die Lüfte schießt. Big Up!
Jake Olson-Elm folgt dem Trend des Streifens und bringt erneut den Cut vom Backcountry direkt auf die Straßen. Da kann ein Board auch schonmal brechen. Wenigstens hat er den richtigen Sound für seinen Part gewählt. Rock Rock Planet Rock!
Neben Jussi Oksanen ist Devun Walsh ein alter Bekannter aus ettlichen Filmen (WILDCATS!!!!) und dementsprechend auch wieder vermehrt im Backcountry unterwegs. Auch er hat noch nichts verlernt und spielt nichmal mit dem Gedanken, sein Brett im Schrank zu verstauen.
Mark Sollors im vorletzten Part zeigt, dass er es überall kann. Backcountry oder Street, ihm egal. Er gibt überall Gas. Dazu mellow Rockgedüdel im Hintergrund. Easy!
Den Final Part hat sich Keegan Valaika geschnappt und sich dazu ganz a verrückte Musik ausgesucht. Viel Rails und Backcountry Kicker lassen sein Herz höher schlagen.
Musiktechnisch ist IN COLOR kein Streifen der krass pushed. Aber mit einem Bier in der Hand und ein paar Spezln lässt es sich verdammt gut aushalten. The Ramones, Lynard Skynyrd, Band of Horses oder Iggy Pop - so geht's hier zu.
Fazit:
Harte Parkaction ist hier total fehl am Platz, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Denn so wie sich die Jungs über die Backcountry Kicker hauen, natural terrain shreddn und die Rails auffressen, braucht es das auch nicht umbedingt.
Laufzeit:
35min + Bonus-Features 20min (inkl. good old crash section)
Rider:
Ikka Bäckström, Mikkel Bang, Chris Bradshaw, Phil Jacques, Jussi Oksanen, Jake Olson-Elm, Mark Sollors, Keegan Valaika, Devun Walsh und ne ganze Menge Friends
Bewertung:
Alterna Films neuestes Video heißt „Hello World“. Der Titel des Videos wurde wahrscheinlich deshalb gewählt, weil die Crew Lust auf Reisen zu außergewöhnlichen Orten hatte. Dank dieser Reiselust darf sich der Konsument unter anderem auf eindrucksvolle Aufnahmen aus der Türkei und Bosnien-Herzegowina freuen.
Die Bewohner von Bosnien-Herzegowina haben bestimmt noch nicht so viele Snowboarder zu Gesicht bekommen, die sich an den Ruinen und heruntergekommenen Häusern zu schaffen machten. An den Ruinen zeigt die Crew Bombdrops und Wallrides, diese Aufnahmen sind wirklich sehr gelungen. Das Video spielt sich primär aber im Backcountry ab. Benjie Ritchie eröffnet das Video mit Powdersprays, Backside und Frontside 180s, 540s und 720s im tiefen PowPow. Solche Aufnahmen machen Lust auf Tiefschnee und motivieren dazu mal den Funpark zu verlassen und die eigene Schaufel auszupacken.
Chris Rasman, dessen Dad ihn mit 12 Jahren aufs Board stellte, zeigt seine Kicker-Skills. Nennenswert ist sein fs720 über einen beachtlichen Kicker. Einen leider etwas kurzen Auftritt hat die deutschsprachige Vera Janssen, die ebenfalls im Tiefschnee unterwegs ist, ihr aber ruhig noch ein paar weitere Minuten Filmzeit hätten gegönnt werden können. Der Kanadier Chris Dufficy, der „Duffman“ der Snowboardszene, ist schon einige Jahre im Business mit dabei. In seinem Part sticht besonders ein Frontside 720 to Frontside 360 über einen Tiefschneekicker heraus, das heißt er landet den 720 etwas zu weit auf dem Tail, sei es gewollt oder nicht (sieht auf alle Fälle gut aus), und rotiert noch einen 360 hinterher.
Den besten Part im Video hat meiner Meinung nach Jesmond Dubeau. Er hat einen sehr abwechslungsreichen Part mit Street-, Parkkicker- und Tiefschneekickeraction, und seine Airtime ist … alta vadda!!! Im Großen und Ganzen ist das Video äußerst sehenswert und es ist schön mit anzusehen, wie viel Spaß die Crew beim Reisen hatte. Zwischensequenzen zeigen immer wieder Reiseaufnahmen, unter anderem aus Istanbul.
Länge: 31 min
Fahrer: Featuring: Benji Ritchie, Mikey Rencz, Jesmond Dubeau, Wiley Tesseo, Devun Walsh, Chris Dufficy, Dave Short, Eero Niemela, Tadej Valentan, Chris Rasman, JF Fortin, Marius Otterstad, Vera Janssen, Craig Beaulieu, Geatan Chanut and friends
Bewertung:
Bon Voyage, was übersetzt so viel wie gute Reise bedeutet, ist der Titel des aktuellsten Videograss Videos. Die Reise geht auf alle Fälle nicht ins Winter-Tiefschnee-Wunderland, sondern eher in zementierte und metallene Gefilde.
Mikey Leblanc und seine Reisetruppe toben sich vor allem an Rails, Ledges und Wänden aus. Lediglich Alex Cantin und Ben Bilocq zeigen ihre Backcountry-Skills. Fans des „boardenden Super-Knies“ Mikey Leblanc werden auf ihre Kosten kommen, denn er bleibt seiner Linie treu und ballert sich so einige Gaps runter, vor allem sein Ender sorgt für offene Münder und großes Staunen.
Chris Grenier und Justin Bennee sorgen mit ihrer Präsenz in diesem Video für Abwechslung, sie repräsentieren die Baggypants-Fraktion der Videograss-Crew. Justin Bennee ist eben kein Mosher und trägt auch keine engen Hosen, er legt mehr Wert auf langsame und smoothe Bewegungsabläufe. Chris Grenier hat definitiv Ambitionen zum Jackass-Nachwuchsstar, in seinem Garten hat er sicherlich schon so ziemlich alles mit seinem Golf Cart kaputtgefahren, auch sein Part ist nicht von schlechten Eltern.
Die anderen Jungs wie beispielsweise Jon Kooley zeigen wo der Tightpants-Hammer hängt, mit gepflegter Hau-den-Lukas-Manier moshen sie sich jedes erdenkliche Streetrail runter. Den besten Part hat definitiv Jed Anderson. Dieser junge Fahrer nimmt die Rails nur so auseinander. Ich glaube als Filmer ist es eine wahre Freude mit ihm unterwegs zu sein, denn er macht an einem Spot nicht nur einen krassen Railtrick, sondern gleich mehrere Banger. Dieses Video ist für Konsumenten die gute Railaction auf den Straßen von Salt Lake City sehen möchten und den Humor der Videograss-Produzierenden wertschätzen.
Bewertung:
Think Thanks diesjähriger Snowboardstreifen trägt den klangvollen Namen Right Brain Left Brain. Mit der doppelten Portion von zwei saftigen CDs, die jeweils circa 30 Minuten Spielzeit betragen, wird das Gehirn des Konsumenten ordentlich in Aufruhr versetzt. Think Thank bleibt seiner Linie treu, d.h. viele schnelle Schnitte und viele Spielereien mit dem Board, die immer wieder durch lustige Zwischensequenzen „unterbrochen“ werden. Alle Fahrer haben jeweils einen Fullpart, aber tauchen immer wieder in den Parts der anderen Fahrer auf. Besonders nennenswerte Parts sind von Nick Visconti, Jesse Burtner, Austin Hironaka, Pat Milbery, Jess Kimura, Blair Habenicht und Ben Bogart.
Jess Kimura, die einzige Frau im ganzen Video, steht den männlichen Ridern in nichts nach. Sie steht ihren Mann auf Rails und Ledges, dabei steckt sie ordentlich ein, die Frau hat definitiv Cochones. Nick Visconti, der in seinem Paradiesvogeldasein Gus Engle noch übertrifft, kombiniert Railtricks mit Grabs und drückt sein Knie bei manchen Slides gerne auf sein Board, dies wird wohl als Tuck-knee Boardslide bezeichnet? Jesse Burtner hat zwar zwei Bindungen, jedoch nutzt er sehr häufig nur eine und zeigt was man alles one-footed so mit dem Board anstellen kann.
Austin Hironaka ist ein dynamischer Fahrer und seine super langsamen und durchgestreckten Backflips sind eine wahre Augenweide. Die linke Gehirnhälfte, also eine der zwei CDs, ist wesentlich entspannter anzusehen als die rechte Gehirnhälfte. Vor allem Blair Habenichts Part spielt sich hauptsächlich im Tiefschnee ab und er zaubert wunderschöne Powderlines ins Backcountry. Das Video ist auf alle Fälle sehenswert und ein Muss für die Liebhaber der ThinkThank-Videos.
Bewertung:
Cheers heißt der diesjährige Film aus der Mack Dawg Schmiede namens People. Inzwischen binden die People Produktionen eine feine Auswahl ziemlich guter Rider: da wären beispielsweise Mr. Amercia himselft aka. Jeremy Jones, Joe “Gipsy“ Saxton, Railkiller Simon Chamberlain und Seth Hout, um einmal die Créme de la Créme zu nennen. Wie auch schon in den vorherigen Produktionen der People Serie kommt der Spaß hier wieder nicht zu knapp und das Riding bleibt auf einem konstant hohen Level. Vom Backcountry über Parkriding, bis hin zu Urban Shred werden in diesem Film alle Bereiche gleichermaßen bedient.
Los geht’s mit mit Jibbin' Jeremy Jones Openingpart, der ordentlich mit 60er Gitarrensounds à la Hendrix unterlegt ist. Wer die Parts aus den anderen Mack Dawg Filmen mag, wird auch hier nicht enttäuscht werden. Da wo andere Leute wohnen und/oder zur Arbeit gehen (Ja, genau! Downtown), packt er sich wieder mit gewohntem Style auf Rails, Hauswände, Picknicktische, usw. ...nicht zu verachten sind auch die Backcountry Shots. Und wenn Ihr euch fragt, ob man ihn auch wieder auf seinem tollen Moped sieht, dann wartet mal bis der letzte Trick gelaufen ist.
Verdammt sehenswert allerdings ist Seth Huots Part. Auf dem Cover der DVD gar nicht aufgelistet hat er definitiv einen der besten Parts in dem Film! Sowohl City- wie auch im Backcountry Bereich liefert Seth einen Bomben Part ab. Da wäre ein Hang Up Nosemanual auf einem Bushaltestellendach, Style!!!, ein verdammt schöner Switch Backside 540 im Backcountry und ein verdammt schneller Wallride in einer Curved Wall...einfach unglaublich Kreativ der Kerl.
Direkt im Anschluss kommt ein ziemlich schneller Shaun McKay, der mit einem Tempo durch das Gelände heizt, dass man im Allgemeinen als hoch alpin oder auch Gletscher bezeichnet.
Wer auf Rail Gemosche “auf richtig fein“ steht, dem wird mit Simon Chamberlain weiter geholfen. Yearly Killer: Gap to Frontboard in heftig Teil III!
Ziemlich funky ist Lauri Heiskaris Part. Mit David Guetta ft. Kid Cudis - Memories geht’s partymäßig ab auf Rails, Kicker und im DC Mountain Lab.
Ol' Men can't jump?!? Von wegen, JP Walker überzeugt vom Gegenteil! Er scheint mit einer Art Gummi in den Knien sämtliche Kinks schlucken zu können, wie vor 10 Jahren. Und was Kicker angeht, könnt ihr selbst sehen.
Mit einem saftigen Finishmove Part von Gipsy King Joe Saxton geht Cheers in der 45 Min. in den Abspann und hinterlässt einen ziemlich guten Eindruck.
Der Soundtrack bewegt sich in allen Sparten und bildet ein buntes Potpourri, bei dem für jeden etwas dabei ist, aber David Guetta ist mir persönlich de Nummer zu hart, Fail!!!
Insgesamt lohnt es sich auf jeden Fall den Film zu sehen, aber was hätte man auch anderes aus dem Hause Mack Dawg erwartet?
Fazit: Kaufen lohnt sich!
Laufzeit: ca. 45 Min. + Bonus
Rider:
Aaron Biittner – Seth Huot - Curtis Ciszek – Jeremy Jones – Joe Saxton – Eero Nimela – JP Walker – Simon Chamberlain – Lauri Heiskari – Shaun McKay – Zamc Marben – Mikey Rencz
Bewertung:
Mike Hatchett kann sich in Sachen Snowboard Filme zu den Meilensteinen einer langen langen Dynasty zählen. Angefangen mit der TB Serie hat er es geschafft, Snowboarden mit jedem seiner Filme atemberaubender darzustellen. Und das immer auf dem neusten Stand der Technik. Die Filme zeichnen sich durch ihre Fahrer aus und haben das Augenmerk auch schon damals auf später sehr erfolgreiche Snowboarder gerichtet. So hatte der damals 13 jährige Shaun White seinen Debütauftritt bei Mike Hatchett im TB 8.
The Storming zeigt Snowboarden auf seiner nächsten Stufe. Vollgepackt mit Top Fahrern wie den Helgasons, Torstein Horgmo, Xavier De Le Rue und Kazu Kokubo liefert der Film ein konstant hohes Niveau. Angefangen im Backcountry mit Sammy Luebke, der sich ein Kampf gegen die Naturgewalten gibt, geht es weiter mit Halldor Helgason, bei dem einfach sämtliche Rail- und Kickercombos der nächsten Generation gehen. Was definitiv auch zu erwähnen ist, ist die Ladies Montage mit Kimmy Fasani, Hana Beaman, Reawyn Reid, Erin Comstock, die einfach einen verdammt stylishen Part hat und Leanne Pelosi, die nen ziemlich Harten Stil fährt.
Wie in den Letzten drei Jahren hat Torsten Horgmo wieder den Finishpart, der in Backcountry, Parkline und Monsterkicker aufgeteilt ist und mit dem unglaublichen Tripple Cork von Torstein Horgmo abschließt. Steinflip, World Record!!!
The Storming ist ein atemberaubender Film der in der DVD Sammlung definitiv nicht fehlen darf. Mit einem breiten Spektrum verschiedener Bereiche wird er nicht eintönig und hält den Zuschauer in den Sessel gedrückt. Ein gut gemischter Soundtrack von Rock, Electro, Hip Hop und Ambiente, harte Tricks, Special Effects, fantastische Landschaften und Soundtuning machen The Storming, wie seine Vorgänger zum Topfilm der Saison.
Fazit: Wer sich The Storming nicht ansieht, der ist selbst schuld.
Laufzeit: ca. 45 Min. + Bonus
Rider:
Halldor Helgarson – Samy Luebke – Lonnie Kauk – Xavier De Le Rue – Leanne Pelosi – Eiki Helgarson – Ryan Tiene – Erin Comstock – Jason Dubois – Hana Beaman – Reawyn Reid – Kazu Kokubo – Torstein Horgmo
Bewertung:
Wer den Teaser zu Cole Taylors und MFMs “The Arena“ gesehen hat, wusste in etwa was kommen wird. Ganz nach dem guten alten Schema von “Finger On Da Trigga“ wir alles gejibbt, was da so im Weg steht...aber wirklich ALLES!
Mit dem Motto: Wenig Backcountry und dafür Urban Shred der nächsten Generation ist der Film bestimmt nicht für jedermann zu ertragen, aber das soll er auch gar nicht sein. The Arena ist eher für die treuen Jünger der “Wide Pants, Winde Stance“ Fraktion gedacht, was sich auch stark im Soundtrack abzeichnet: 2 Country/Folk Songs gemixt mit hartem Hip Hop & Crunk, plus eine ordentliche Dosis Bling!
Los geht The Arena mit einem ausführlichen Part von Derek Dennison, der erst mal mit einem Backflip 180 über ein Maschendrahtzaun-Gap hechtet. Ghetto! Direkt im Anschluss: The Allmighty T.K.. Feiner Part. Halb Kicker, halb Urban. Sick ist auf jeden Fall sein Frontboard auf zwei Rails zeitgleich und der Backside 180 übern Lift mit Chicks.
Hart ist Johnnie Paxsons Part, der sich hier mit einem 50/50 an einer überstehenden Kante einer Fabrikhalle entlang hangelt. Dann wieder endlich ausführlicher: Mark Frank Montoya, das Ghetto in Person. Anfangs geht’s mit Fullspeed über Spitzdächer, dann mit offener Daunenjacke ins Backcountry, Kicker heizen und später wird noch die Liftanlage mit Noseslide to Normal, 50/50 Backside 360 Off und Dergleichen gejibbt: Peng, peng!!!
Lucas Magoon hatte zwar schon bessere Parts, aber sein Late Shifty Backside 180 über ein Streetgap kann sich definitiv sehen lassen. Jonah Owen ist auf jeden Fall der, der am heftigsten kassiert, was Bails angeht.
Aber er steht dann eben auch seinen 50/50 am Downrail mit gezwungenem Popover Abgrenzungszaun in der Landung...hört sich verwirrend an...sieht aber auch so aus. Den letzten Part hat Dylan Thompson. Und zwar mit Recht! Zu einem Mix aus Buffalo Spingfields – For What Its Worth und Public Enemys – Who Got Game lässt sich Dylan auf Down Flat Down Kinks runter mit einem Style, dass die Helgarsons mit den Knien schlottern: 50/50 270 Frontoard und 50/50 Backside 360 50/50. Einfach schön, was der Herr zum Abschluss liefert. Ab jetzt sagt man nicht mehr sauber, sondern Thompson!
Insgesamt ein sehr feiner und guter Film. Aber Vorsicht: Urban Shred en Masse!!! Wer hier nach verträumten Backcountry und Heliboarden sucht, wird enttäuscht.
F.O.D.T. hat es dieses Jahr definitiv wieder geschafft ihren letzten Streifen “Hard To Earn“ zu toppen. Die Tricks an sich sind nicht sonderlich außergewöhnlich. Aber da wo sie gemacht werden, sind sie einfach nur verdammt hart und teilweise fast unmöglich.
Laufzeit: ca. 35 Min. + Bonus
Rider:
Mark Frank Montoya – Travis Kennedy – Dylan Thompson – Jonah Owen – Lucas Magoon – Johnnie Paxon – Derek Dennison – Jake Devine – Andrew Brewer – Johnny Lazz – Cory Cronk
Co-Rider:
Stevie Bell
Bewertung
Um es kurz und knapp auf den Punkt zu bringe: Verdammt gut, aber zu kurz. Fuck it.
Trotz dessen, oder vielleicht auch grade deswegen lohnt es sich den neuen Streifen von Forum zu genüge zu führen. Vielleicht ist er auch einfach so gut, dass er einem zu kurz vorkommt???
Seit dem letzten Film „Forever“ hat sich auf jeden Fall wieder einiges getan im Forum Team. Jake Blauvelt, Eddie Wall und Joni Malmi sind Raus. Stattdessen haben Andreas Wiig, Austen Sweetin und Cameron Pierce Einzug auf der Mattscheibe erhalten.
Dass Forum es sich auch diese Jahr nicht nehmen lässt ihren Film wieder mit ordentlichen Krachern vollzupumpen war klar. Angefangen bei Nic Sauves Intropart, der durch harte Railaction glänzt und mit einem massiven Cab 270 Frontboard ins zweite Down eines Doublekinks endet, bis hin zum kurzen Featurepart von Andreas Wiig und Pat Moore.
Während die beiden von der Helicam verfolgt werden schmeißen sie sich über Bergrücken ins Backcountry. Unglaublich saubere Aufnahmen, die Erinnerungen an T.I.T.A wach werden lassen. Ebenfalls sehenswert ist Cameron Pierces Debütauftritt. Unterwegs mit einem verdammt knappen Backside 180 auf ein Flachdach über einen Gapkicker und ansonsten ziemlich fit auf Rails der Herr. Last Trick: Backside 180 Fakie Nosepress into Switch Tailpress Frontside 180 Off. Verdammt stylish!!!
Insgesamt wird in dem Film recht viel gekillt, ganz neu: alles anzünden! Und genau zu diesem Thema lässt sich unter anderen auch Niko Coffin über brennende Kanonenrohre und klatscht in flammende Walls rein. Wer Rambo cool findet wird hier ausflippen!
Für die nötige Kickeraction im Backcountry sorgt wie schon im letzten Jahr John Jackson in einem längeren Finishpart. Wer bei „Forever“ gestoked war, wird es wieder sein. Rechnet einfach überall ne ½ bis ganze Drehung drauf und wir wären soweit...
Wer die Forumfilme kennt weiß, dass es neben echt gutem Riding und einem top Soundtrack auch immer ordentlich was aufs Zwerchfell gibt. Ganz großes Kino, Bluebox und Animationen vom Feinsten. Schade nur, dass bei den ganzen Bängern, Jokes, den nachbearbeiteten Farben, den Hammer guten Schnitten und dem feinen Sound das Video schon nach 26 Minuten in den Abspann übergeht. Wären da 10 Minuten mehr von den Tricks der gleich Liga, dann wäre das hier der Film der Saison 2010/11.
Ganz in diesem Sinne: Fuck it. Es lohnt sich trotzdem allemal den Streifen für die heimische DVD Sammlung anzuschaffen.
Laufzeit: ca. 26min. + Bonus
Rider:
John Jackson – Stevie Bell – Nic Sauve – Jake Welch – Niko Coffin – Cameron Pierce – Austen Sweetin – The Youngbloods
Co-Rider:
Pat Moore – Andreas Wiig – Peter Line – Daniel Ek
Bewertung:
Nachdem wir letztes Jahr mit „Forum or Against em“ beglückt wurden, heißt es dieses Jahr bei Forum schlichtweg: „Forever“!
Um eins vorweg zu nehmen: „That“ bleibt wieder unerreicht. War ja auch irgendwie letztes Jahr schon absehbar, nachdem DC Forum das halbe Team abspenstig gemacht hatte. Um so schmerzlicher muss es jetzt für die gesamte Crew gewesen sein, sich von dem „Charakterfahrer“ Travis Kennedy zu trennen, der nun unter der Flagge von Tech Nine seine Brett spint. Ein kleiner Trost bieten in diesem Fall die neuen Fahrer Daniel Ek und Niko Cioffi. Ersetzen können die beiden T.K. zwar nicht, halten das Level bei Forum aber definitiv auf einem gewissen Nenner wenn die Frage lauter wird:„wie sieht's da eigentlich mit Rails aus???“
Text: Fabi Karg Pix: (aus DVD)
Wir schreiben die Saison 2009/10 und auch dieses Jahr kommen die Jungs von „Finger On Da Trigga“ mit einem Streifen an den Start, den man doch durchaus in die Kategorie „Bling“ einordnen kann.
Neue Crewmember sind Travis Kennedy, der von Forum auf Tech Nine gewechselt hat, Jeremy Grandahl, Johnnie Paxson, Yan Dofin, Cory Cronk und Jonah Owen. Selbst MFM himself ist in „Hard To Earn“ wieder vor der Linse zu sehen, was bei der letztjährigen Produktion „Familia“ irgendwie gefehlt hat. Wer jetzt allerdings auf die Jahrhundert Parts von T.K. und MFM gehofft hat, wird schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt werden.
Soundtrack: Von Hedrix über James Brown, bis hin zu Funkdoobiest.
Fahrer: Mark Frank Montoya, Travis Kennedy, Dylan Thompson, Jonah Owen, Jake Devine, Lucas Magoon, Jeremy Grandahl, Johnnie Paxson, Derek Dennison, Louie Vito, Chris Bradshaw, Yan Dofin, Cory Cronk
Wie der Name Auto schon sagt, hat K2 die Zehenstraps mit den oberen Straps verbunden, so dass einem eine Ratsche genügt um die Bindung einzustellen.
Hier ist das Highback direkt mit dem Heelcup verbunden und erleichtert so die Bindung um einige Bauteile und erreicht einen sehr guten Flex in jeder Situation. Alle Teile lassen sich problemlos und ohne Werkzeug verstellen. Die Baseplates sind mit einer Abdeckung versehen, so das die Schrauben nicht eineisen.
Hier gehts direkt zum SHOP
Ein rund um gelungenes Produkt das wirklich viel Spaß macht.
Um es schonmal vorweg zu nehmen....der beste Snowboardstreifen, den ich je gesehen habe.
Länge: ca. 1h + ca. 1h Bonus
Rider: Travis Rice, Mark Landvik, Nicolas Müller, Terje Haakonsen, Jeremy Jones, Scotty Lago, John Jackson
Fazit:
Standard Films: Aesthetica
40 Minuten
Wo Rome am Werk ist, ist Party angesagt. Ein gelungenes Video mit großem Street und Backcountry Anteil, was von Kids on Shred Productions zu einem gelungen Gesamtwerk zusammengestellt wurde.
Das Intro verspricht was der Film dann auch hält. Die Rome Crew besteht aus ner Menge verrückten Leuten, Hippies und Rockstars. Daher ist der Name des Films auch Programm - für Rome gibt es nicht DIE richtige Art zu boarden
Länge: 53 Min + 22 Min Bonus
Rider: Marius Otterstad, LNP, Bjorn Leines, Yan Dofin, Greg Bokenkamp, Max Legend, Eiki Helgason, Jon Foy, Jesse Fox, Marie-France Roy, the AM Army
Foto-Credits: Rome Snowboards SDS
Fazit:
Snow is our life! - das sind die ersten Worte die man von Nicolas Müller zu Beginn des Films verkündet bekommt. Da diese Worte ja wohl auf uns alle zutreffen, checkt das hier aus: protectourwinters.org
Es geht darum, ein Auge auf unsere Natur zu werfen und uns so weiterhin viel Schnee und super Winter zu ermöglichen.
Im Intro des eigentlichen Films wird dann gleich klar was einen im Rest des Streifens erwartet: Unendlich viel Schnee und ne Menge Backcountry Action, gewürzt mit ein paar Railsections. Das Intro macht definitiv Lust auf mehr.
Jeremy Jones Part wird fast komplett aus dem Hubschrauber gefilmt und zeigt Freeriding at its best. Unglaublich steile Faces und wahnsinnige Lines zeichnen diesen Part aus. Unterstrichen durch Helmkameraaufnahmen ist dieser Part ein echtes Erlebnis, leider passt die Musik nicht wirklich gut.
Insgesamt ein fetter Freeride Film der keine neuen Maßstäbe setzt, aber trotzdem harte Action und Riding auf hohem Level zeigt. Leider wird er aufgrund der Musik und der fehlenden Abwechslung zum Ende hin ein wenig langweilig.
Hier könnt ihr euch den Trailer reinziehen: absinthe-films.com
Länge: 53 min
Rider:
Gigi Rüf, Jeremy Jones, Kevin Pearce, JP Solberg, Romain De Marchi, Matt Beardmore, Bjorn Leines, Scotty Lago, Jules Reymond, Chris Coulter, Markus Keller, Blair Habenicht, Marco Feichtner, Mikey LeBlanc, Matty Ryan, Keegan Valaika, Wolfgang Nyvelt, Cale Zima, Annie Boulanger, Nate Bozung, Nicolas Müller.
Fazit:
Foto Credits: Absinthe Films
It´s always snowing somewhere
weckt Erinnerungen an die goldenen 90er Jahre, da Burton das
allumfassend beste Team, die Stars, die Innovationen und schlicht und
einfach den Hype gepachtet hatten.
Dauer: 45 Min
Fazit:
Mit 'Just Because' hat die S-Cut Crew ihr Erstlingswerk in die freie Wildbahn entlassen. Auf den ersten Blick war ich etwas verdutzt, da mich ein Menu im Taub-Stumm Modus begrüßte. Ich dachte: "Ok, hinten steht zwar...'not about the big money'...aber ein bisschen wenig find ich das jetzt schon".
Man merkt hier ziemlich schnell, dass der Spaß eindeutig im Vordergrund steht und es um das Riding mit den Kumpels an sich geht, und nicht um die große Show samt Rumgepose.
Laufzeit: ca. 34min + kleiner Bonussection
Fazit:
Für mehr Infos über die Rider, Pics & Co checkt: www.s-cut.eu
source: s-cut.eu
foto-credits: dennisphotoart.de
80er Jahre Bretter, 80er Jahre
Skianzüge, Neonsonnencreme... nach dem Intro von MTN.LAB 1.5 ist
schnell klar, dass die Jungs von DC sich nicht allzu ernst nehmen.
Verantwortlich für die optische Vergewaltigung ist mal wieder
Renee Renee, der auch schon im ersten Mountainlab mit Neonstramplern
durch den Park fetzte.
Aufgrund des schlechten letzten Winters konnte der Hauseigene Park von DC in Utha nicht komplett nach deren Vorstellungen umgesetzt werden, woraus sich die bescheidene 1.5 Serie ergibt, wie die Macher selbst sagen. In der Tat sieht der Park fast genau so aus, wie im ersten Mountainlab und auch der „Trash-Charakter“ ist wieder der selbe. Spaß steht hier wieder eindeutig im Vordergrund! Trotzdem finden sich auf dieser DVD einschlägige Parts von Ikka Bäckström, Devun Walsh und „the railkiller himself“ Eddie Wall. Weitere Teamfahrer wie Travis Rice, Todd Richards, Lauri Heiskari, Aaron Biitner, Björn Leines, etc. sind natürlich auch vertreten.
Gedreht wurde allerdings nicht nur im hauseigenen Park, sondern auch in British Columbia, Chile, Skandinavien, Australien und Neuseeland. Insgesamt bleibt das Video aber Park-lastig. Der absolute Höhepunkt des Streifens ist eindeutig der Teil, in dem sich Ken Block in einem Subaru Impreza und Edie Wall einen Kicker Teilen, frei nach dem Motto: Car vs. Board.
Somit hat der Haufen von DC wieder mal
bewiesen, dass sie nicht alle Tassen im Schrank haben und einfach
immer noch die kranksten Videos produzieren. Was hätten die
Jungs wohl mit den Bedingungen eines anständigen Winters
angestellt? Wir können gespannt auf die Vollendung von 2.0
warten...
Wer das erste MTN.LAB liebte wird wegen der geringen Neuerungen bis kurz vor Ende des Films vielleicht etwas enttäuscht sein, aber der Part mit dem Ralleycar haut es echt nochmal raus! Zudem gibt es über eine Stunde Bonusmaterial (inkl. Skatepart von Eddie Wall)!
Laufzeit: ca. 32 min.
Try this at Home – Snowboard DVD Review
Try this at Home ist der Nachfolger der
letztjährigen Sugar Shack Produktion und vom technischen Fahren
her mindestens genauso hochwertig, wie sein Vorgänger. Die Crew
der Sugar Shack Dudes besteht, wie die Namen der Fahrer schon erahnen
lassen, fast ausschließlich aus Francokanadiern. Gedreht wurde
hauptsächlich vor der eigenen Haustüre, wobei man seinen
Fokus, frei nach dem Motto „Skateboarding goes Winter“, wieder
aufs Jibben an Cityrails, Wallies und allerlei kranke Obstacles
gerichtet hat. Dies wird durch zahlreiche Fischaugenaufnahmen nochmal
ein wenig deutlicher gemacht. Dank DCP, Etienne Tremblay und David
Aubry kommt man zur Abwechslung aber auch mal kurz in den Genuss von
ein paar Backcountrysequenzen, was einen bei der relativ raren
Auswahl der Obstacles und Kickern doch noch davon überzeugen
kann, dass es sich hier nicht um einen reinen Jibstreifen handelt.
Gedreht wurde der Film hauptsächlich mit HD-Kameras oder
Ähnlichem, worunter die Qualität des Filmes leider ein
wenig leiden musste. Trotz alldem bleibt der Film vom technischen
Railfahren her erste Sahne. Beispielsweise reißt Jason Dubois
hier auf einem 7-fachen Holzkinkedrail einen astreinen 50/50 - ohne
mit der Wimper zu zucken. Neben aktiver Action der Rider, gibt es
immer wieder kleinere Stillleben- und Detailaufnahmen, die dem Film
einen künstlerischen Charakter verleihen. Der Soundtrack
erstreckt sich von sentimentalen Emoklängen über rockige
Gitarrenriffs bis hin zu den Beats von derbem Gangsterrap. Die
Laufzeit des Films beträgt ca. 33 min., wobei es auch hier
wieder reichlich Bonusmaterial (30 min.) gibt. In dem Feature ist
unter anderem ein kleiner Kurzfilm aus der Ich-Perspektive von David
Melancon, die beim Frühstück beginnt und einen dann weiter
in den Park führt, der Jibba louza- und der Shakedowncontest
uvm. Wer auf Jibben, Cityrails und Bandanas steht, ist bei diesem
Film auf jeden Fall auf der richtigen Seite. Zu sehen und zu kaufen
gibt’s den Streifen im Boardshop Freiburg.
Rider:
DCP – Alex Cantin – Louif Paradis –
David Melancon – Etienne Tremblay – Max Baillargeon – Phil
Jaques – Charles Gagnon – Ben Bilocq – Nic Sauvé –
Jason Dubois and more
Standard Films - Catch the Vapor
46 Minuten
Bewertung:
Eine der ältesten
Snowboardvideo-Produktionsfirmen ist Standard Film aus den USA. Sie
ist für die legendäre TB Serie und so machen Knaller der
vergangenen Jahre verantwortlich. Auch im letzten Winter hatten sie
wieder den richtigen Riecher, um die schönsten Sonnentage mit
Neuschnee auf Film festzuhalten. Tweakmeister John Jackson zeigt in
seinem Opener Part Backcountry-Freestyle vom Feinsten und scheint mit
seinem letzten Move, einen FS Zehner im Sonnenuntergang, in eine
andere Sphäre zu entschwinden. Mitch Reed und Scotty Arnold
bringen die nötige Street Credibility mit ins Spiel und Danny
Kass fliegt durch die Pipe wie kein zweiter. Natürlich hat auch
wieder Jeremy Jones einen Freeride Part bei dem einem nicht nur
einmal das Herz stehen bleibt.
DVD - Review Purple Yeahh – Yeahh
Produktions
Im Genre der Snowboardfilme macht sich
ein neuer Trend breit. Die Zeiten in denen man einfach ein paar gute
Rider genommen hat und mit ihnen durch die Schneefelder der Welt
getourt ist, um dann im Endeffekt einen actiongeladenen Tricksteifen
abzuliefern, scheinen gezählt...
Immer mehr Filmproduktionen formen inzwischen so genannte „Gesamtkunstwerke“, wie in diesem Fall auch Yeahh Produktions. Purpel Yeahh ist ein Film, der sich mit bildenden Künsten, Musik und Snowboarden in fast gleichem Maße auseinander setzt. Aufwändig gedrehte Momentaufnahmen und Tonstudioaufnahmen verschmelzen in diesem Streifen mit Spezialeffekten und dem guten alten Schneebrettfahren.
Die Rider in diesem Movie stammen alle samt aus Europa und reichen von der Ästhetiker Crew aus Österreich über Cheryl Maas aus Holland bis hin zu Iker Fernandez aus Spanien und bietet dem Zuschauer somit eine fassettenreiche Crew. Neben den Profiles verschiedener Künstler befinden sich die Parts der Fahrer, die immer wieder durch kleinere Interviews gefeaturet werden. Einen sehr imposanten Part hat in diesem Film Cheryl Maas, die mit dem Vorurteil „chicks can`t jump“ ordentlich aufräumt und den Herren der Schöpfung mit dicken 3ern to 50/50s über ordentliche Gap's den Schweiß in bestimmte Ritzen treibt. Iker Fernandez entpuppt sich als ungeschlagener Butterking und die Ästhetiker Crew rockt den Park vom Wängl Tängl - Contest in Mayrhofen, wie niemand zuvor. Brillante Aufnahmen, Schnitte und eigens gezimmerte Musik, die sich im Bereich der Gitarrenmusik hält, machen diesen Film neben seinem Hauptthema „Snowboarden“, zu einem ausgereiften Kunstprojekt á la Yeahh Produktions. Wer also genug von reinen „Trick to Trick – Movies“ hat und etwas anspruchsvolleres sucht, der sei hier bestens beraten.
Die Laufzeit dieser selbst
ernannten „16mm Snowboard Freedom Collage“ beträgt gute 45
min., wobei das Bonusmaterial mit zwei Musikvidoeclips und Take-Outs
aus den Interviews relativ knapp ist. Wie alle DVD- Reviews auf boardmag.com,
ist auch dieser Film im Boardshop Freiburg erhältlich.
Rider:
Cheryl Maas - Tonton Holland – Tyler
Chorlton – Iker Fernadez – Steve Gruber – Morgan Le Faucheur –
Alex Schmalz – Friedl Kolar – Beckna – Danny Wheeler –
Severin De Courten – Danial Rietmann – Chris Kröll – Tato
Chiala – Fredi Kalbermatten
BlankPaper: In Short
Bewertung:
Die genial umgesetzten Powder-Sessions mit der ganzen Rasselbande wirken so ansteckend, dass einem das Stillsitzen schwer fällt. Die Trips nach Japan und Alaska werden ausführlich beleuchtet und hierin liegt vielleicht die einzige Schwäche des Films – die selektiv auftretende Langatmigkeit. Doch der rote Faden geht nie verloren und so kommt auch der Liebhaber perfekt inszenierter Parkaufnahmen und lebensbedrohlicher Freeride-Lines inklusiver Lawinenabgängen auf seine Kosten. Highlights sind die Wetslope-Section und das Kapitel Zeitreise mit hochwertiger Action und fesselnden Zeitraffern. Weitere Auftritte haben: Mikey LeBlanc, Sani Alibabic, Mikey Basich, Eric Messier, Markus Keller, Colum Mytton, Jamie Nicholls, Shinji Ohmori und Christophe Schmidt. Wer einen Snowboardfilm mit Tiefe und nachhaltiger Wirkung sucht, wird bei In Short fündig.
Länge: 45 Minuten
Gelangweilt von den typischen 30 min. Snowboardfilmen? Keine Lust mehr auf endlose Jib-Streifen und Parkgezwirbel? Willst du wissen, wo Snowboarden seinen Ursprung hat, wer den Sport vorangetrieben hat und wie er sich entwickelt hat? Dann ist dieser Film auf jeden Fall das Richtige für dich!!! Absinthe Films (Pop; Future Proof; More), X-Treme Video und Quitafilms haben sich unter der Leitung von Axel Pauporte zusammengetan, um einen Meilenstein in Sachen Big Mountain Snowboarding zu produzieren, den du dir bequem auf der heimischen Couch mit einer dicken Tüte Popcorn rein ziehen kannst. Soviel schon mal vorweg, nimm dir Zeit!
Der Film geht ohne Bonusmaterial (45
min.) 85 min. lang!!! In diesem 16mm Streifen treffen Pioniere des
Snowboerdens, wie Tom Burt oder Shaun Farmer, auf New-Schooler wie
Travis Rice, MFM, Gigi Rüf und Nicolas Müller, um einen
(kleinen) Eindruck zu vermitteln, wie sich ein Randgruppensport zu
einem der wohl populärsten Wintersportaren entwickeln konnte.
Dabei erfährt der Zuschauer auch allerlei Wissenswertes in Bezug
auf technische Entwicklungen, Filmproduktionen, Gefahren und bekommt
Erlebnisberichte aus erster Hand der Rider. Der Film zeigt neben
älteren Aufnahmen aus den 80ern und 90ern vier Tage Big Mountain
Snowboarding in Alaska und wirkt trotz seiner Länge nicht
langatmig, was meiner Meinung nach nicht selbstverständlich ist.
Wer jetzt denkt: „Das kenn ich doch schon irgendwo her?!?“, der
braucht nicht glauben, dass es sich hier um eine billige Abklatsche
des Kinostreifens „First Decent“ handelt. Im Gegensatz dazu, geht
es hier nicht um eine kleine Gruppe von Snowboardern und deren Trip
nach Alaska, sondern um den Sport an sich. Klar gibt es die eine oder
andere Überschneidung, aber dieser Film steht definitiv für
sich alleine, da er das Thema an sich genauer unter die Lupe nimmt
und eher was für den Menschen, der sich mit dem Sport
identifiziert, ist, als ein Produkt für die breite Masse.
Zu sehen gibt es zahlreiche Erstabfahrten der fiesesten Sorte, das Leben in Alaska an sich und Interviews mit den verschiedensten Ridern. Der Sountrack bedient eher das rockigere Gemüt und reicht von Bloc Party bis hin zu Blur, was dem Film einen noch stärkeren Ausdruck verleiht.
Wer also für die kalten Abende vor dem Kamin noch nicht den richtigen Streifen zur Hand hat, der sollte sich „Lines“ so schnell wie möglich organisieren, denn der Winter steht unmittelbar vor der Türe!!! Lines ist wie immer auch im Boardshop Freiburg erhältlich und bei Gelegenheit auch zu sehen.
Rider:
Jeremy Jones – Nicolas Müller – Shawn Farmer – Kurt Wastell – Tom Burt – Romain De Marchi – Johan Olofsson – Wolle Nyvelt – Travis Rice – Axel Pauporte – Gigi Rüf – Jonaven Moore – Victoria Jealouse – Mike Ranquet – Matt Goodwill – Tex Davenport – Mark Frank Montoya, uvm...
Text: Fabian Karg
Pirate Movies – Walk the Plank –
DVD Review
Die Pirates waren wieder mal auf ihrem alljährlichen Raubzug unterwegs, um uns auch im Jahr 2007 einen der wohl besten Snowboardmovies abzuliefern, die Europa bis Dato hervorgebracht hat. Geplündert haben sie dabei in den Alpen, Canada, China, Russland, Schweden und Norwegen. Überfallen haben sie die genannten Landstriche ausschließlich mit 16mm Kameras und Kisten voll Style!!! In Sachen Härte und Technik haben sich die Herren und ihre Dame mal wieder Selbst übertroffen. Es war ihnen nichts zu schade, um an die gewünschten Shots zu kommen und so war dieses Jahr unter den Kameramännern auch ein Fallschirmflieger dabei, um die Rider mal aus einem anderen Winkel zu zeigen.
Gute 40 min. lang könnt ihr bei diesem Streifen eine der wohl fassettenreichsten Crews in Europa begleiten und euch von ihnen durch Streetspots, Parks und Backcountries der genannten Regionen führen lassen, wobei es wieder allerlei Obsticals, Rails, Kicker und Freerideaction zu sehen gibt. Ganz nach dem Motto der Pirates, werden die Fahrer durch die bewährten Intros von Basti Balsner und Flo Cepen Bauer eingeführt, die das Thema „Piraten“ diesmal komplett durchgezogen haben. Exzellente Schnitttechniken sowie die verschiedenen Stile der Rider machen „Walk the Plank“ zu einem absolut sehenswerten Film, der in eurer Sammlung auf keinen Fall fehlen sollte! In Sachen Innovation und Style hat Chris Sörman einen herausragenden Part, der unter anderem mit einem 50/50 to 270 fs boardslide am Downrail neue Maßstäbe setzt.
Der Soundtrack ist teilweise wieder aus der hauseigenen Produktion, die ziemlich reggealastig ist, wird aber durch Metal, Rock, Electro und Hip Hop anderer Interpreten erweitert und folgt dem Schema seiner Vorgänger (..., I remember, Lubedence). Wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich nach dem eigentlichen Film noch den Travelmovie „still Boardbagged“ (Bonusmaterial) rein ziehen, der aber eher chillt und sich neben kleineren Sequenzen sowohl mit Kultur, als auch mit der Natur der bereisten Länder auseinander setzt.
Fazit: Zugreifen, es lohnt sich!!!
Unter anderem auch im Boardshop Freiburg erhältlich.
Rider:
Gigi Rüf – Eirik Haugo – Jocki Köffler – Dmitry Fisenko – Chris Sörman – Lukas Goller – Anne-Flore Marxer – Andreas Monsberger – Danny Larsen – Björn Hartweger – Marco Feichtner – Aleksi Vanninen – Hannes Metzler – Martin Sandberg – Hans Ahlund
Text: Fabian Karg
Die Sandbox Jungs haben wieder ordentlich in der Kiste gewühlt und ein hervorragendes Filmchen an den Start gebracht. Nach dem sehr kreativen Intro rockt Andrew Geeves gleich so heftig los, dass einem die Kinnlade runter fällt: FS 270 BS Lipslide Change to BS Boardslide durch ein 30 Stufen DownRail! Dies war nur ein Vorgeschmack auf das allgemein hohe Niveau. Geoff Brown haut einen dicken BS 1080° über eine fiese Abschussrampe im Hinterland und Steve Cartwright lässt auf seinem Ritt durch die Stadt kein Rail und kein Gap aus.
Auch Altmeister Kevin Sansalone hat einen amtlichen Part abgeliefert, der sich hauptsächlich auf Kickern mit Puderzucherlandung beschränkt. Wie man befürchten musste, darf auch Andrew Hardingham wieder ran und wer ihn kennt weiß, dass das den totalen Wahnsinn bedeutet. Ob er noch ganz bei Verstand ist, musst du selbst beurteilen, seine Lines sind jedenfalls immer kurz vor dem kompletten Overkill!
Weitere Krieger: Mark Sollors, Kevin
Griffin, Rube Goldberg, Logan Short und andere. Die Raketen des
Schlussfeuerwerks sind Bendan Keenan, Mikey Pederson und Rusty
Ockenden und wer die Jungs kennt weiß, dass die keine
Gefangenen machen. FS Zehner Tailgrab ist nur eines der Highlights.
Der Film kommt allgemein sehr pimpig und gestylt daher – was will
man von diesen Kanadiern auch anderes erwarten. Der Name ist
jedenfalls Programm.
Schon letztes Jahr haben die Jungs und Mädels von Alterna Films einen wirklich guten Travelmovie, namens „In Transit“, abgeliefert. Umso mehr scheinen sie in diesem Jahr am Stylebaum gerüttelt zu haben, um uns hier wohl eines der feinsten „Apfel/Orangenkompotts“ abzuliefern, die man in der letzten Saison hat fertigen können.
Das relativ konstante Team der Alternativfahrer war wieder in ihrem alt bekannten Resort „Groose Mountain“ in Vancouver unterwegs und hat unter anderem auch aller feinstes Zelluloid aus Norwegen mitgebracht, was bei so vielen Norwegern im Team nicht verwunderlich ist. Man merkt, dass sich in Sachen Technik im letzten Winter nicht allzu viel getan hat, außer dass auf Rails ein 180 während dem Trick inzwischen zum guten Ton gehört, was Tadej Valentan mit einem frischen switch fs 50/50 to bs 50/50 unter Beweis stellt. Trotzdem haben die Macher es durch graziöse Schnitttechniken, Seilzugkameras und Doublescreenshots geschafft, ein hammer Ding in Sachen Allmountain Snowboarding abzuliefern. Auf die Optik gibt’s einen 16mm Film, der zwischendurch auch immer wieder HD-Sequenzen enthält, in dem es ordentlich zur Sache geht und einem wirklich Lust auf mehr macht.
Zu sehen gibt’s wieder allerlei Railsessions, Opsticals, die für sich sprechen, Wallrides, Step-up's, Waterslides, Parkmaterial und Freeridesequenzen - frei nach dem Motto „Jib everything!!!“. Selbstverständlich gibt’s am Ende vom Film einen anständigen Bailpart, der einen aber eher zum Lachen, als zum weinen bringt. Insgesamt sollte einem eigentlich spätestens nach dem Intro des Films klar geworden sein, dass bei dieser Produktion von Carlo Wein der Spaß absolut im Mittelpunkt steht. Der Film wurde, ähnlich wie letztes Jahr, wieder mit elktopoppigen bis rockigen Beats unterlegt, was dem Konzept der Alterna Filme seit eh und je entspricht. Bonusmaterial gibt’s auch wieder en masse. Dabei ist dieses Jahr unter anderem ein Skinboardkurzfilm, das Atomic Teamvideo, Cityrailsessions uvm. enthalten. Die Laufzeit des Hauptfilms beträgt knappe 28 min. .
Wer „in Transit“ gemocht hat, wird
„Apples & Oranges“ lieben! Auf jeden Fall kaufen das Ding!
Unter anderem auch im Boardshop Freiburg erhältlich.
Rider:
Matt Belzile – Takaharu Nakai – JF
Fortin – Seb Toots – Matt Beardmore – Jaakko Seppala – Jon
Cartwright – Greg Maxwell – Stefan Karlsson – Shayne Posppisil
– Jimmy Tomer – Tadej Valentan – Anssi Manninen, and more...
Was erwartet der Snowboard-Fan wenn er
eine MackDawg-DVD kauft? Das Allerfeinste - und auch in diesem Jahr
wird er nicht enttäuscht. Das Rider Lineup liest sich wie das
aktuelle Dreamteam der Firma, die noch erfunden werden muss: Jeremy
Jones, Seth Hout, Eero Ettala, Jussi Oksanen, Darrell Marthes, Shaun
White, Wille Yli-Luoma, Andreas Wiig, Heikki Sorsa, Aaron Bittner,
D.C.P., J.P. Walker und viele mehr...
Mastermind Brad Kremer
hat die Gabe jedes Jahr aufs neue Snowboarding stylish und
spektakulär aussehen zu lassen. Die Kameraführung, der
Soundtrack und die Schnittarbeit ist absolutes Hollywoodniveau, keine
Frage. Bunte Scheinwerfer bei nächtlichen Railsessions und
Kamerafahrten auf Schienen und Seilzügen auch im Hochgebirge
Alaskas machen jeden einzelnen Trick zum Hochgenuss. Im Bonusmaterial
sind dann noch einmal solche Hammer platziert, dass man sich fragt,
warum diese Moves es nicht in den Hauptfilm geschafft haben.
Seth Houth eröffnet die Saison
mit einem cab 270 Front Board durch ein 11-Flat-11 Doublekinked
Handrail und läst keinen Zweifel, dass er mittlerweile zu den
Besten der Besten gehört. Andreas Wiig zeigt einen der schönsten
FS Double Inverted 1080°s die bis dato auf Film gebannt wurden
und Kevin Percae schraubt einen Alley Oop BS 3er über Shaun
Whites Crippler in einer atemberaubenden Night-Pipe-Session. Jussi
Oksanen zeigt wieder einmal, dass ihm in Sachen Style bei
Kicker-Jumbs keiner das Wasser reichen kann. Manche Jungs haben es
und andere eben nicht. Jussi hat es und mehr als das! Eero Ettala
zerstört einige der übelsten Rails, die je zu sehen waren,
mit Finesse und Kreativität - und liefert sich mit Heikki Sorsa
eine Miniramp-Session der Extraklasse mit nie gesehene Moves.
Den
letzten Part pusht dank Jeremy Jones in der Hauptrolle das Railfahren
in eine neue Dimension und rundet den Streifen somit würdig ab.
Trotz der schwierigsten Bedingungen, seit Jahren liefert die MDP-Crew
ein Ausnahmeresultat ab, das seines gleichen sucht!
34 Min
Wer nun immer noch genug hat, dem sei das umfangreiche
Bonusmaterial ans Herz gelegt. Für schlappe 9,95 ist diese Playboard Snow DVD
#4 ideal!
surf@boardmag.com
Nico Dietermann im Frühling auf dem Feldberg
Chilling in the name of
Snowboarden von Fahrerinnen und Fahrern aus der Region erwartet das Publikum, das sich in 25 Minuten vom hohen Niveau des Films überzeugen lassen kann.
Das Intro versetzt uns mittels Bergaufnahmen und Lifestyle-Shots sofort in die richtige Snowboardstimmung. Vor allem dem ortskundigen Publikum dürften einige bekannte Spots im Schwarzwald auffallen und auch die Tricks geben einen Vorgeschmack auf das, was folgt.
Die Crew hat augenscheinlich auch großen Spaß an der ganzen Sache, neben anstrengender Schaufelei, und Tricks-in-den-Kasten-bringen, finden sie noch Zeit, zu sechst und händchenhaltend Powderhänge zu zerpflügen.
Luke Wolfer darf die Show eröffnen, und lässt keine Zweifel aufkommen, den Opener auch wirklich verdient zu haben. Er überzeugt mit seinem Style auf Rails genauso wie auf Kickern. Frontside oder Backside 540s in allen möglichen Grab-Variationen steht er sicher. Besonders beeindruckend finde ich aber sein technisch anspruchsvolles Jibben. An einem ziemlich steilen Street Rail macht er Lipslides und die Feldbergbox wird mit FS 270 Ollie über das Kink to FS Boardslide auseinandergenommen.
Herbert Müller und Jander Voigt lassen vor allem das Eisen sprechen. Bei der dünnsten Schneedecke begeben sie sich auf die Suche nach harten Railspots und werden in und um Freiburg fündig. Sie zeigen, dass man an der KTS auch snowboarden kann, und dass es an der PH Rails gibt, die die Skater bis jetzt noch in Ruhe gelassen haben. Gejibbt wird im Punk-Style und geschenkt wird sich dabei nichts.
Gejibbt und geflippt wird auch im nächsten Part, den sich Jan Makiolczyk und Flo Thate teilen. Jan legt u. a. saubere FS Rodeos hin und nimmt die Feldbergbox auseinander. Flo packt seinen Thate-Flip aus und legt für mich einen der stylishsten Backside-Airs hin, der je an Ochs am Berg gezeigt wurde. Selbst Söhnke Wegner zeigt sich kurz auf dem Snowboard, obwohl er jetzt öfters auf dem Rad unterwegs ist. Joe Beckert schafft es, trotz einer heftigen Schulterverletzung mit den technischsten Railpart hinzulegen. Halfcab to 50/50 to FS Boardslide an der Feldbergbox, dass ganze noch mal plus 270 out in Schönbühl-Lungern ist wahrlich nicht von schlechten Eltern.
Im Friendspart tummeln sich Clemens Disch, Floh Riehmayer, Malte Musil, Paul Witte, Sebastian Muser, unsere beiden Snowboarddamen Liese Laub und Veronique Malinowski, Till Oesterle und Peter Ullrich.
Den nächsten langen Part hat Ben Dietermann. Hier bekommen wir den Powder fast direkt ins Gesicht gesprüht. Ben ist unglaublich sicher im Hinterland unterwegs. Ob bei steilen Lines, Cliff- oder Wächtendrops, oder riesigen Gaps, Ben meistert alles federleicht mit seinem spielerischen Style. Am härtesten finde ich eine steile, lange und sehr enge Rinne, die man eigentlich nur per Schussfahrt bewältigen kann.
Größer, aber mindestens genauso verspielt ist Nico Dietermann. Sein Part hat für das Ende des Films noch mal einige Kracher parat. Verschiedene (Back-)Flip-Variationen, Onefooter und stylishes Jibben lassen die Snowboarderherzen höher schlagen. Dieser Part ist ein reines Feuerwerk an Tricks, aber einige bleiben stärker in der Erinnerung haften. Nicos FS Rodeo 720 ist sicher einer der anspruchsvolleren Tricks dieses Videos. Der große Paukenschlag kommt erst ganz zum Schluss: ein Gap Ollie to Boardslide über ein Doublekink Street-Rail mit einem kleinen Schneefleck als Landung ist der würdige Abschluss seines Parts.
Im Abspann sind noch ein paar Slams zu sehen, die zeigen, dass nicht alles Spaß und Sonnenschein ist, sondern auch harte Knochen(brecherische)arbeit. Mit Landschaftsaufnahmen und Partyspaß wird dem Publikum der Schluss versüßt.
Ein großes Lob an alle Beteiligten, allen voran Joe Beckert, der unglaublich viel Zeit und Energie in sein Projekt gesteckt hat. Der Film kann sich sehen lassen und wird auch nach mehrmaligem Genuss nicht langweilig.
DVD - Chilling In The Name Of
Freiburg Snowboardvideo
PowPow, Monster Park Kicker, Roadgaps, Nightsessions, Streetrails und Ledges in allen Variationen, bekannte und upcoming Ripper, 16mm, Seilzugkameras undundund...
Ja klar, für 39.99 Euro im Shop deiner Wahl – Nein!
Dank den netten Finnen von HdP Films, gibt es den Burner Streifen „Elekrep“ ganz legal im Netz.
Suck it Baby! Auf www.elekrep.com
Im folgenden Abspann kann man noch ein Blick hinter die Kulissen werfen und artsy Vibes auf sich wirken lassen, passend zur positiven Grundstimmung des Films. Die Musik stammt mit einer Ausnahme aus der Feder von DJ Gabor und Frankly Irrational, was sehr gut funktioniert und auch Kosten spart. Zukunftsweisend vielleicht auch die Idee der Rider Aleksi und Torsti („Aleksi Vista meets Torsti“) ein paar funky Tunes zum Gelingen beizusteuern.
Fazit:
Der Streifen hat die perfekte Mischung aus Kunst, Witz und Action; mit guten Fahrern und ebenso guten wie kreativen Filmern und Cuttern überzeugt er als Ganzes. Die Jungs bleiben als sympathisch – chaotischer Haufen in Erinnerung, ebenso wie die Message des Films: Go out and have fun – it´s just Snowboarding!
Saugen! www.elekrep.com
Geshreddet wird alles was nur annähernd eine Schneedecke aufweisen kann und ein wenig Gefälle besitzt. Freunde des absurden Humors werden ihre Freude an dem Film haben, nicht zu unrecht behaupten einige, dass es sich bei December um das innovativste Snowboardvideo handelt. Keine Parts, keine aneinander gereihten Sprünge…
Ein bisschen Airtime bekommen die Zwei erst in der Slowakei, wo sie auf Marco Grilic treffen, der mit einer großen Anzahl an verschiedenen Spins beeindrucken kann, die er alle sicher stickt. Anscheinend beim ersten Versuch.
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