https://www.boardshop.de/ - Thu, 27 Mar 2025 07:35:22 +0100 Thu, 27 Mar 2025 07:35:22 +0100 ESONO AG Chameleon CMS boardshop logo https://cdn.boardshop.de/chameleon/mediapool/1/4e/boardshop-logo_id20087.png https://www.boardshop.de/ 253 185 boardshop.de - Boardshop Freiburg - Dein Onlineshop für Skateboards, Snowboards und nachhaltige und faire Mode <![CDATA[ Snowboard Test: Salomon Huck Knife Pro von Maurice Mannshardt ]]> Sat, 04 Feb 2023 06:47:02 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/snowboard-test-salomon-huck-knife-pro-von-maurice-mannshardt_aid_26681.html <![CDATA[ Crazy Shapes: Snowboards in allen Formen ]]> Wed, 04 Oct 2017 13:49:03 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/crazy-shapes-snowboards-in-allen-formen_aid_11218.html

In den frühen Jahren des Snowboardsports wurde viel mit verschiedenen Snowboard Shapes experimentiert. Tüftler wie Jake Burton und Tom Sims versuchten mit allerlei verschiedenen Formen, ihre Bretter auf unterschiedliche Einsatzbereiche anzupassen. Über die Jahre ging diese Experimentierfreudigkeit jedoch verloren. Es setzten sich zwei vorherrschende Shapes durch: Twin für Freestyler, die viel Switch unterwegs sind, und Directional für Freeride- und Allmountain Boards. Der Grund liegt auf der Hand: Twins und Directionals sind vielseitig einsetzbar. Wer ein Snowboard für alles möchte, wird sich sicher für einen dieser beiden Shapes entscheiden. 

Gerade bei Fortgeschrittenen Snowboardern geht der Trend inzsichen jedoch zum Zweit- oder sogar Drittbrett, so dass es durchaus Sinn ergeben kann, sich Gedanken über ein reines Powder- oder Carvingbrett zu machen, das bei entsprechenden Bedingungen für noch mehr Snowboardspaß sorgt. Das haben inwischen auch viele Snowboard-Brands erkannt und bieten neben den klassischen Shapes zahlreiche Exoten an. Manche dieser Bretter haben ein relativ schmales Einsatzgebiet, andere decken ein breiteres Spektrum ab. Hier eine Auswahl:

Ride Snowboards: Alter Ego

Die Zielgruppe:
Das Alter Ego von Ride richtet sich an Snowboarder, die gerne schnell auf der Piste und genüsslich im Powder unterwegs sind.

Der Clou: 
Das geteilte Tail, das durch einen Clip geöffnet und geschlossen werden kann.

Der Vorteil:
Anpassbare Performance auf der Piste und im Powder. Wird der Clip geöffnet wird der Flex im Tail weicher und die Torsionssteifigkeit sinkt. So lässt sich das Alter Ego im Powder leichter steuern und der Auftrieb wird erhöht. Bei geschlossenem Clip läuft das Brett dafür ruhiger und reaktionsschneller - perfekt zum Carven auf der Piste.

Der Nachteil:
Wegen des geteilten Tails ist das switch Fahren auf gewaltzem Schnee eine echte Herausforderung. Für einen Ausflug in den Park ist das Alter Ego nicht geeignet.

Das Terrain:
+ Powder, Piste
- Park, Halfpipe

Der Preis:
579 €

Never Summer: Insta/Gator

Die Zielgruppe:
Vielseitige Snowboarder mit kleinen Füßen und einem BMI unter 25.

Der Clou:
Durch seinen Shape kann das Insta/Gator von Never Summer etwa 10 cm kürzer gefahren werden als herkömmloiche Snowboards. Das Insta/Gator ist in Längen zwischen 144 und 159 cm erhältlich.

Der Vorteil:
Die kurze Bauform sorgt für mehr Wendigkeit, weniger gewicht und schnellere Spins. Je nach Bedingungen können die Bindungen unterschiedlich montiert werden: Zentriert für Park-Sessions, mit leichtem Setback zum Piste Cruisen und mit starkem Setback, damit im Powder ausreichend Auftrieb da ist.

Der Nachteil:
Bei höheren Geschwindigkeiten laufen sehr kurze Boards unruhig und sind somit schwerer zu kontrollieren. Die kleine effektive Kantenlänge kann beim Carven bei eisigen Bedingungen für zu wenig Kantengriff sorgen. Vor allem etwas schwerere Snowboarder dürften das schnell zu spüren bekommen. 

Das Terrain:
+ Powder, Park, Piste
- Eis, Halfpipe, große Kicker

Der Preis:
699 €

Lib Tech: Blank

Die Zielgruppe:
Handwerklich begabte Snowboarder, die gerne selbst Hand anlegen und ein reines Powderboard suchen.

Der Clou:
Das Blank von Lib Tech kommt ohne Shape. Mit einer Säge kann sich jeder Snowboarder seine eigenen Shape-Wünsche erfüllen.

Der Vorteil:
Jeder Snowboarder ist anders - das Perfekte Brett von der Stange gibt es nicht. Wer etwas Mut und keine zwei linken Hände besitzt, kann sich das Blank genau auf seine Bedürfnisse zusägen und seine wildesten Shape-Träume verwirklichen.

Der Nachteii:
Was weg ist ist weg. Wer einmal zu viel absägt, hat unter Umständen ein unbrauchbares Brett. Dazu kommt, dass das Blank keine Kanten hat und sich somit nur für den Einsatz im Powder eignet.

Terrain:
+ Powder
- Piste, Park

Preis:
299 €

K2: Cool Bean

Die Zielgruppe:
Snowboarder, die entweder gänzlich auf Park-Riding verzichten, oder zusätzlich zu ihrem Park-Board ein Powderboard suchen. Das Cool Bean von K2 eignet sich auch für Fahrer mit größeren Füßen.

Der Clou:
Durch die extrem lange, breite Nose und das kurze Tail mit Schwalbenschwanz bietet das kurze Board (138 bis 150 cm) reichlich Auftrieb. 

Der Vorteil:
Das Board ist leicht, wendig und sinkt auch im teifen Powder nicht ein. 

Der Nachteil:
Fakie Landen ist mit dem Cool Bean eine echte Herausforderung. Bei Hohen Geschwindigkeiten fehlt es zudem an Laufruhe.

Terrain:
+ Powder, Piste
- Park, Rails, Pipe

Preis:
400 €

Arbor: Terrapin

Die Zielgruppe:
Das Arbor Terrapin eignet sich für Fortgeschrittene und Experten, die ein reines Powderbrett für Tage mit mehr als 30 cm Neuschnee suchen.

Der Clou:
Durch die überdimensionierte Nose und das extrem kurze, schmale Tail soll im Powder echtes Surf-Feeling aufkommen.

Der Vorteil:
Im Gegensatz zu anderen kurzen Powderboards ist das Terrapin relativ hart. Dadurch reagiert es sehr schnell, und hat einen guten Pop für mehr Airtime. Da kein Schwalbenschwanz-Tail zum Einsatz kommt lassen sich kurze Strecken im Notfall auch mal Fakie zurücklegen.

Der Nachteil:
Das Board funktioniert wirklich nur im Powder. Auf der Piste ist das Fahrverhalten sehr gewöhnungsbedürftig.

Das Terrain:
+ Powder
- alles andere

Der Preis:
599 €

GNU: Zoid

 

Die Zielgruppe:
Snowboarder, die gerne schnell unterwegs sind, wenig jibben und ein Board mit breitem Einsatzgebiet suchen.

Der Clou:
Das Zoid von Gnu ist asymmetrisch. Das bedeutet, dass Backside- und Frontsidekante unterchiedliche Shapes aufweisen. 

Der Vorteil:
Anatomisch bedingt ist es praktisch unmöglich, die Frontside- und die Backsidekante eines Snowboards beim Carven auf gleiche Weise zu belasten. Asymmetrische Shapes sollen diese ungleiche Belastung ausgleichen und gleichmäßigere Kurvenradien ermöglichen. 

Der Nachteil:
Wer bislang auf herkömmlichen Boards unterwegs war, wird seinen Fahrstil etwas anpassen müssen, da der Radius auf der Backside-Kante kleiner ist und die Turns so deutlich explosiver ausfallen. 

Das Terrain:
+ Piste, Park, Pipe, Backcountry
- Rails, Street

Preis:
650 €

 
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<![CDATA[ K2 Panoramic Kit: Günstiger Einstieg in die Splitboard-Welt ]]> Mon, 28 Aug 2017 09:53:40 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/k2-panoramic-kit-guenstiger-einstieg-in-die-splitboard-welt_aid_11197.html

Immer mehr Snowboarder liebäugeln inzwischen mit dem Kauf eines Splitboards. Kein Wunder: Mit den teilbaren Snowboards, die den Aufstieg beim Freeriden wesentlich erleichtern, lassen sich bisher unerreichbare Powderruns erschließen, die sonst nur Tourenski-Gehern vorbehalten waren. Splitboards verschaffen einem - die nötige Grundausdauer vorausgesetzt - den Zugang zu völlig neuen Freeride-Erlebnissen fernab überfüllter Skigebiete. Gleichzeitig spart man sich Geld für Lifttickets und schont die Umwelt. Und glaubt uns: Eine mit eigener Kraft verdiente Backountry-Line macht gleich doppelt Spaß!

Die große Hürde beim Einstieg in die Splitboard-Welt: der hohe Preis für die Erstausrüstung. Ein brauchbares Splitboard-Set mit Brett(ern), Fellen für den Aufstieg und einem Voilé Kit zur Montage der eigenen Softboot-Bindung ist selten für weniger als 1.000 Euro zu bekommen. Gebrauchtware ist in diesem Bereich ein heikles Thema - man muss sich im Backcountry ja darauf verlassen können, dass das eigene Material perfekt funktioniert, um brenzlige Situationen zu vermeiden. 

Perfekt für Splitboard-Einsteiger ist das Panoramic Splitboard Kit von K2 geeignet. Das Splitboard Set besteht aus einem Splitboard, dem Voilé Kit zur Montage herkömmlicher Softboot-Bindungen auf dem teilbaren Brett und zwei genau auf das Board zugeschnitteten Fellen. Es ist eines der wenigen Splitboard-Sets mit einem Listenpreis unter 1.000 Euro. Schnäppchenjäger aufgepasst: Aktuell ist das Set im Boardhop als Auslaufmodell für günstige 550 Euro zu haben

Das Panoramic Splitboard von K2 bietet alles, was das Freeride-Herz begehrt: Ein straffer Kern, ordentliches Setback und ein schneller Belag machen es zur idealen Powderplanke für Freerider aller Könnensstufen. Beim Aufsteigen profitieren Backcountry-Enthusiasten vom geringen Gewicht des Bretts und den griffigen Fellen. Beim Abfahren im weichen Powder bemerkt man abgesehen vom durch das Voilé Kit verursachten etwas höheren Stand kaum einen Unterschied zu herkömmlichen Freeride-Boards. Lediglich für Pisten-Ausflüge ist das Brett - wie alle Splitboards - weniger geeignet, aber das sollte klar sein. 

Fazit: Wer schön länger über den Einstieg ins Splitboarden nachdenkt und sich bis jetzt von den hohen Kosten abschrecken ließ, sollte hier zugreifen! Für 550 Euro erhält man mit dem K2 Panoramic Spllitboard Kit die komplette Splitboard-Hardware zum Preis eines normalen Mittelklasse-Snowboards. 

Achtung: Im Backcountry lauern alpine Gefahren, die gerade von Freeride-Einsteigern oft unterschätzt werden. Abseits der Piste ist das Tragen eines LVS (Lawinenverschüttetensuchgerät) pflicht. Den richtigen Umgang mit dem LVS sollte man sich von einem Experten erklären lassen und regelmäßig trainieren. Entsprechende Kurse werden von fast alllen LVS-Herstellern sowie den Aplenvereinen angeboten. Wer sich zum ersten mal ins Backcountry wagt, sollte dies gemeinsam mit erfahrenen Tourengehern oder einem Bergführer tun.

 
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<![CDATA[ 16th Longboard Classic 2015 in Stuben ]]> Tue, 28 Apr 2015 23:21:22 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/16th-longboard-classic-2015-in-stuben_aid_11976.html

Die Wintersaison 2014/15 ist in den meisten Regionen Geschichte und in Stuben nahm diese Geschichte mit Hilfe der Longboard Classics ein Happy End. Der alljährliche Oldschool-Snowboard-Event schließt und runded die Saison gebührend ab. Zahlreiche Snowboarder aus aller Welt treffen sich hier bereits zum 16ten mal bei den Longboard Classic 2015.

Voller Vorfreude reisten wir bereits Freitagabend an und wurden dafür direkt mit einem berauschenden Abend belohnt. Die ganze Snowboardfamilie traf sich bereits am Abend vor dem Rennen in der legendären Bar des Hotels Mondschein. Eine lange exzessive Nacht war für einige Teilnehmer des Rennens die perfekte Vorbereitung. Viele nette Menschen mit Charakter prägten den feuchtfröhlichen Abend begleitet von gutem Sound.

Am nächsten Morgen blendete der erste Blick aus dem Fenster, jedoch nur weil wir in eine weiße Nebelwand blickten. Die Realität widersprach sich mit der euphorischen Wettervorhersage des Vortages und die prophezeiten Sonnenstunden waren in weite Ferne gerückt. Dichter Nebel prägte das Bild, trotzdem hatten alle Bock auf das Rennen. Die letzte Rettung im weißen Nebel waren die guten alten Neonfarben.

Die bunten Skianzüge waren wohl die einzigen Orientierungspunkte für die Starter des Rennes, die ins weiße Nichts starten mussten und nach einigen Sekunden darin verschwunden waren. Die Stimmung war bombig und den dichten Nebel interessierte eigentlich keinen, obwohl bis zum Zieleinlauf Blindflug angesagt war. Fast 400 Teilnehmer aus allen Herren Länder waren dabei. Vom Rennen selbst kann man als Zuschauer nur wenig berichten, da man ja nichts gesehen hat:) die Stimmung war aber super und keiner ließ sich von dem Nebel die Stimmung vermiesen. Nach dem Zieleinlauf vergnügten sich Teilnehmer wie auch die Gäste gemeinsam im Partyzelt, in dem auch die Siegerehrung gefeiert wurde.

Obwohl bei diesem Event jeder gewonnen hat, gibt es hier die offizielle Liste der Ergebnisse des Rennens:

 

LBC Masters (Women)

  1. Liz Kristoferitsch (AUT)

  2. Christina Innerhofer (AUT) and Heidi Gunesch (SUI)

  3. Babs Hemund (SUI)

LBC Masters (Men)

  1. Mattias Jorda (GER)

  2. Kurt Türtscher (AUT)

  3. Joseph Neulinger (AUT)

LBC No School (Women)

  1. Petra Schwarz (GER)

  2. Rebecca Marte (AUT)

  3. Daniela Schlatter (SUI)

LBC No School (Men)

  1. Johannes Schnitzer (GER)

  2. Toshio Kriegel (GER)

  3. Philippe Nissl (FL)

LBC Old School (Men)

  1. Jakob Maximi Claus (GER)

  2. Martin Sammet (GER)

  3. Gerd Heser (GER)

LBC Old School (Women)

  1. Happy Steppi (GER)

  2. Ruthie Goepel (CAN)

  3. Victoria Auerbach (GER)

LBC Youngest Rider (5 years)

  1. Neo Stirnimann (SUI)

Kaum war das Rennen vorbei, die Siegerehrung über die Bühne, verschwand der Nebel und die Sonne lachte über den ganzen Berg. Viele ergriffen die Möglichkeit erneut das Board zu schnappen und das Saisonende weiter herauszuzögern.

Die Nacht zuvor hatte etwas Neuschnee gebracht, den wollten viele Snowboarder nicht alleine alt werden lassen. Der Rest der Gesellschaft feierte im Tal weiter.

Der Event ist auf jeden Fall eine Reise wert. Es geht hier nicht um einen Gewinner, sondern um die Liebe zum Schneebretteln und jeder ist Teil dieses Geschehens. Eine große Familie eben, die gerne auf dem Schneebrett unterwegs ist. Und im nächsten Jahr geht’s sicher wieder steil! See you next year!!!

 

Weiter Bilder vom Wochenende und Infos zum Event gibt es auf https://www.longboardclassic.com/site/

 

 
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<![CDATA[ Snowboard Test: Splitboard Jeremy Jones Solution mit Karakoram Split 30 ]]> Sat, 24 May 2014 22:56:45 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/snowboard-test-splitboard-jeremy-jones-solution-mit-karakoram-split-30_aid_12811.html

Im Rahmen einer Snowboardtouren Reise in das Russische Chibinen Gebirge hatte ich die Gelegenheit, das Jeremy Jones Solution mit der Karakoram Split30 Bindung zu testen.

Bisher hatte ich nur Erfahrung mit dem Voile System. Dieses System kann mit jeder beliebigen Bindung, sowie allen auf dem Markt erhältlichen Splitboards oder Eigenbauten verwendet werden. Das Voile System ist zwar eine der günstigsten Möglichkeiten, weist jedoch auch einige Mängel auf. Angefangen bei der Bindungsmontage, die viel Zeit in Anspruch nehmen kann, da sich der Schlitten sehr leicht auf dem dazugehörigen Interface verkeilt.

Beim Tourengehen hat man durch die Interface Metallplatte direkt an der Bindung zusätzliches Gewicht bei jedem Schritt an den Füßen und der Umbau am Berg kann bei rauen Wetterbedingungen zum Geduldsspiel werden.

Das Fahrgefühl ist durch den großen Abstand vom Brett sehr gewöhnungsbedürftig, woran man sich nach einer Weile allerdings gewöhnt.

Nach einiger Recherche was der Markt zu bieten hat, kam ich recht schnell auf die Bretter von Jeremy Jones, das Bindungssystem von Karakoram und den Wunsch diese zu testen.

Zum Board: Jeremy Jones Solution

Das Solution Splitboard ist in verschiedenen Längen 154 cm, 158 cm, 161 cm, 164 cm, 163W und 168W erhältlich.

Beim Shape handelt es sich um ein Direcional Hybrid Camber/Rocker, d.h. der Stand ist etwas zurückgesetzt mit einer klassischen Vorspannung, die bei hartem Schnee und Eis sehr griffig ist und einen Rocker hat, um im Powder oben auf zu schwimmen.

Da das Brett sehr steif ist, bietet es auch bei schlechten Schneebedingungen ideale Kontrolle beim Abfahren, Zraversieren und beim Tourengehen. Die wohl größte Besonderheit ist die Mellow Magne Traction (bekannt von Libtechnology Snowboards) an den Innenkanten des Splitboards. Im zusammengebauten Zustand führt diese „Brotmesser“- Kante dazu, dass sich die beiden Hälften ineinander verzahnen und das Brett sehr an Stabilität gewinnt. Beim Tourengehen nutzt man diese Kanten auf der Außenseite, um bei Hangquerungen in Harsch und Eis besseren Halt zu erreichen. 

Desweiteren führen auch die Schnappverschlüsse am Brett zu mehr Stabilität beim Fahren als bei den herkömmlichen Verbindunghacken.

Obwohl es sich hierbei um ein Splitboard handelt, bei dem man in der Regel immer Abstriche an der Steifigkeit machen muss, hat man in diesem Fall ein sehr stabiles Brett mit hervorragendem Fahrverhalten bei allen Bedingungen.

noch ein Clip zum Board...

 

2014 Solution and Carbon Solution from Jones Snowboards on Vimeo.

 

Zur Bindung: Karakoram Split30

Das Gewicht pro Bindung beträgt ca. 820g.

Verbaute Materialen sind CNC gefrästes Aluminium, rostfreier Stahl und Dupont Zytel.

Laut Hersteller beträgt die Umbauzeit weniger als 2 Minuten, was sicher zu erreichen ist, aber erst nach einiger Übung.

Auf den Ersten Blick macht die Bindung einen soliden schnörkellosen Eindruck der geringen Tragekomfort vermuten lässt, was absolut NICHT der Fall ist. Beim hiken sowie beim abfahren bietet die Bindung sehr guten Tragekomfort und gute Kraftübertragung.

Sowohl das Interface zum Hiken als auch das zum Riden bieten schnelles Ein- und Ausbauen, solange man sich nicht in großer Kälte und Unwetter befindet. Bei schlechten Wetterbedingungen kann es etwas Zeit kosten alle Teile vom Eis zu befreien, damit die präzisen Verschlüsse einrasten können.

Das Hike Interface ist mit einem simplen Klicken fixiert und bietet zwei verschieden hohe Steighilfen.

Das Interface zum Abfahren wird an der Front der Bindung eingehackt und an der Ferse mit zwei Pins fixiert, die mit einem Verschluss an der Bindung betätigt werden. 

Zuerst wird die Bindung vorne eingehakt.

Und dann mit den Pins fixiert und gesichert.

Eine weitere Besonderheit dieses Bingungssytems ist, dass man die Ferse im Tourenmodus fixieren kann, um Skaten, Araversieren oder seitlich Aufzusteigen zu können. Auch beim Abfahren von kleinen Steigungen bietet diese Möglichkeit wesentlich mehr Kontrolle.

Das Highback kann mit einem Handgriff von Ride- auf Hikemodus gestellt werden, um beim Gehen weitere, gemütlichere Schritte machen zu können:

Alles in allem ein sehr ausgeklügeltes System bei dem man merkt, dass die Entwickler sich ausgiebig mit der Materie auskennen und befasst haben. Das Resultat ist ein Produkt, bei dem man weder beim Hiken noch beim Abfahren Abstriche machen muss.

Bei eisigen Bedingung kann es jedoch etwas zeitaufwendiger sein das System umzubauen, was definitiv ein schwer zu lösendes Splitboard Problem ist.

Vom Voile-System auf jeden Fall ein riesen Sprung der sich natürlich stark im Preis niederschlägt, aber sich meiner Meinung nach auf alle Fälle lohnt.

und ein Clip zur Bindung:

 

und weiterführende Links:

https://www.jonessnowboards.com/

https://www.splitboardbindings.com/

 

Wir danken der Fa. Element Sports für die Bereitstellung des Testmaterials.

 

Der Test wurde durchgeführt von Jonas Nefzger.

 
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<![CDATA[ Review - Videograss The Last Ones Snowboard Video ]]> Mon, 11 Nov 2013 07:39:46 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/review-videograss-the-last-ones-snowboard-video_aid_13291.html

Videograss - The Last Ones

Dieser Streifen birgt geballte Punk-Attitude und knallharte Street-Action - also nichts für Schöngeister und schwache Gemüter. Selten hat man solch einen Haufen unfahrbare Spots gesehen, die trotzdem von der Videograss-Crew kurz und klein geshreddet werden. Mit dabei sind: Bryan Fox, Joe Sexton, Danny Larsen, Darrell Mathes, Jordan Mendenhall und viele andere. 

Das Haupt-Thema sind Rails und Ledges, die man in jeglicher Ausführung vorfindet: groß, geknickt, gebogen, mit Gap, oder in irgend einer heftigen Kombination von allem. Das führt selbstverständlich zu einige beinharten Slams, die die Jungs von Videograss gerne und aus mehreren Winkeln zeigen - zum genießen, sozusagen. 

Diese Art Snowboard zu fahren ist nicht immer schön anzuschauen, aber in jedem Fall hart, sehr hart.

Es gibt zwei Parts, die ganz besonders herausstechen: Scott Stevens liefert eine außergewöhnlich kreative Ansammlung verrückter Tricks ab. Ich garantiere, dass man hier mehr als 10 Tricks zu Gesicht bekommt, die man noch nie gesehen hat!

 

Der letzte Part geht völlig verdient an Justin Fronius, der technisch anspruchsvoll, variabel  und sehr stylisch fährt. Er bringt Boardgefühl mit und das Jibbing ist geprägt von seinem Auge für den außergewöhnlichen Spot. 

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass The Last Ones kein „must have“ ist, aber die Parts von Scott Stevens und Justin Fronius sollten man unbedingt gesehen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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<![CDATA[ Review - Absinthe Dopamine Snowboard Video ]]> Mon, 04 Nov 2013 15:17:38 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/review-absinthe-dopamine-snowboard-video_aid_13228.html

Review - Absinthe Dopamine

Absinthe steht für progressives Snowboarding und ein großes Herz für Style - egal ob im Powder oder auf den Straßen. Die Machart der Videos ist von aller erster Güte und auch Dopamine setzt auf stimmungsvolle Analog-Shots gepaart mit digitalen High Tech Sequenzen. Das Riding Level ist so hoch.

Deshalb konzentrieren wir uns auf die Highlights und starten mit Jason Robinson, der auch den Opener Part abgegriffen hat. Er pflügt in abgöttischer Powder-Pose durch die weißen Massen und kann gar nicht genug davon bekommen. Wolle Nyvelt und Danny Kass liefern sich im Anschluss ein Battle um die heftigste Pillow Line - unfassbare Shots - und Wolle braucht dafür noch nicht mal ne Bindung auf dem Board. Einen amtlichen Allround-Part liefert Nils Arvidsson ab, wohingegen Mathieu Crepel in der Summe enttäuscht. Der Partvon Scott Brown Justin Kesington ist zwar vollgepackt mit hartem Jibbing, aber irgendwie fehlt der Style, leider.

Manuel Diaz macht das schon besser und startet erst mal mit ein paar Tube Rides nur um danach im Neuschnee zu spinnen und zu tweaken wie Nicolas Müller zu seinen besten Zeiten. Diesen Faden nimmt Rusty Ockenden auf und zerlegt einen Backcountry Kicker nach dem anderen - ein sehr stimmungsvoller Part, perfekt auf die soulingen Tunes von Lee Fields geschnitten. Sylvain Bourbousson und Blair Habenicht rocken ebenfalls im frischen Tiefschnee was das Zeug hält, aber in der Masse der guten Shots fallen sie nicht auf. Ganz anders Brandon Cocard, der mit einem unglaublich fetten Pillow Ollie startet und von sickem Freeriding bis zum innovativen Jib alles unter bringt. Er lässt jeden Move frisch und radikal aussehen, so soll es sein!

Radikal ist auch der Transfer to Front Board von Cale Zima, den man gesehen haben sollte. Die Abtreibungsmusik und der absurde Schnitt, zu dem Bode Merrill fährt, schaffen es nicht von seinen halsbrecherischen Tricks abzulenken, aber fast.

Victor de la Rue hat sich zurecht den letzten Part gesichert und setzt einfach in jedem Terrain noch mal einen drauf, beispielsweise mit FS und BS 1080 über natürliche Kicker. Er ist einfach der Airtime-King! Sein letzter Trick ist ein Double Barrel Roll Melon, den er mit spielerischer Leichtigkeit stickt.

Dopamine kommt im Dopplepack als DVD und Blueray + Stickerpaket und ist allemal eine lohnenswerte Investition.

 

 

 
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<![CDATA[ Review - Transworld Nation Snowboard Video ]]> Thu, 31 Oct 2013 08:08:47 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/review-transworld-nation-snowboard-video_aid_13464.html

Review - Transworld Nation Holla, los geht's in die Wintersaision! Transworld steht seit einer gefühlten Ewigkeit für Snowboard-Videos höchster Qualität und auch das neuste Werk Nation macht dieser Marke alle Ehre. Xavier De Le Rue nimmt uns mit in die Berge - echte Berge - und zeigt extremes Freeriding. Chris Brewster ist da schon etwas kreativer unterwegs vor allem in den schneebedeckten Straßen und springt gerne mal von Rail zu Rail. Weiter geht's mit Dylan Thompson der fette Kinked-Rails zu lieben scheint und am liebsten noch einige Meter dropt bevor er seinen Move beendet. Jonah Owen macht genau da weiter und spinnt gerne jenseits der 360 Marke auf Rails und von Rails. Eiki Helgason liefert ebenfalls innovatives Jibbing u.a. Wallride Nollie Front Flip Revert und Cab 270 Front Board in ein 4 fach gekinktes Streetrail, what!?! Stale Sandbech hat ein außergewöhnlich ausgeprägtes Fluggefühl, beste Koordinationswerte und startet seinen Part mit einem triple Cork als Contest-Trick und liefert weiter beeindruckende Kicker-Power! Besonders die letzten Heli-Shots im Sunset bleiben in Erinnerung, besonders der Switch Triple Cork! DCP + Friends bewegt sich in seinem Wohlfühl-Terrain: Cliffs, Powder, Pillow Lines und ein paar ernsthaftes Freeride-Turns. Dan Brise wird nachgesagt, dass er absolut lebensmüde ist. Dieser Verdacht bestätigt sich nach diesem Part mehr als deutlich. Er eröffnet mit, wie von ihm gewohnt ultrafetten Street Gaps, erweitert dann sein Spektrum um Backcountry Kicker und sogar etwas Freeriding. Austin Hironaka und Austen Sweetin liefern zum Schluss noch zwei echter Allround-Parts ab und Forest Bailey setzt dem ganzen die Krone auf mit kompromisslosem Do-Or-Die-Snowboarding vom feinsten. Im der Summe ist der Transworld Crew mit Nation ein grandioses Video gelungen. Der etwas lieblose Schnitt und die sich wiederholenden Spots werden durch das hochwertige Cover in Form eines aufwendig gestalteten Bildbandes wieder wett gemacht. Nation lohnt sich!

 

 
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<![CDATA[ DVD Review - "The art of flight" ]]> Fri, 20 Jan 2012 12:29:13 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-the-art-of-flight_aid_14530.html

 

 

That’s it that’s all round 2: The art of flight


4:45 min und das Intro von dem mit größter Spannung erwarteten Snowboard Film des Jahres ist zu Ende. Die Aufnahmen sind großartig! Discovery Channel wäre neidisch, aber wo ist der Bezug zum Snowboard ?


Wieder einmal ist Red Bull der Geldgeber und wieder einmal mit einem unglaublichen Budget von zwei Millionen. Auch das Lineup der Rider liest sich wie Butter: Travis Rice, Jeremy Jones, John Jackson, Pat Moore, Nicolas Müller. Ja, richtig gehört, es ist auch ein Europäer mit von der Partie.

 

 

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So viel zum Vorgeplänkel. Aber wohin führt uns der Film? Wir reisen von der Mondlandschaft in Alaska zum, laut Jeremy Jones, Wizard of Oz nach Südamerika, nach Patagonien und natürlich Travis Heimat Montana und British Columbia.
Art Of Flight fängt wieder einmal mit schönen Bildern im frischen Powder von Alaska an. Hier zeigen uns Travis und Konsorten, dass dank Red Bull auch Alaska nun zu den gängigen Shred-Gebieten zählt. Zwischen den einzelnen Freeride Parts der Darsteller wird auch immer wieder mit Zeitlupe die Künste der einzelnen Piloten demonstriert, die einen Heli mal eben im 90 ° Winkel dahinfliegen lassen. Da war dann das erste WOW. Der Zwischenteil von Alaska und Wizard of Oz zeigt einmal mehr den amerikanischen Hang zu ihrer Konstitution. Shotgun und Bier. Wildes Rumgeballer! Knallt gut, aber irgendwie auch fad wenn man nur zusehen darf.
 

 

 

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Der Wizard of Oz spielt sich in Alaska ab, wo Meister Rice der Entjungferer des Gebirgskamms vom Wizard ist. Was frenetisch von Jeremy Jones und Co. gefeiert wird. Danach folgen schöne Nahaufnahmen und Zeitlupe-Aufnahmen von Travis und John Jackson, bis hin zu einem Heli Drop mit einem Powderride inklusive sauberen 7er.

 

 

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Danach geht’s ne Runde nach Südamerika wo Travis, Scotty Lago und Jake Blauvelt die Anden unsicher machen. Es ist wieder ein Backcountry Kicker Part mit unterschiedlichen Aufnahmen. Travis führt uns nach einer kurzen Erklärung in die Kunst des Rinnen-Boardens ein. Alles gefilmt mit seiner Headcam und Aufnahmen aus dem Heli. Leider gibt es nicht so viele Aufnahmen aus Südamerika, da ihnen der Vulkan vor Ort einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

 

 

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Jake verabschiedet sich brav und die Jungs verschlägt es nach Patagonien. Die Anfangsaufnahmen sind großartig. Das zweite WOW kommt über die Lippen. Es wird die Geschichte von Patagonien erzählt von einem Weihnachtsmann ähnlichen Dude. Letztendlich möchte Travis dort die Heimat des Teufels shreden. Die Landschaftsaufnahmen sind großartig, auch die Headcam Bilder lassen erahnen, wieso dies die Heimat des Teufels sein soll.
 

 

 

 
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Nachdem der Südamerikanische Kontinent abgehandelt worden ist, führt uns Travis nun wieder in seine Heimat Montana. Hier bekomme ich das Gefühl nicht los, dass die Musik nicht passt. Aber die Bilder sind sehr vertraut. Mmmmh…. Warscheinlich liegt es daran, dass man diesen Part auch zu MGMT – Kids laufen lassen könnte und keiner würde wissen ob es nun Art Of Flight ist oder That’s It, That’s All. Letztendlich bleibt das aber der einzige Kritikpunkt. Die Sprünge sind, krank die Aufnahmen höchst professionell. Was wollen wir mehr?! Richtig ein Bail ! Und ja diesmal zerlegt es Scotty Largo. 

 

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Der nächste Stopp ist British Columbia. Hier wird es nun mal wieder etwas brenzliger. Lawinen, so schön sie aussehen, aber tödlich, tödlich, tödlich. Auch wird hier die Schwierigkeit mit einem Heli aufn Berg zu fliegen schön dargestellt.  Alles in allem schöne Bilder, wenig Snowboard.
Zu guter Letzt kommt noch einmal Park geshredde. Schöne Rodeos und 12er - geile Aufnahmen die nur ein Film mit so einem Budget hinbekommen kann.
Zum Ende steigt der Veteran des Freeridens wieder auf sein Board und schmeisst sich Abhänge runter, die glaub ich noch nie ein Lebewesen geritten hat.

 

 

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Fazit zu The Art Of Flight:


Die Begeisterung, die von der Community für diesen Film ausgegangen ist, ist für denjenigen der That’s It, That’s All gefeiert hat unverständlich. Aber warum? Weil wir wieder einmal neue hervorragende Aufnahmen sehen? Weil Travis und Co sich wieder Sachen runter wagen, die enorm viele Cojones benötigt? Nein, wir wollten wieder mit was Neuem konfrontiert werden. Ein weiterer Meilenstein wurde gefordert.
The Art Of Flight ist kein Meilenstein wie That’s It, That’s All. Jedoch ist es ein professionellerer Film als TITA; Travis Rice hat sein Niveau gesteigert und auch richtig gute Rider an seiner Seite.
In meinen Augen ein Must see Video! Bloß seid nicht enttäuscht danach, sondern denkt mit Art Of Flight habt ihr das zweite Kapitel von einer neuen Form von Snowboard Videos gesehen.

 

 

 
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<![CDATA[ Videoreview - Forum Vacation ]]> Sun, 15 Jan 2012 10:50:37 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/videoreview-forum-vacation_aid_14369.html

 

Videoreview - Forum Vacation

 


Ukulele ? Beach Cover ? Ihr seid euch, genauso wie ich, nicht sicher ob das wirklich das neue Videomaterial von Forum ist. Forum Vacation enthüllt beim ersten Bild einen Berg mit Schnee; und hey, es ist doch ein Snowboard Video. Das Line-Up liest sich auch schön:  Pat Moore, Stevie Bell, Nic Sauve und Jake Welch.

 

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Forum Vacation hat ein interessantes Intro mit dem gewohnten Witz der Forum Bande. Nur diesmal alles am Strand und mit einer Raplegende Ice T.

 

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Der erste Part bekleidet Jake Welch und dieser hat außer seinen ersten drei Street Sequenzen Backcountry Aufnahmen, die mit der Hintergrund Musik an The Resistance erinnern. Alles in allem ein ganz netter Part.

 

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Der nächste im Bunde, Nico Sauve, bedient nun wieder den Street Snowboarder. Es wirkt wie eine Mischung aus Parkour, Skateboarding und halt doch Schnee. Es gibt nette Aufnahmen. Man hofft nur dass es nicht wie die letzten Forum Videos zu einem reinen Street Snowboarding Video wird.

 

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Cam Pierce in drei Wörtern: Boobs, Booze and SnowBoarding. Erinnert ein wenig an den Travis Kennedy Part im Forum or Against em Video.

 

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Die nächsten drei Rider haben solide Parts und die Musik macht richtig gute Laune. Es sind schöne Aufnahmen und auch die Tricks können sich sehen lassen. Stevie Bell, Austen Sweetin und Andreas Wiig sind die Herren die dieses Snowboard Video nicht nur zu einem gewöhnlichen Rail Gemetzel machen. Meine Favorites.

 

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Nun kommen dann die großen Kaliber. Pat Moores Part ist großartig. Er hat seinen Part halbiert. Einmal reine Street Action und einmal Backcountry und Park Session. Pat beweist hier mal wieder wieso er auch ein Teil von den beiden Travis Rice Filmen war. Krasse Sprünge - cleane Landung. Und außerdem: wer kommt zweimal in einem Part unter eine Lawine und kommt easy wieder raus ? Pat Moore, gewohntes großartiges Können. Guter Abschluss Part.

   

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Mein Resultat: Gewohnte Forum Qualität, die, wie man auch beim Abspann sehen kann, den Spass am Snowboard fahren und mit Kumpels zusammen zu sein demonstriert. Solides Tape, gutes Snowboarding, schöne Aufnahmen. Sehenswert, wie jedes Forum Video.


4 von 5 Flammen!


Autor: Lucas Laner


Pics: DVD


 

 
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<![CDATA[ DVD Review: Sandbox - Now You Know ]]> Thu, 20 Jan 2011 17:25:18 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-sandbox-now-you-know_aid_15634.html
DVD Review: Sandbox - Now You Know
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sandboxland.com
 
Now You Know heißt der aktuelle Streifen von Sandbox der Producer Kevin Sansalone und Clayton Larsen. Viel Backcountry und urban geshredde ist hier angesagt.
 
Nach einem langen aber feinen Intro geht im 1st Part auch gleich mal das große gejibbe los. Scot See, Jake Kuzyk, Nash & Spencer Lajeunesse und Ryan Hall nehmen alles was nur annähernd einen metallernen Glanz besitzt sofort unter heavy fire.
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jake kuzyk
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spencer lajeunesse
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scot see
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ryan hall
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dwayne wiebe - onefooty
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dwayne wiebe

Den Gegenpart zum vorstädtischen Shredfest bildet das Backcountry. Entweder als natural playground oder gespickt mit diversen Kickern jeglicher Größe hauen sich die Jungs in die Luft, als wenn es kein morgen geben würde.

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beau bishop
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jake koia
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andrew geeves
 
Und wer gedacht hätte, das Helitaxi bei den Burton European Open wäre dekadent gewesen, der schaue sich mal die folgenden Bilder an. Doppelt hält besser oder wie???
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seb toots und ein Heli und
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mark mcmorris und ein Heli macht zusammen
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richtig, zwei Helis!!!
 
Fazit: 
Die Helishots sind zwar sehr cool, aber muss es wirklich sein, dass man mit zwei so Dingern unsere schönen Berge penetriert? Der Mix aus urban, backcountry, DC Mountain Lab und ein bisschen Japan ist dafür sehr gut gelungen. Bis auf Big-Mountain-Riding ist hier alles vertreten. Park, Pow, Rails und Bails. Läuft!
Musiktechnisch wurde alles über Rock, HipHop und Top20 bunt gemischt. Taugt nicht jedem aber es gibt schlimmeres
 
Rider: Brendon Keenan, Rusty Ockenden, Mikey Pederson, Seb Toots, Andrew Geeves, Logan Haubrich, Nash & Spencer Lajeunesse, Scot Brown, Beau Bishop, Mark McMorris und Friends
 
Locations: Whistler, Alberta, Calgary, Ontario, California, New York, Japan, DC Mtn Lab
 
Länge: ca. 41min + ca. 50min Bonusfeatures
 
Bewertung:
 
1st Teaser
 
2nd Teaser
 
  More info @ sandboxland.com

 

 
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<![CDATA[ DVD Review: Resourceful Gnome Productions - Respect Your Elders ]]> Mon, 17 Jan 2011 20:58:08 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-resourceful-gnome-productions-respect-your-elders_aid_15640.html
DVD Review: Resourceful Gnome Productions - Respect Your Elders
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resourcefulgnome.com
 
Gerade neu geründet, schon einen echten Hammer rausgebracht. Mit Respect Your Elders haben die Jungs um Travis Parker ein neues Konzept an den Start gebracht: Junge, motivierte 'Nachwuchsfahrer' wie Ben Lynch, Jed Anderson oder Austin Hironaka werden zusammen mit alten Hasen wie Travis Parker, Josh Dirksen und Temple Cummins auf einen Berg geschleppt um einfach Spaß zu haben. Und was bei sowas herauskommen kann, seht ihr in Respect Your Elders.
Airblaster und K2Snowboarding als Geldgeber im Hintergrund machten es RGP möglich diesen Streifen zu produzieren. Respect Your Elders ist ein Film über Youngbloods und alt gediente Fahrer, die in jedem der 5 Parts zusammen die wahren Wurzeln des Snowboardens ergründen. Gerade die 'ältere' Generation läuft den Jungen bergauf davon und gibt gleichzeitig hilfreiche Tipps um am Ende des Tages die perfekte Line gefunden zu haben. Dieser Mix zeigt die Anfänge des Snowboardens ohne Lifte aber dafür mühsam erlaufene Lines und zeitgleich wird durch die jungen Nachwuchsrider ein Blick nach vorn geworfen.
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Going up...oder so
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Going down!
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Die 5 Destinationen sind Silverton, Winterpark, Tahoe, Mt. Baker und Alaska. Allesamt hinterlegt mit eher chilligerer Feelgood-Musik, was es super angenehm macht den Streifen anzusehen. Terraintechnisch ist natürlich Backcountry das Maß aller Dinge, wobei mit Winterpark eine kleine Parksession mit eingebaut wurde. Alles in allem aber eine sehr willkommene Abwechslung. Der Spaß der Jungs am riding wird super spürbar und somit auch der Grundgedanke des Snowboardes an sich mit seinen Kumpels - rausgehen und Spaß haben.
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Travis Park & Ben Lynch Backflippin'
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Rider: Temple Cummins, Aaron Robinson, Travis Parker, Brandon Cocard, Ben Lynch, Josh Dirksen, Skylar Thornten, Taylor Carlton, Jesse Grandkoski, Mike Basich u.a.

Locations: Silverton, Winterpark, Tahoe, Mt. Baker, Alaska

Länge: ca. 28min + ca 18min Bonusfeatures

Bewertung:

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Travis Parker & Josh Dirksen smilen um die Wette
 
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<![CDATA[ DVD Review: Transworld Snowboarding - In Color ]]> Thu, 13 Jan 2011 22:10:47 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-transworld-snowboarding-in-color_aid_15517.html
DVD Review: Transworld Snowboarding - In Color
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Transworld Snowboarding hat nach These Days und Get Real den nächsten Streifen am Start: IN COLOR

IN COLOR fährt mit der vollen Bandbreite des Snowboardens auf. Vom Backcountry in Kanada bishin zu Streetaction in den Gassen von Skandinavien. Dieses Program gepaart mit Ridern wie Jussi Oksanen, Devun Walsh, Mikkel Bang und Chris Bradshaw verspricht allein schon einiges.

Den Opening Part hat Mikkel Bang. BÄÄÄÄNG wäre die passendere Schreibweise gewesen. Er kommt zwar so gut wie ohne Rails aus, dafür überzeugt er mit seinem mellow Style an viel zu großen Cornern, zeigt eine Menge Kreativität und hat zurecht den ersten Part im Streifen.

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Mikkel Bang going Bääääm

Part Two wird gefüllt von Phil Jacques der anscheinend für die fehlende Railaction bei Mikkel Bang in die Bresche springen wollte. Rails, Street und Backcountry Roadgaps. Der Junge überzeugt.

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Phil Jacques

Ikka Bäckström ist als nächstes an der Reihe und stylt sich zu feinstem Rock durchs Backcountry als würde es kein Morgen geben. No Rails aber dafür ne gute Priese Style.

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Ikka Bäckström

Chris Bradshaw lässt es da im nächsten Part bei der Musik etwas ruhiger angehen, was weniger zum urbanen, metallernen Umfeld passt, in dem er sich bevorzugt aufhält.

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Chris Bradshaw
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Chris Bradshaw (guter Junge)

Der alte Hase Jussi Oksanen (meiner Meinung nach wie vor der größte Styler) zeigt den Jungen Hasen wie man sich im Backcountry richtig durch die Lüfte schießt. Big Up!

Jake Olson-Elm folgt dem Trend des Streifens und bringt erneut den Cut vom Backcountry direkt auf die Straßen. Da kann ein Board auch schonmal brechen. Wenigstens hat er den richtigen Sound für seinen Part gewählt. Rock Rock Planet Rock!

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Jake Olson-Elm

Neben Jussi Oksanen ist Devun Walsh ein alter Bekannter aus ettlichen Filmen (WILDCATS!!!!) und dementsprechend auch wieder vermehrt im Backcountry unterwegs. Auch er hat noch nichts verlernt und spielt nichmal mit dem Gedanken, sein Brett im Schrank zu verstauen.

Mark Sollors im vorletzten Part zeigt, dass er es überall kann. Backcountry oder Street, ihm egal. Er gibt überall Gas. Dazu mellow Rockgedüdel im Hintergrund. Easy!

Den Final Part hat sich Keegan Valaika geschnappt und sich dazu ganz a verrückte Musik ausgesucht. Viel Rails und Backcountry Kicker lassen sein Herz höher schlagen.

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Mikkel Bang
 

Musiktechnisch ist IN COLOR kein Streifen der krass pushed. Aber mit einem Bier in der Hand und ein paar Spezln lässt es sich verdammt gut aushalten. The Ramones, Lynard Skynyrd, Band of Horses oder Iggy Pop - so geht's hier zu.

Fazit:
Harte Parkaction ist hier total fehl am Platz, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Denn so wie sich die Jungs über die Backcountry Kicker hauen, natural terrain shreddn und die Rails auffressen, braucht es das auch nicht umbedingt.

Laufzeit:
35min + Bonus-Features 20min (inkl. good old crash section)

Rider:
Ikka Bäckström, Mikkel Bang, Chris Bradshaw, Phil Jacques, Jussi Oksanen, Jake Olson-Elm, Mark Sollors, Keegan Valaika, Devun Walsh und ne ganze Menge Friends

Bewertung:

 
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<![CDATA[ DVD Review: Alterna Films - Hello World ]]> Fri, 17 Dec 2010 11:36:59 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-alterna-films-hello-world_aid_15592.html
DVD Review: Alterna Films - Hello World
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Alterna Films neuestes Video heißt „Hello World“. Der Titel des Videos wurde wahrscheinlich deshalb gewählt, weil die Crew Lust auf Reisen zu außergewöhnlichen Orten hatte. Dank dieser Reiselust darf sich der Konsument unter anderem auf eindrucksvolle Aufnahmen aus der Türkei und Bosnien-Herzegowina freuen.

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Dave Short FS180 ueber spitze Cliffs

Die Bewohner von Bosnien-Herzegowina haben bestimmt noch nicht so viele Snowboarder zu Gesicht bekommen, die sich an den Ruinen und heruntergekommenen Häusern zu schaffen machten. An den Ruinen zeigt die Crew Bombdrops und Wallrides, diese Aufnahmen sind wirklich sehr gelungen. Das Video spielt sich primär aber im Backcountry ab. Benjie Ritchie eröffnet das Video mit Powdersprays, Backside und Frontside 180s, 540s und 720s im tiefen PowPow. Solche Aufnahmen machen Lust auf Tiefschnee und motivieren dazu mal den Funpark zu verlassen und die eigene Schaufel auszupacken.

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die Crew im tuerkischen Tiefschnee

Chris Rasman, dessen Dad ihn mit 12 Jahren aufs Board stellte, zeigt seine Kicker-Skills. Nennenswert ist sein fs720 über einen beachtlichen Kicker. Einen leider etwas kurzen Auftritt hat die deutschsprachige Vera Janssen, die ebenfalls im Tiefschnee unterwegs ist, ihr aber ruhig noch ein paar weitere Minuten Filmzeit hätten gegönnt werden können. Der Kanadier Chris Dufficy, der „Duffman“ der Snowboardszene, ist schon einige Jahre im Business mit dabei. In seinem Part sticht besonders ein Frontside 720 to Frontside 360 über einen Tiefschneekicker heraus, das heißt er landet den 720 etwas zu weit auf dem Tail, sei es gewollt oder nicht (sieht auf alle Fälle gut aus), und rotiert noch einen 360 hinterher.

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Domen Bizjack Wallie

Den besten Part im Video hat meiner Meinung nach Jesmond Dubeau. Er hat einen sehr abwechslungsreichen Part mit Street-, Parkkicker- und Tiefschneekickeraction, und seine Airtime ist … alta vadda!!! Im Großen und Ganzen ist das Video äußerst sehenswert und es ist schön mit anzusehen, wie viel Spaß die Crew beim Reisen hatte. Zwischensequenzen zeigen immer wieder Reiseaufnahmen, unter anderem aus Istanbul.

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Ruinenfenster in BosnienHerzegowina
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tuerkische Kinder freuen sich ueber das Alterna Knock Out Video

Länge: 31 min

Fahrer: Featuring: Benji Ritchie, Mikey Rencz, Jesmond Dubeau, Wiley Tesseo, Devun Walsh, Chris Dufficy, Dave Short, Eero Niemela, Tadej Valentan, Chris Rasman, JF Fortin, Marius Otterstad, Vera Janssen, Craig Beaulieu, Geatan Chanut and friends


Bewertung:

 
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<![CDATA[ DVD Review: Videograss - Bon Voyage ]]> Thu, 18 Nov 2010 11:50:15 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-videograss-bon-voyage_aid_16043.html
DVD Review: Videograss - Bon Voyage
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Bon Voyage, was übersetzt so viel wie gute Reise bedeutet, ist der Titel des aktuellsten Videograss Videos. Die Reise geht auf alle Fälle nicht ins Winter-Tiefschnee-Wunderland, sondern eher in zementierte und metallene Gefilde.

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Johnny Miller Ollie ueber nen Grabstein

Mikey Leblanc und seine Reisetruppe toben sich vor allem an Rails, Ledges und Wänden aus. Lediglich Alex Cantin und Ben Bilocq zeigen ihre Backcountry-Skills. Fans des „boardenden Super-Knies“ Mikey Leblanc werden auf ihre Kosten kommen, denn er bleibt seiner Linie treu und ballert sich so einige Gaps runter, vor allem sein Ender sorgt für offene Münder und großes Staunen.

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Mikey Leblanc Ollie

Chris Grenier und Justin Bennee sorgen mit ihrer Präsenz in diesem Video für Abwechslung, sie repräsentieren die Baggypants-Fraktion der Videograss-Crew. Justin Bennee ist eben kein Mosher und trägt auch keine engen Hosen, er legt mehr Wert auf langsame und smoothe Bewegungsabläufe. Chris Grenier hat definitiv Ambitionen zum Jackass-Nachwuchsstar, in seinem Garten hat er sicherlich schon so ziemlich alles mit seinem Golf Cart kaputtgefahren, auch sein Part ist nicht von schlechten Eltern.

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Ben Bilocq Handplant
 
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Gus Engle Wallie

Die anderen Jungs wie beispielsweise Jon Kooley zeigen wo der Tightpants-Hammer hängt, mit gepflegter Hau-den-Lukas-Manier moshen sie sich jedes erdenkliche Streetrail runter. Den besten Part hat definitiv Jed Anderson. Dieser junge Fahrer nimmt die Rails nur so auseinander. Ich glaube als Filmer ist es eine wahre Freude mit ihm unterwegs zu sein, denn er macht an einem Spot nicht nur einen krassen Railtrick, sondern gleich mehrere Banger. Dieses Video ist für Konsumenten die gute Railaction auf den Straßen von Salt Lake City sehen möchten und den Humor der Videograss-Produzierenden wertschätzen.

Bewertung:

Text: Makeez Fischer
Pix: Straight outta DVD
 
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<![CDATA[ DVD Review: Think Thank - Right Brain Left Brain ]]> Tue, 16 Nov 2010 16:58:01 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-think-thank-right-brain-left-brain_aid_16097.html
DVD Review: Think Thank - Right Brain Left Brain
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Pat Milbery Darkslide

Think Thanks diesjähriger Snowboardstreifen trägt den klangvollen Namen Right Brain Left Brain. Mit der doppelten Portion von zwei saftigen CDs, die jeweils circa 30 Minuten Spielzeit betragen, wird das Gehirn des Konsumenten ordentlich in Aufruhr versetzt. Think Thank bleibt seiner Linie treu, d.h. viele schnelle Schnitte und viele Spielereien mit dem Board, die immer wieder durch lustige Zwischensequenzen „unterbrochen“ werden. Alle Fahrer haben jeweils einen Fullpart, aber tauchen immer wieder in den Parts der anderen Fahrer auf. Besonders nennenswerte Parts sind von Nick Visconti, Jesse Burtner, Austin Hironaka, Pat Milbery, Jess Kimura, Blair Habenicht und Ben Bogart.

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Austin Hironaka Backflip

Jess Kimura, die einzige Frau im ganzen Video, steht den männlichen Ridern in nichts nach. Sie steht ihren Mann auf Rails und Ledges, dabei steckt sie ordentlich ein, die Frau hat definitiv Cochones. Nick Visconti, der in seinem Paradiesvogeldasein Gus Engle noch übertrifft, kombiniert Railtricks mit Grabs und drückt sein Knie bei manchen Slides gerne auf sein Board, dies wird wohl als Tuck-knee Boardslide bezeichnet? Jesse Burtner hat zwar zwei Bindungen, jedoch nutzt er sehr häufig nur eine und zeigt was man alles one-footed so mit dem Board anstellen kann.

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Jesse Burtner Footplant

Austin Hironaka ist ein dynamischer Fahrer und seine super langsamen und durchgestreckten Backflips sind eine wahre Augenweide. Die linke Gehirnhälfte, also eine der zwei CDs, ist wesentlich entspannter anzusehen als die rechte Gehirnhälfte. Vor allem Blair Habenichts Part spielt sich hauptsächlich im Tiefschnee ab und er zaubert wunderschöne Powderlines ins Backcountry. Das Video ist auf alle Fälle sehenswert und ein Muss für die Liebhaber der ThinkThank-Videos.

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Nick Visconti Tuckknee Bs Boardslide
 

Bewertung:


Text: Makeez Fischer
Pix: Straight outta DVD
 
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<![CDATA[ DVD Review: People - Cheers ]]> Sat, 13 Nov 2010 13:17:23 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-people-cheers_aid_15912.html
DVD Review: People - Cheers
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Cheers heißt der diesjährige Film aus der Mack Dawg Schmiede namens People. Inzwischen binden die People Produktionen eine feine Auswahl ziemlich guter Rider: da wären beispielsweise Mr. Amercia himselft aka. Jeremy Jones, Joe “Gipsy“ Saxton, Railkiller Simon Chamberlain und Seth Hout, um einmal die Créme de la Créme zu nennen. Wie auch schon in den vorherigen Produktionen der People Serie kommt der Spaß hier wieder nicht zu knapp und das Riding bleibt auf einem konstant hohen Level. Vom Backcountry über Parkriding, bis hin zu Urban Shred werden in diesem Film alle Bereiche gleichermaßen bedient.

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Jeremy Jones  - Hart im San Francisco Skatestyle...Frontboard

Los geht’s mit mit Jibbin' Jeremy Jones Openingpart, der ordentlich mit 60er Gitarrensounds à la Hendrix unterlegt ist. Wer die Parts aus den anderen Mack Dawg Filmen mag, wird auch hier nicht enttäuscht werden. Da wo andere Leute wohnen und/oder zur Arbeit gehen (Ja, genau! Downtown), packt  er sich wieder mit gewohntem Style auf Rails, Hauswände, Picknicktische, usw. ...nicht zu verachten sind auch die Backcountry Shots. Und wenn Ihr euch fragt, ob man ihn auch wieder auf seinem tollen Moped sieht, dann wartet mal bis der letzte Trick gelaufen ist.

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Seth Huot - Switch Backside 540
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Seth Huot - Hangup Nosemanual

Verdammt sehenswert allerdings ist Seth Huots Part. Auf dem Cover der DVD gar nicht aufgelistet hat er definitiv einen der besten Parts in dem Film! Sowohl City- wie auch im Backcountry Bereich liefert Seth einen Bomben Part ab. Da wäre ein Hang Up Nosemanual auf einem Bushaltestellendach, Style!!!, ein verdammt schöner Switch Backside 540 im Backcountry und ein verdammt schneller Wallride in einer Curved Wall...einfach unglaublich Kreativ der Kerl.

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Shaun McKay - Method
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Simon Chamberlain - Gap Frontnoard der harten Sorte
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JP - Switch Double Cork

Direkt im Anschluss kommt ein ziemlich schneller Shaun McKay, der mit einem Tempo durch das Gelände heizt, dass man im Allgemeinen als hoch alpin oder auch Gletscher bezeichnet.
Wer auf Rail Gemosche “auf richtig fein“ steht, dem wird mit Simon Chamberlain weiter geholfen. Yearly Killer: Gap to Frontboard in heftig Teil III!
Ziemlich funky ist Lauri Heiskaris Part. Mit David Guetta ft. Kid Cudis - Memories geht’s partymäßig ab auf Rails, Kicker und im DC Mountain Lab.
Ol' Men can't jump?!? Von wegen, JP Walker überzeugt vom Gegenteil! Er scheint mit einer Art Gummi in den Knien sämtliche Kinks schlucken zu können, wie vor 10 Jahren. Und was Kicker angeht, könnt ihr selbst sehen.

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Joe Saxton - 50-50

Mit einem saftigen Finishmove Part von Gipsy King Joe Saxton geht Cheers in der 45 Min. in den Abspann und hinterlässt einen ziemlich guten Eindruck.
Der Soundtrack bewegt sich in allen Sparten und bildet ein buntes Potpourri, bei dem für jeden etwas dabei ist, aber David Guetta ist mir persönlich de Nummer zu hart, Fail!!!
Insgesamt lohnt es sich auf jeden Fall den Film zu sehen, aber was hätte man auch anderes aus dem Hause Mack Dawg erwartet?

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Lauri im DC Mountain Lab

Fazit: Kaufen lohnt sich!

Laufzeit:  ca. 45 Min. + Bonus

Rider:
Aaron Biittner – Seth Huot - Curtis Ciszek – Jeremy Jones – Joe Saxton – Eero Nimela – JP Walker – Simon Chamberlain – Lauri Heiskari – Shaun McKay – Zamc Marben – Mikey Rencz

Bewertung:


Text: Fabian Karg
Pix: Straight outta DVD

 

 
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<![CDATA[ DVD Review: Standard Films - The Storming ]]> Thu, 11 Nov 2010 01:00:00 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-standard-films-the-storming_aid_15996.html
Standard Films – The Storming
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Mike Hatchett kann sich in Sachen Snowboard Filme zu den Meilensteinen einer langen langen Dynasty zählen. Angefangen mit der TB Serie hat er es geschafft, Snowboarden mit jedem seiner Filme atemberaubender darzustellen. Und das immer auf dem neusten Stand der Technik. Die Filme zeichnen sich durch ihre Fahrer aus und haben das Augenmerk auch schon damals auf später sehr erfolgreiche Snowboarder gerichtet. So hatte der damals 13 jährige Shaun White seinen Debütauftritt bei Mike Hatchett im TB 8.

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Erin Comstock - Backside Wallride
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Halldor Helgarson - Backside 5er tripple Shifty
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Kazu Kokubo - Elley Oop

The Storming zeigt Snowboarden auf seiner nächsten Stufe. Vollgepackt mit Top Fahrern wie den Helgasons, Torstein Horgmo, Xavier De Le Rue und Kazu Kokubo liefert der Film ein konstant hohes Niveau. Angefangen im Backcountry mit Sammy Luebke, der sich ein Kampf gegen die Naturgewalten gibt, geht es weiter mit Halldor Helgason, bei dem einfach sämtliche Rail- und Kickercombos der nächsten Generation gehen. Was definitiv auch zu erwähnen ist, ist die Ladies Montage mit Kimmy Fasani, Hana Beaman, Reawyn Reid, Erin Comstock, die einfach einen verdammt stylishen Part hat und Leanne Pelosi, die nen ziemlich Harten Stil fährt. 

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Leanne Pelosi - Fronboard Nolliepopout
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Lonnie Kauk - Powderspray

Wie in den Letzten drei Jahren hat Torsten Horgmo wieder den Finishpart, der in Backcountry, Parkline und Monsterkicker aufgeteilt ist und mit dem unglaublichen Tripple Cork von Torstein Horgmo abschließt. Steinflip, World Record!!!
The Storming ist ein atemberaubender Film der in der DVD Sammlung definitiv nicht fehlen darf. Mit einem breiten Spektrum verschiedener Bereiche wird er nicht eintönig und hält den Zuschauer in den Sessel gedrückt. Ein gut gemischter Soundtrack von Rock, Electro, Hip Hop und Ambiente, harte Tricks, Special Effects, fantastische Landschaften und Soundtuning machen The Storming, wie seine Vorgänger zum Topfilm der Saison.

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Samy Luebke in Danger!
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Torstein Horgmo - Fakie Hardway Backside 270 Noseslide
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Torstein Horgmo - Monster Backside 5er

Fazit: Wer sich The Storming nicht ansieht, der ist selbst schuld.

Laufzeit:  ca. 45 Min. + Bonus

Rider:
Halldor Helgarson – Samy Luebke – Lonnie Kauk – Xavier De Le Rue – Leanne Pelosi – Eiki Helgarson – Ryan Tiene – Erin Comstock – Jason Dubois – Hana Beaman – Reawyn Reid – Kazu Kokubo – Torstein Horgmo

Bewertung:



Text: Fabian Karg
Pix: Straight outta DVD
 
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<![CDATA[ DVD Review: F.O.D.T. - The Arena ]]> Wed, 03 Nov 2010 15:35:39 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-f-o-d-t-the-arena_aid_15935.html
F.O.D.T. - The Arena
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Wer den Teaser zu Cole Taylors und MFMs “The Arena“ gesehen hat, wusste in etwa was kommen wird. Ganz nach dem guten alten Schema von “Finger On Da Trigga“ wir alles gejibbt, was da so im Weg steht...aber wirklich ALLES!

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Derek Dennison - Nosepress

Mit dem Motto: Wenig Backcountry und dafür Urban Shred der nächsten Generation ist der Film bestimmt nicht für jedermann zu ertragen, aber das soll er auch gar nicht sein. The Arena ist eher für die treuen  Jünger der “Wide Pants, Winde Stance“ Fraktion gedacht, was sich auch stark im Soundtrack abzeichnet: 2 Country/Folk Songs gemixt mit hartem Hip Hop & Crunk, plus eine ordentliche Dosis Bling!

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Dylan Thompson - Backlib des Todes

Los geht The Arena mit einem ausführlichen Part von Derek Dennison, der erst mal mit einem Backflip 180 über ein Maschendrahtzaun-Gap hechtet. Ghetto! Direkt im Anschluss: The Allmighty T.K.. Feiner Part. Halb Kicker, halb Urban. Sick ist auf jeden Fall sein Frontboard auf zwei Rails zeitgleich und der Backside 180 übern Lift mit Chicks.

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Johnnie Paxson - 5050...und da geht noch mehr!

Hart ist  Johnnie Paxsons Part, der sich hier mit einem 50/50 an einer überstehenden Kante einer Fabrikhalle entlang hangelt. Dann wieder endlich ausführlicher: Mark Frank Montoya, das Ghetto in Person. Anfangs geht’s mit Fullspeed über Spitzdächer, dann mit offener Daunenjacke ins Backcountry, Kicker heizen und später wird noch die Liftanlage mit Noseslide to Normal, 50/50 Backside 360 Off und Dergleichen gejibbt: Peng, peng!!!

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T.K. ...er tut es...

Lucas Magoon hatte zwar schon bessere Parts, aber sein Late Shifty Backside 180 über ein Streetgap kann sich definitiv sehen lassen. Jonah Owen ist auf jeden Fall der, der am heftigsten kassiert, was Bails angeht.


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Jonah Owen - Tranny ins Silo

Aber er steht dann eben auch seinen 50/50 am Downrail mit gezwungenem Popover Abgrenzungszaun in der Landung...hört sich verwirrend an...sieht aber auch so aus. Den letzten Part hat Dylan Thompson. Und zwar mit Recht! Zu einem Mix aus Buffalo Spingfields – For What Its Worth und Public Enemys – Who Got Game lässt sich Dylan auf Down Flat Down Kinks runter mit einem Style, dass die Helgarsons mit den Knien schlottern: 50/50 270 Frontoard und 50/50 Backside 360 50/50. Einfach schön, was der Herr zum Abschluss liefert. Ab jetzt sagt man nicht mehr sauber, sondern Thompson!

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Lucas Magoon - Late Shifty Backside 180

Insgesamt ein sehr feiner und guter Film. Aber Vorsicht: Urban Shred en Masse!!! Wer hier nach verträumten Backcountry und Heliboarden sucht, wird enttäuscht.
F.O.D.T. hat es dieses Jahr definitiv wieder geschafft ihren letzten Streifen “Hard To Earn“ zu toppen. Die Tricks an sich sind nicht sonderlich außergewöhnlich. Aber da wo sie gemacht werden, sind sie einfach nur verdammt hart und teilweise fast unmöglich.

Fazit: Königsklasse Urban Shred 2010/11.
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MFM himself - Noseslide

Laufzeit:  ca. 35 Min. + Bonus

Rider:
Mark Frank Montoya – Travis Kennedy – Dylan Thompson – Jonah Owen – Lucas Magoon – Johnnie Paxon – Derek Dennison – Jake Devine – Andrew Brewer – Johnny Lazz – Cory Cronk

Co-Rider:
Stevie Bell

Bewertung

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Travis Kennedy - Backside 180 the Booby Way
Text: Fabian Karg
Pix: Straight outta DVD
 
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<![CDATA[ DVD Review: Forum - Fuck It ]]> Thu, 21 Oct 2010 01:00:00 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-forum-fuck-it_aid_16076.html
Forum F*** it

Um es kurz und knapp auf den Punkt zu bringe: Verdammt gut, aber zu kurz. Fuck it.

Trotz dessen, oder vielleicht auch grade deswegen lohnt es sich den neuen Streifen von Forum zu genüge zu führen. Vielleicht ist er auch einfach so gut, dass er einem zu kurz vorkommt???

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Seit dem letzten Film „Forever“ hat sich auf jeden Fall wieder einiges getan im Forum Team. Jake Blauvelt, Eddie Wall und Joni Malmi sind Raus. Stattdessen haben Andreas Wiig, Austen Sweetin und Cameron Pierce Einzug auf der Mattscheibe erhalten.

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Sauve - Da wird noch ein Frontboard draus

Dass Forum es sich auch diese Jahr nicht nehmen lässt ihren Film wieder mit ordentlichen Krachern vollzupumpen war klar. Angefangen bei Nic Sauves Intropart, der durch harte Railaction glänzt und mit einem massiven Cab 270 Frontboard ins zweite Down eines Doublekinks endet, bis hin zum kurzen Featurepart von Andreas Wiig und Pat Moore.

Double Crip Style - Auf Grund von Knochenmuesli leider nur ein sehr kurzer Part.._500.jpg
Double Crip Style - Auf Grund von Knochenmüsli leider nur ein sehr kurzer Part...

Während die beiden von der Helicam verfolgt werden schmeißen sie sich über Bergrücken ins Backcountry. Unglaublich saubere Aufnahmen, die Erinnerungen an T.I.T.A wach werden lassen. Ebenfalls sehenswert ist Cameron Pierces Debütauftritt. Unterwegs mit einem verdammt knappen Backside 180 auf ein Flachdach über einen Gapkicker und ansonsten ziemlich fit auf Rails der Herr. Last Trick: Backside 180 Fakie Nosepress into Switch Tailpress Frontside 180 Off. Verdammt stylish!!!

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Cameron Pierce - ...into Switch Tailpress...

Insgesamt wird in dem Film recht viel gekillt, ganz neu: alles anzünden! Und genau zu diesem Thema lässt sich unter anderen auch Niko Coffin über brennende Kanonenrohre und klatscht in flammende Walls rein. Wer Rambo cool findet wird hier ausflippen!

Niko Coffin - Fs 180 Klatsch, heiss!!! 3er raus..._500.jpg
Niko Coffin - Fs 180 Klatsch, heiß!!! 3er raus..

Für die nötige Kickeraction im Backcountry sorgt wie schon im letzten Jahr John Jackson in einem längeren Finishpart. Wer bei „Forever“ gestoked war, wird es wieder sein. Rechnet einfach überall ne ½ bis ganze Drehung drauf und wir wären soweit...

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John Jackson - Bs 7er in die Unendlichkeit und noch viel weiter

Wer die Forumfilme kennt weiß, dass es neben echt gutem Riding und einem top Soundtrack auch immer ordentlich was aufs Zwerchfell gibt. Ganz großes Kino, Bluebox und Animationen vom Feinsten. Schade nur, dass bei den ganzen Bängern, Jokes, den nachbearbeiteten Farben, den Hammer guten Schnitten und dem feinen Sound das Video schon nach 26 Minuten in den Abspann übergeht. Wären da 10 Minuten mehr von den Tricks der gleich Liga, dann wäre das hier der Film der Saison 2010/11.

Johnson - Bs 9er bis zum Ende der Linsenaufloesung_500.jpg
Jackson - Bs 9er bis zum Ende der Linsenauflösung

Ganz in diesem Sinne: Fuck it. Es lohnt sich trotzdem allemal den Streifen für die heimische DVD Sammlung anzuschaffen. 

Laufzeit:  ca. 26min. + Bonus

Rider:

John Jackson – Stevie Bell – Nic Sauve – Jake Welch – Niko Coffin – Cameron Pierce – Austen Sweetin – The Youngbloods

Co-Rider:

Pat Moore – Andreas Wiig – Peter Line – Daniel Ek

Bewertung:

Text: Fabian Karg
Pix: Straight outta DVD

 
 

 
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<![CDATA[ DVD Review: Pirate Movie Production - Hooked ]]> Mon, 18 Oct 2010 15:14:26 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-pirate-movie-production-hooked_aid_16072.html
Pirate Movie Produktion – Hooked

Unglaublich, wie flink schon wieder die neue Saison vor der Türe steht. Der erste Streifen, der uns heuer erreicht hat, ist das gute alte Pirate Booklet mit dazugehörender DVD. Das Artwork Booklet kommt wie immer mit feinen Bucheinband und artsy Fotos, Grafiken, Comics, etc.
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Gudmundsson - The harder Way...

Ganz nach dem guten alten Piratestyle gibt es endlich wieder Fahrerintros mit Spitzhüten, Rüschenhemden, Enterhaken und viele, viele Bärte. Kurzum, die Piraten sind wieder zurück und es hat sich einiges getan. Bekannte Gesichter, wie Hannes Metzler und Mitja Fesenko wurden durch frischen nordischen Wind ersetzt und Gulli Gudmundsson und die Helgasons übernehmen hier unter anderen das Ruder. Die Starparts haben sich in jedem Fall gegenüber den vorherigen Videos verlegt. Gigi Rüf kommt mit Stephan Maurer und Konsorten lediglich in einem kurzen Friendspart auf die Mattscheibe, Während die Nordlichter hier definitiv den Ton angeben.
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Alhund - Tail to da Prezzl

Absolut sehenswert ist der Part von Hans Alhund, der heimliche König des Urbanshred. Bereits in den Vorgängern Overseas und Jolly Roger hat der Kerl so dermaßen von seinem Style überzeugt, dass man mit Ihm hier in Hooked auf jeden Fall auf der sicheren Seite steht.

Gulli Gudmundsson und die Helgasons haben in Hooked definitiv das Metall gebucht und fahren durch die Bank weg so unglaublich kontrolliert Rail, dass es eine wahre Augenweide ist und definitiv Bock auf Shredden macht. Nebenbei können die Jungs auch mit heftigen Parkskills trumpfen. Watch out 4 Halldors Finishpart!!!!
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H.Helgason - 50.50 fs 540 off

Trotz der leichte Verschiebung des Terrains Richtung Straße bleibt Hooked aber im ganzen ein Allmountain Movie. Dafür sorgen Größen wie Marco Feichtner, Arthur Longo und Juuso Laivisto schon...

Im Soundediting hat man sich nach dem großen Einschlag der Elektrowelle wieder ein bisschen beruhigt. Gute Reggeabeats, Hip Hop aus Schweden und Gitarrenmukke wurde den jeweiligen Fahrern passend auf den Leib geschnitten wodurch die Ohren hier wieder ein absolut rundes Akustikbonbon bekommen. 
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Laivisto - bs 5

Fazit:

Das wir hier kein Amistreifen á la Mag Dawg vor der Nase haben sollte allen klar sein, deswegen braucht es hier auch keinen Vergleich. Hooked ist nicht nur für den eingefleischten Piratefan ein Muss, sonder auch für all die, die einen feinen stimmigen Euromovie sehen wollen, der auch noch nach dem 5 mal Sehen gut bleibt und extrem motiviert. Deswegen gibts hier auch die volle Punktzahl. Definitiv bestanden!!!

Laufzeit:  ca. 35 Min. + Bonus

Rider:

Danny Larsen, Marco Feichtner; Tyler Chorlton, Christian Rüf, Erik Botner, Eiki & Halldor Helgarson, Sani Alibabic, Elias Elhardt, Juuso Laivisto, Teo Konttinen, Gerome Mathieu, Arthur Longo, Björn Hartweger, Gulli Gudmundsson, Kalle Ohlson, Stephan Maurer, Hans Ahlund, Stian Solberg

Bewertung:


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Mathieu - cab 7

Text: Fabian Karg
Pix: Straight outta DVD
 

 
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<![CDATA[ DVD-Review: Forum - Forever ]]> Wed, 18 Nov 2009 01:00:00 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-forum-forever_aid_17090.html
DVD Review: Forum - Forever


Nachdem wir letztes Jahr mit „Forum or Against em“ beglückt wurden, heißt es dieses Jahr bei Forum schlichtweg: „Forever“!
Um eins vorweg zu nehmen: „That“ bleibt wieder unerreicht. War ja auch irgendwie letztes Jahr schon absehbar, nachdem DC Forum das halbe Team abspenstig gemacht hatte. Um so schmerzlicher muss es jetzt für die gesamte Crew gewesen sein, sich von dem „Charakterfahrer“ Travis Kennedy zu trennen, der nun unter der Flagge von Tech Nine seine Brett spint. Ein kleiner Trost bieten in diesem Fall die neuen Fahrer Daniel Ek und Niko Cioffi. Ersetzen können die beiden T.K. zwar nicht, halten das Level bei Forum aber definitiv auf einem gewissen Nenner wenn die Frage lauter wird:„wie sieht's da eigentlich mit Rails aus???“

Stevie Bell - fs Kink Wallride.JPG
Pat Moore - fs 10er.JPG
Das gilt zumindest für Cioffis kurzen Part, der mit einem ganz schön knackigen Gap to Frontboard startet. Daniel Ek scheint da eher der Mann für Airtime und Backcountry zu sein und zeigt uns auch gleich, wie stylisch es manchmal ist, wenn die Finger das Brett beim Springen/Fliegen/Spin einfach mal in Ruhe lassen...

 

 

Nico Cioffi - Gap Frontboard.JPG
Der Streifen beginnt mit aggro Pat Moore, was wie bei „Forum or Against em“ den Kiefer etwas sinken lässt und die Erwartung an den restlichen Film steigert. Man muss nicht unbedingt Pats Freundin sein, um zu wissen, wie er es am liebsten hat, nämlich stets so hart wie möglich. Ob im Backcountry oder Urban Shred, ganz egal! Im weiteren Verlauf plätschert der Film dann allerdings ein bisschen vor sich hin. Jake Welchs und Jake Blauvelts Parts reißen einen dann doch nicht so sehr vom Hocker, bis dann der Feature Part von Joni Malmi, Peter Line und Stevie Bell wieder Leben in die Flimmerkiste bringt. Zwar alle mit relativ wenig Footage, aber dafür auf jeden Fall sehenswert.
Eddie Wall - fs 50-50 Bomb Drop.JPG
Eddie Walls Part im Anschluss ist mit einer der am schönsten geschnittenen Parts im Film und wenn man bedenkt, dass der Herr langsam in die Jahre kommt, sind die Tricks zwar größten Teils alt bewährt aber immer noch nicht von schlechten Eltern! Ebenfalls sehenswert ist auch Nic Sauves Part, der sich unter anderem mit bs 3er in einen üblen Fels Wallride haut und ein echt hartes down flat down Rail mit cap 270 to „astreiner“ Frontboard gapt. Zu guter Letzt gibt es einen ausgiebigen Finishpart, der mit viel „Ion Lion Zion“ Raggaflavour Forums neuen Badboy, John Jackson, präsentiert. Dass der sich gut im Backcountry zurecht findet, hat er in seinem letztjährigen Debüt bei Forum bewiesen, wo er sich tatsächlich überall runter stürzt, gibt es hier zu sehen. Mit einem sauberen Double Cork 1080 verlässt Jack das Feld und rundet den Film somit ab.
John Jackson straight von oben.JPG
Insgesamt kann sich „Forever“ sehen lassen, wobei man bedenken muss, dass uns Forum schon ganz andere Meisterwerke präsentiert hat.   
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Soundtrack: Bunt gemischt von Rock, Electro bis Reggea und Ragga 
Rider: Peter Line. Joni Malmi, Eddie Wall, Pat Moore, Jake Blauvelt, Jake Welch, Stevie Bell, Nic Sauve, John Jackson, Danial Ek, Niko Cioffi
Laufzeit: ca. 40 min.
Bewertung: 

 


Text: Fabi Karg                                  Pix: (aus DVD)

 
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<![CDATA[ DvD-Review: F.O.D.T. - Hard To Earn ]]> Tue, 03 Nov 2009 01:00:00 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-f-o-d-t-hard-to-earn_aid_16985.html
F.O.D.T. - Hard To Earn


Wir schreiben die Saison 2009/10 und auch dieses Jahr kommen die Jungs von „Finger On Da Trigga“ mit einem Streifen an den Start, den man doch durchaus in die Kategorie „Bling“ einordnen kann.

Dylan Thompson - Noseslide.JPG
Dylan Thompson - Noseslide

 

Neue Crewmember sind Travis Kennedy, der von Forum auf Tech Nine gewechselt hat, Jeremy Grandahl,  Johnnie Paxson, Yan Dofin, Cory Cronk und Jonah Owen. Selbst MFM himself ist in „Hard To Earn“ wieder vor der Linse zu sehen, was bei der letztjährigen Produktion „Familia“ irgendwie gefehlt hat. Wer jetzt allerdings auf die Jahrhundert Parts von T.K. und MFM gehofft hat, wird schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt werden.

Jonah Owen - Roofgap.JPG
Jonah Owen - Roofgap
T.K.'s Part ist einerseits recht kurz und steht andererseits in der Hierarchie doch deutlich unter seinem Part in „That“. Was Höhe und Weite der legendären MFM moves angeht , ist eigentlich alles beim Alten geblieben. Inzwischen erlaubt man es sich zwar den einen oder anderen Grab in die Tricks einzubauen, jedoch gibt es auch hier eher neue Spots, als neue Tricks. Sehenswert bei „Hard To Earn“ sind allerdings die Parts von Lucas Magoon, Dylan Thompson (Entrypart)  und Jonah Owen, die mit ihrem Maß an Innovation  Lust auf mehr machen.
MFM -cab 270 fb.JPG
MFM - cab 270 fb
Insgesamt bleibt auch dieser Film von F.O.D.T. seinem Genre treu und hält sich vorwiegend im Bereich „Urban Shred“ auf. Wer hier die Next Generation der Tech Nine Crew erwartet, wird wohl ein wenig enttäuscht sein. Die Messlatten von „Moment Of Truth“ und „State Of Mind“ bleiben leider unerreicht. Für alle F.O.D.T-XXXL-Heads ist aber auch die diesjährige Produktion auf jeden Fall nett anzusehen und darf in der bisherigen Sammlung nicht fehlen.

 


Soundtrack: Von Hedrix über James Brown, bis hin zu Funkdoobiest.

Fahrer: Mark Frank Montoya, Travis Kennedy, Dylan Thompson, Jonah Owen, Jake Devine, Lucas Magoon, Jeremy Grandahl, Johnnie Paxson, Derek Dennison, Louie Vito, Chris Bradshaw, Yan Dofin, Cory Cronk

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Text: Fabian Karg                             Pix:(aus der DVD)


 

 
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<![CDATA[ Product Test: K2 Auto-Ever Binding ]]> Sun, 18 Jan 2009 11:05:47 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/product-test-k2-auto-ever-binding_aid_17349.html
Product Test: K2 Auto-Ever Binding


Wie der Name Auto schon sagt, hat K2 die Zehenstraps mit den oberen Straps verbunden, so dass einem eine Ratsche genügt um die Bindung einzustellen.

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Zunächst ist man etwas verwirrt und checkt nicht gleich, dass man beim festziehen der oberen Ratsche, den unteren Strap, der mit einem verdecktem Seilzug verbunden ist, mit festzieht. Das System klappt aber wunderbar und spart einem ein bisschen Zeit.
Außerdem erreicht K2 so ein leichtes Bindungsgewicht. Das setzt sich auch im Rest des Bindungsdesigns klar durch. Auf absoluten Leichtbau getrimmt, schafft es K2 eine super Bindung auf den Markt zu bringen. Flex und Performance der Bindung überzeugen. Auch Dank des neuen K2 Airlock Highbacks.
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Hier ist das Highback direkt mit dem Heelcup verbunden und erleichtert so die Bindung um einige Bauteile und erreicht einen sehr guten Flex in jeder Situation. Alle Teile lassen sich problemlos und ohne Werkzeug verstellen. Die Baseplates sind mit einer Abdeckung versehen, so das die Schrauben nicht eineisen.

Hier gehts direkt zum SHOP

 

Ein rund um gelungenes Produkt das wirklich viel Spaß macht.

 
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<![CDATA[ DVD Review: That's it, that's all ]]> Sun, 04 Jan 2009 00:53:49 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-thats-it-thats-all_aid_17247.html

Um es schonmal vorweg zu nehmen....der beste Snowboardstreifen, den ich je gesehen habe.

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Das erste was mich umgehauen hat, war die Qualität des Films. High Definition ist das Zauberwort, und man fühlt sich wirklich so, als ob ma selber gerade in die Boots steigt und die Bindung festschnallt. Da wird einem auch klar, wieso es zwei Jahre gedauert hat, bis die Dreharbeiten zu That's it, that's all abgeschlossen waren.
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Der ganze Film ist ein Mix aus Dokumentarfilm und harter, nackter Ridingaction. Allen voran Travis Rice, der sowas von Gas gibt und sich über die Backcountry Kicker mit Tricks haut, für die Namen erst noch erfunden werden müssen... Triple Corks - Warum auch nicht??...BS Rodeo und still rising - Who cares? Travis doesn't!!!
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Er ist ohne Zweifel einer, wenn nicht sogar der kompletteste Rider den das Biz momentan zu bieten hat. Was der Junge an Tricks auf Lager hat und wie er sie kreativ umsetzt: Unbelievable!!!
Travis Rice dazu: "Ich war noch nie so stolz auf irgendetwas. Jeder, der den Film gesehen hat ist absolut begeistert. Ich bin unglaublich stolz."
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Gefilmt wurde an den besten Spots der Welt, die man sich als Snowboarder nur vorstellen kann. Unter anderem in Neuseeland, Japan, Alaska und Jackson Hole, Travis' Vorgarten.
Auch das Terrain könnte abwechslungsreicher nicht sein. Über super steile Lines in AK, enorme Park-Kicker, Tree-Runs, Cliffs und meter-tiefen Powder gibts in That's it, that's all für jeden Geschmack nur das Beste.
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Musik-technisch trifft der Movie auch genau ins Schwarze. Ein guter Mix aus Rock und Electro, passend an den richtigen Stellen im Film eingesetzt, unterstreichen die jeweiligen Aufnahmen und sorgen beim Zuschauer erst recht für Gänsehautfeeling pur und ungläubige Blicke.
Ich hatte die Möglichkeit den Streifen im Kino auf Leinwand zu erleben, und hätte man einen Live-Mitschnitt der Publikumsreaktionen gemacht, wären eine Menge BEEPS eingespielt werden müssen, damit das Ganze jugendfrei bleibt.
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Hier eine kleine Auswahl an Sounds:

We Own The Sky by M83
Waters Of Nazareth by Justice
Kids by MGMT
Revival by Soulsavers
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Der Hauptfilm dauert etwas über 1 Stunde, wird jedoch durch eine ganze Reihe an Bonusfeatures auf gute 2 Stunden erweitert. Neben den offiziellen Trailern gibt es hier auch einen Trip nach Tahiti, eine Sled-Rescue-Aktion und eine nette Slide-Show mit hammer Pics zu bestaunden u.v.m.

What is snowboarding to me? - It's my life! (Travis Rice)
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TEASER 1
TEASER 2

WEBISODES

Länge: ca. 1h + ca. 1h Bonus
Rider:
Travis Rice, Mark Landvik, Nicolas Müller, Terje Haakonsen, Jeremy Jones, Scotty Lago, John Jackson

Fazit:

 
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<![CDATA[ DVD-Review: Standard Films - Aesthetica ]]> Sat, 27 Dec 2008 18:30:23 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-standard-films-aesthetica_aid_17987.html

Standard Films: Aesthetica

40 Minuten



AAA – nein, wir meinen nicht Access All Areas, auch wenn das mit diesem Ausnahme-Streifen kein Problem sein sollte, nein, in diesem Falle steht die Abkürzung für Außergewöhnlich, Abwechslungsreich, Atemberaubend!
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Die Gottväter des Snowboardvideos von Standard Films vereinen Top Stars und Young Guns, die den ersten großen Part ihres Lebens abliefern auf einer DVD und sorgen damit für eine explosive Mischung von Québec bis Alaska. Herausragend ist der Part von Torsein Horgmo, der weder um FS 1080°s von 20m Felsen, noch um SW BS 1260°s über 30m Parkkicker verlegen ist. Die französische Stylekanone Mathieu Crepel rockt ebenso massiv wie der japanischen Spinkönig Kazuhiro Kokubo und Mark Landvik bekräftigt erneut seinen Anspruch auf den Titel: King Of Powder Pillows: kraftvoll, kreativ und kompromisslos. Ein Highlight ist das Wiedersehen mit Altmeister Johan Olofsson, der Alaska Pow nur noch ohne Bindung pflügt – mit einem überdimensionalen Snowskate, sozusagen.

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Back to the roots – konsequent und faszinierend. Einen der schönsten Parts der letzten Jahre hat Eric Jackson, was nicht nur an seinen unzähligen Cliff-Spinns und den todesmutigen 60°-Plus-Runs liegt, sondern auch an Neil Young, der das Szenario mit „rocking in a free world“ passend untermalt. Aesthetica wird seinem Namen und nicht zuletzt den hohen Ansprüchen gerecht: besonders empfehlenswert!      

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<![CDATA[ DVD-Review: Park City - I ride Park City ]]> Thu, 18 Dec 2008 21:18:19 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-park-city-i-ride-park-city_aid_17976.html
Park City: I ride Park City

So weit ist es schon gekommen – sogar ein Resort bringt nun sein eigenes Video heraus. Aber in diesem Falle muss man sagen zu Recht, denn was sich in Park City auf dem Berg herum treibt, das gehört schon zu der erlesenen Sorte der Snowboard-Pros! Die Rider hören auf Namen wie: Shaun White, Torstein Horgmo, Eero Ettala, Stevie Bell, Torah Bright, Hampus Mossesson, Heikki Sorsa, Aaron Bittner, Scotty Arnold und viele mehr.

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Zu erwähnen sei der Pipe-Part von Shaun White, der einmal mehr seine Klasse unterstreicht, wie auch der letzte Part von Torstein Horgmo, der 900° und BS 1260° über weit mehr als 30 Meter fliegt und perfekt in die Landung stellt. Park-Footy ist also Programm, denn schließlich will Park City zeigen, dass sie es sich einiges kosten lassen, ihrem Namen gerecht werden und unzählige kreative Obstacle-Combos machen dies möglich – sehr inspirierend. Seilzug-Kameras und Heli gehören zur Standardausrüstung der Crew. Glücklicherweise sind die Jungs hinter den Kameras um Jim Mangan und am Schnittplatz genauso talentiert, wie die Akteure davor und so bietet dieser Streifen beste Unterhaltung, harte Action und tolles Filming und Editing kombiniert mit einem abwechslungsreichen Soundtrack und einer Brise Humor.

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Aufgelockert werden die Lines durch Pipe, Park und Handrail-Garten von einigen Backcountry-Shots an Kickern, Hips und Jibs mit feiner Powder-Landung. Trick-Neuheiten sind der BS Rodeo Transfer to BS Lipslide über ein Kinked-Rail von Bode Merrill und der Switch Double Backflip in der Pipe von Luke Mitrani. I ride Park City lohnt in jedem Fall die investierten Euros, auch wenn es kein Must-Have ist.   

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38 Minuten
 
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<![CDATA[ DVD-Review: Forum Or Against 'Em ]]> Tue, 16 Dec 2008 23:17:51 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-forum-or-against-em_aid_17762.html
DVD-Review: Forum Or Against 'Em

Diese Crew sprengt mal wieder alle Rekorde! Das neue Forum-Video ist das Rundum-Wohlfühl-Paket für wahre Fans. Die Hardcoverbox beinhaltet 2 DVDs (Hauptfilm und Bonus Section),  Beanie, Patch, Keychain, XXL-Sticker, Mini Sticker Set, Megaposter, Vollfarbbooklet mit atemberaubenden Photos und natürlich einen dicken Forum-Katalog als Fibel im hemmungslosen Kaufrausch.

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Das Team hatte sich in den vergangen Jahren massiv verändert, was auch mit dem Verkauf von Forum an den Brachenprimus Burton zu tun hatte. Viele Fans der ersten Tage vermissen die Stars wie J.P. Walker, Devun Walsh, Jeremy Jones und B. J. Lines. Diese wurden durch junge Gesichert ersetzt, von denen aber auch nicht mehr alle dabei sind. Ikka Backström und Lauri Heiskari verließen im letzten Jahr Forum wieder in Richtung DC, welche nach dem Aufkauf durch die Quiksilver Group genug Flocken beisammen hatten die Clothing- und Boot-Linie um einige Boards zu erweitern und diese müssen natürlich mit einem angemessenen Team  repräsentiert werden!

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Doch nun zurück ins Jahr 2008 und zurück zu „Forum or against ´em“: Grundsätzlich gilt anzumerken, dass das Editing und die Intros zu jedem Rider so ausgefeilt gestaltet sind, dass sie einem optischen Feuerwerk gleich kommen und einen realen Eindruck von der Persönlichkeit eines jeden Riders ermöglichen!

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Den Opener-Part hat sich Pat Moore erkämpft. Zu klassischem Metal zerstört er jedes Terrain und zeigt einmal mehr, dass er zu den stylischsten Allroundern derzeit gehört. Der cholerische Wüterich zerstückelt Kicker, Rails und lässt das Blut richtig spritzen – große Klasse! Nic Sauve erzählt in seinem Intro, dass er früher Fussball und Geige spielte. Zum Glück hat er dann doch noch die Kurve gekriegt und sich aufs Snowboarden konzentriert, denn sonst wäre uns einer der mutigsten Jib-Newcomer der letzten Jahre entgangen: pretty much next level shit, dude! Entertainer Travis Kennedy darf als nächstes ran. Seinen Über-Part in „That“ kann er zwar nicht ganz toppen, aber trotzdem zählt seine Section noch zu den besseren Parts in diesem Video. Sein Markenzeichen, die Kennedy-Lässigkeit hat er jedenfalls nicht verloren. Switch FS 360° to Wallride 180° out und Tree-Jib to BS Rodeo 720° out gehören zu den  Hinguckern.

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Eddie Wall hatte vergangen Saison leider mit dem Verletzungspech zu kämpfen, weshalb sein Part auch etwas kürzer als geplant ausgefallen ist. Switch FS 360° to Switch 50-50 in den unteren Teil eines Double Kinked-Handrails ist der Ender-Trick, den man in dieser Form bisher noch nicht zu Gesicht bekam. Nun ist einer der alten Hasen, Joni Malmi, an der Reihe. Wie viele Finnen bevorzugt er Techno-Beats (tja, niemand ist perfekt) und rockt nach zehn Jahren auf Forum immer noch ganz vorne mit! John Jackson startet mit einer Line bestehend aus BS 540° Nosegrab und Switch BS 540° Tailgrab über zwei haushohe Parkkicker, nur um den größeren der beiden in einem zweiten Anlauf per Switch BS 900° FS Grab zu killen, großen Kino, aus dem Heli gefilmt! John verzichtet komplett auf Rails, aber dafür fährt er ein erstklassiges Programm an Backcountry-Kickern auf. FS 1080° und Butter to Switch BS 900° Stale Fish an einem heftigen Step-Down bleiben dauerhaft in Erinnerung.

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Spassnudel Stevie Bell ist der nächste im Reigen und er bringt die wahre Streetcredibility zurück, auch wenn der Part im Wesentlichen auf bewährte Jib-Tricks an neuen Spots setzt kann man sagen, dass sich Stevie nicht überarbeitet hat - solide, aber keine Sensationen. Jake Welch jibbt ebenfalls durchschnittlich, aber im Gegensatz zu Stevie mit engen Hosen und langen Beinen. Wer´s mag…
So, nun endlich ist Peter Line dran, der Forum-Gründer, Freestyle-Gott, Trick-Innovator (z.B. BS Rodeos und FS Inverted Spins) und Held einer ganzen Generation. Nach 4 Jahren ohne Part hat er sich mal wieder aufgerafft und was am Ende dabei heraus kommt macht dieses Video zu dem was es ist. Peter hat einfach immer noch diesen kompakten Style, diese Ideen Spots anders zu nutzen und die Gabe Snowboarding aufregend und spannen aussehen zu lassen. Dazu gehören ganz neue Handplant-Combos, wahlweise auch mit Wallrides und anderen Obstacles kombiniert. Natürlich kommt auch die Airtime nicht zu kurz, die er sich auf fetten gespinnten Cliffdrops und an einer mächtigen Corner holt.

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Den letzten Part hat sich Natural Boy Jake Blauvelt verdient. Er hat sich ausschließlich auf Backcountry konzentriert mit dem Ziel nur Spots zu shredden, die nicht mehr als 5 Minuten Schaufelarbeit benötigen. Keep it real ist also das Motto und unter diesen Vorraussetzungen schlägt sich Jake hervorragend, denn die meisten Absprünge sind absolut naturbelassen. Umso erstaunlicher das Sammelsurium an hochklassigen Tricks, die dabei rum kommen – klasse! Schon toll zu sehen wie jemand aus einer kleinen Bodenwelle im Powder einen 40m weiten BS 720° drückt. Fazit: dieses Forum-Video ist ein würdiger Nachfolger von „That“ und zählt in diesem Jahr sicher zu den Top-5. Kaufen! 


45 Minuten

 
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<![CDATA[ DVD Review: Rome - No Correct Way ]]> Tue, 16 Dec 2008 09:07:48 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-rome-no-correct-way_aid_18172.html
DVD Review: Rome - No Correct Way


Wo Rome am Werk ist, ist Party angesagt. Ein gelungenes Video mit großem Street und Backcountry Anteil, was von Kids on Shred Productions zu einem gelungen Gesamtwerk zusammengestellt wurde.

Das Intro verspricht was der Film dann auch hält. Die Rome Crew besteht aus ner Menge verrückten Leuten, Hippies und Rockstars. Daher ist der Name des Films auch Programm - für Rome gibt es nicht DIE richtige Art zu boarden

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So finden sich in dem Film viele verschiedene Obstacles, wie etwa Schranken oder Metalpyramiden, die kreativ genutzt werden. Neben den fetten Jib Parts von u.A. LNP gibt es auch ne Menge Backcountry Action zu sehen. So hauen sich etwa Marius Otterstad oder Eiki Helgason über massive Kicker ins Backcountry.

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Ingesamt beweist das Rome Team aber seine Vielseitigkeit. So findet man jeden Fahrer nicht nur im Pow, sondern auch auf einem der zahlreichen Rails wieder. Das macht den Film lustig und abwechslungsreich anzugucken. Neben den Rider Parts finden sich auch ein Trip nach Rumänien und eine Hippie Bus Tour, die erkennen lässt, wieviel Spaß die Rome Crew beim Videodreh hatte. Marie-France Roy, das Mädel der Crew, lässt es ebenfalls richtig krachen und liefert einen super Part ab.

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Der 'best Part' geht aber eindeutig an Eiki Helgason der neben Back- und Frontflips in allen Variationen auch einen super Style auf dem Rail mitbringt und sich mit krassen Tricks über diverse Kicker haut.
Unterlegt ist das Video rometypisch mit hartem Rock Metal und Hip-Hop.
Der Bonusteil liefert nen Blick hinter die Kulissen und bedient auch die Skater unter den Snowboardern.

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Schlussendlich ist der Streifen ein gelungenes Werk und sicher eine Empfehlung für alle die auf rockige Freaks stehen, die mit viel Spaß an der Sache snowboarden gehen.
Hier könnt ihr euch den Teaser reinhauen: Teaser
Weitere Infos gibts unter romesnowboards.com  - check it out!

 

Länge: 53 Min + 22 Min Bonus
Rider: Marius Otterstad, LNP, Bjorn Leines, Yan Dofin, Greg Bokenkamp, Max Legend, Eiki Helgason, Jon Foy, Jesse Fox,   Marie-France Roy, the AM Army
Foto-Credits: Rome Snowboards SDS

Fazit:

Hammer Film, da geht echt einiges!
 
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<![CDATA[ DVD Review: Alterna Films – Knock Out ]]> Mon, 08 Dec 2008 12:07:00 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-alterna-films-knock-out_aid_18127.html
DVD Review: Alterna Films – Knock Out

Mit „Knock Out“ feiert die Alterna Films Crew ihr 10-jähriges Jubiläum und präsentiert uns auch dieses Jahr wieder einen Allround Snowboardfilm mit hochwertigsten Aufnahmen und feiner Schnitttechnik, die durchaus an Kinoqualität erinnert. Obwohl die Alterna Filme ihre Stärken meist im Backcountry Bereich haben, kommt der Park- und Urbanshred Anteil auch zum 10. Geburtstag nicht zu kurz. Neben den üblichen Resorts in Nord Amerika war die Filmcrew auch in Indien, Japan, Argentinien, sowie in Österreich und Slowenien unterwegs, was auf jeden Fall interessante Landschaftsaufnahmen verspricht. .

Mit Tadej Valentan aus Slowenien hat der Film ein recht smoothes Opening. Ein bisschen Streetrail hier, mit 50/50 to bs 450 to bs boardslide dort, ein wenig Backcountry Shred hier, mit heftigen fs 3ern auf eine Fels-Bank, ein wenig Park, usw....aber halt alles ein wenig smooth eben. Leider bleibt der Film dann bis auf ein paar sehenswerte Parts auf ähnlichem Niveau.

Bild 1 - Chris Dufficy - Treejib.jpg
Chris Dufficy - Treejib

Obwohl der alte Haudegen Chris Dufficy einen ausführlichen Auftritt hat, reißt er einen nicht wirklich vom Hocker und Matt Beardmores Part ist auch schon vorbei, bevor man ihn richtig wahrgenommen hat. Schade. Trotzdem hat der Film auch echt gute Parts. Man nehme zum Beispiel den Rookie Seb Toots.

Bild 2 - Seb Toots - bs 50.50 bs 180 out.jpg
Seb Toots - bs 50-50 bs 180 out

Letztes Jahr in seinem Debütpart in „Appels & Oranges“ noch als Park-Kid hauptsächlich auf Kickern und Boxen unterwegs, zerlegt er jetzt noch zusätzlich sämtliche Streetrails, Ledges und dergleichen. Aber so hart, wie er fast jedes Rail backside mit bs- und/oder fs out Combos nimmt, so hart sind auch seine Bails. Am Kicker hat Seb inzwischen auch einiges auf Tasche: fs 9er, cap 10er, bs 10er. Man kann echt gespannt sein, was einen da nächstes Jahr erwartet.

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Indien - monkey business am Kicker

Matt Belziles Part zählt ebenfalls zu den Guten. Angefangen mit Freeride Shots aus dem Himalaya inklusive Bergaffen, geht es weiter mit Park- und Backcountry Kickern.
Belzile ist hier, bis auf switch backside, mit allen 9er Variationen und einem bs 10er sehr stylisch unterwegs. Der Railanteil in seinem Part ist auch nicht zu verachten.

Bild 4 - Matt Belzile - switch bs 5er.jpg
Matt Belzile - switch bs 5er

Sehr empfehlenswert ist auch Takaharu Nakais Auftritt, der in „Knock Out“ verdient den Schlusspart bekommen hat. Bis auf drei Shots ist er ausschließlich im Backcountry und stürtzt sich hier knappe 3 min. lang harte Roadgaps und Cliffs runter.

Bild 5 - Takaharu Nakai - bs 180.jpg
Takaharu Nakai - bs 180

Er hat definitif die stylischsten bs 180 Variationen im Film, was switch mit einbezieht, und macht sogar dem alt ein geschworenen Jibber Lust auf Action abseits der Pisten und Städte. Seilzugkamera, Schienenfahrten und das nötige Schnitt Know-how at its Best verleiten einen dazu, sich diesen Part mehrmals hintereinander rein zuziehen.

Bild 6 - Takaharu Nakai schwirrt mit bs 5er unterm Seilzug.jpg
Takaharu Nakai schwirrt mit bs 5er unterm Seilzug...

Allgemein kann man bei „Knock Out“ schon von einem sehr hochwertigen Allround Snowboardfilm sprechen, der mit den gerade vorgestellten Parts durchaus sehenswert ist. Top Aufnahmen und Schnitte sind hier die Grundvoraussetzung. Zudem wird man von einer stimmigen Soundtrack Kombination durch den Film geleitet, ohne den Mute Knopf am TV drücken zu müssen.  Die Beats bewegen sich hauptsächlich im elektronischen Bereich von MGMT, Ratatat oder The New Royals. Darüber hinaus gibt es aber auch smoothen Hip Hop von den Living Legends und leicht bis schwer verdauliche Gitarrenmusik auf die Ohren. Die Tracks passen stetig zu den jeweiligen Szenen und Parts, was die akustische Begleitung in jedem Fall rund macht.

Cover.jpgJedoch hat man aber im Vergleich zu den letzteren Produktionen von Alterna Films (bspw. In Transit, Apples & Oranges) das Gefühl, dass es bei den Stärken der Parts  leider ein paar Rückschritte gab. Zudem ist der Film mit 30 min. Laufzeit, inklusive vielen Landschaftsaufnahmen und Kulturreport doch ein wenig knapp gefasst für eine Jubiläums-DVD.   

Laufzeit: knappe 30 min. + Bonus

Bewertung:

Rider:
Matt Belzile, Chris Dufficy, Seb Toots, Takaharu Nakai, Tadej Valentan, JF Fortin, Matt Beardmore, Craig Beailie, Greg Maxwell, and Friends


Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und sollen zur allgemeinen Belustigung beitragen.



 
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<![CDATA[ DVD Review: Absinthe Films - Ready ]]> Sun, 30 Nov 2008 23:14:56 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-absinthe-films-ready_aid_17925.html
DVD Review: Absinthe Films - Ready


Snow is our life!
- das sind die ersten Worte die man von Nicolas Müller zu Beginn des Films verkündet bekommt. Da diese Worte ja wohl auf uns alle zutreffen, checkt das hier aus: protectourwinters.org
Es geht darum, ein Auge auf unsere Natur zu werfen und uns so weiterhin viel Schnee und super Winter zu ermöglichen.

Im Intro des eigentlichen Films wird dann gleich klar was einen im Rest des Streifens erwartet: Unendlich viel Schnee und ne Menge Backcountry Action, gewürzt mit ein paar Railsections. Das Intro macht definitiv Lust auf mehr.

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Leider bleibt der Film dann etwas hinter diesen Erwartungen zurück. Die Absinthe Crew bewegt sich zwar in wirklich beneidenswert geilem Backcountry, allerdings vermisst man irgendetwas Neues. So sind die Parts von Gigi Rüf oder Nicolas Müller zwar sehenswert, aber absolut vergleichbar mit bekanntem Material. Etwas Abwechslung vom reinen Backcountry bietet der Part von Wolle Nyvelt der einen Staudamm shreddet und so für wirklich sehenswerte Aufnahmen sorgt.

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(Gigi Rüf)


Jeremy Jones
Part wird fast komplett aus dem Hubschrauber gefilmt und zeigt Freeriding at its best. Unglaublich steile Faces und wahnsinnige Lines zeichnen diesen Part aus. Unterstrichen durch Helmkameraaufnahmen ist dieser Part ein echtes Erlebnis, leider passt die Musik nicht wirklich gut.

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Neben einer Menge Cliff Drops und Powder Kickern finden sich auch zwei Street Parts, unter anderem mit Nate Bozung und Mikey LeBlanc. Klamottenmäßig wird man in die 70er zurückversetzt, wobei der Riderlevel absolut angemessen aber auch nicht besonders innovativ ist. Hier lernen wir allerdings, das ein Rail und ein Stairset nicht umbedingt benutzt werden müssen um runter zu kommen. Die Lösung: abartige Bomb Drops und wahrscheinlich kaputte Knie.

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(Mikey LeBlanc)


Insgesamt
ein fetter Freeride Film der keine neuen Maßstäbe setzt, aber trotzdem harte Action und Riding auf hohem Level zeigt. Leider wird er aufgrund der Musik und der fehlenden Abwechslung zum Ende hin ein wenig langweilig.

Hier könnt ihr euch den Trailer reinziehen: absinthe-films.com

Länge: 53 min
Rider:
Gigi Rüf, Jeremy Jones, Kevin Pearce, JP Solberg, Romain De Marchi, Matt Beardmore, Bjorn Leines, Scotty Lago, Jules Reymond, Chris Coulter, Markus Keller, Blair Habenicht, Marco Feichtner, Mikey LeBlanc, Matty Ryan, Keegan Valaika, Wolfgang Nyvelt, Cale Zima, Annie Boulanger, Nate Bozung, Nicolas Müller.

Fazit:

Hat seine Schwächen, aber kann man trotzdem mit Spaß haben.

Foto Credits: Absinthe Films

 
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<![CDATA[ DVD-Review: Burton - It's Always Snowing Somewhere ]]> Mon, 24 Nov 2008 21:44:28 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-burton-its-always-snowing-somewhere_aid_18084.html
DVD-Review: Burton  - It's Always Snowing Somewhere


It´s always snowing somewhere weckt Erinnerungen an die goldenen 90er Jahre, da Burton das allumfassend beste Team, die Stars, die Innovationen und schlicht und einfach den Hype gepachtet hatten.

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Genau da setzen sie nun wieder an: mit einem unsagbar stylishen Gigi Rüf und 120cm Powder am Arlberg, yeah! Alles was das Herz begehrt! Weiter geht’s mit Japan, Alaska, USA, Chile über Norwegen, Neuseeland, Argentinien, im Gepäck die ganzen Big Names wie Shaun White, Nicoals Müller, Jussi Oksanen, Jeremy Jones, DCP, Frederick Kalbermatten, Natasha Zurek, Heikki Sorsa und einem überraschend guten Mikkel Bang.

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Dieser Film ist eine Topproduktion, die keine Kosten und Mühen gescheut hat um die fettesten Kicker und die besten Backcountry-Spots bei Sonne und Neuschnee mit der personellen Elite des Snowboardsports zu arrangieren. Hut ab, vor diesem graziösen Trick-Feuerwerk, dieser Stimmungskanone mit Liebhaber-Booklet und Bonus-DVD.

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Und Hut ab vor Kazuhiro Kokubo und seinem unfassbaren Fluggefühl – an new star is born!

 

Dauer: 45 Min

Fazit:


Hammer Film, da geht echt einiges!
 
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<![CDATA[ DVD-Review: Mack Dawg Productions - Down with People ]]> Sat, 22 Nov 2008 12:37:55 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-mack-dawg-productions-down-with-people_aid_17936.html
DVD-Review: Mack Dawg Productions -  Down with People

Der neue Mack Dawg Film aus der People Serie hält sich an seine Vorgänger und präsentiert uns lustiges und charismatisches Snowboarden auf hohem Niveau. Spaß mit der Crew, technische Feinheiten und Kreativität stehen auch dieses Jahr wieder im Vordergrund des Geschehens.

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Austin Smith - bs 360 "Kameraman Grap"

Neu im Boot sind  Fahrer wie der Transworld Snowboarding's Reader's Choice Nominee Joe Saxton, der sich in seinem Debüt Part bei MPD auf nach aller Kunst der physikalischen Möglichkeiten über Rails und Ledges lässt (bs 180 switch 50/50 bs 180 off und swicht onefooted frontboard danish out sind hier auf jeden Fall nennenswert).

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Joe Saxton - frontboard

Simon Chamberlain, der ebenfalls mit Style am Rail glänzt, sowie Loui Fountaine, der Mann für lustige Combos und Rookie Curtis Ciszek zählen auch zu den Neulingen.

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Ebenfalls sehenswert sind die Parts von Austin Smith, Filippo Kratter, Bryan Fox und Jon Kooley. Austin leitet den Film durch einen schönen Intro Part mit netten Jibs und monster bs 9ern ein, während Filippo's Part die reine Kickerparade ist.

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Filippo Kratter - inverted bs 9er

Bryan hat eine aggressiven, mit purer Energie geladenen Part und Josh Mills kassiert eben so hart, wie er down flat down Kinks mit frontboards killt. Der Film endet mit dem Finish Part von Zac Marben, der in Hippiemanier einen San Francisco ähnlichen Downhill rippt und insgesamt mit unglaublicher Kreativität fährt.

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Zac Marben - tailbonk shifty

Der Soundtrack hält sich bis auf ein paar Ausnahmen im Bereich der chilligen bis zünftigen Gitarrenmusik und passt zu den jeweiligen Parts.

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Simon Chamberlain - fs boardslide

Unterwegs waren die People unter anderem in Tahoe, BC, Alaska, Österreich und Schweden um nur ein paar Stops zu erwähnen. Dabei haben sie es mal wieder geschafft ein absolut feines Ding abzuliefern, das sehr gut rein läuft und Spaß beim Anschauen macht. Wer die bisherigen People Filme mag, wird hier nicht enttäuscht.


cover.jpgLaufzeit: ca. 40 min.  + Bonuspart von jedem Fahrer!
Bewertung: 5 von 6 Ohren
Rider: Austin Smith, Bryan Fox, Curtis Ciszek, Filippo Kratter, Joe Saxton, Jon Kooley, Jordan Mendenhall, Josh Mills, Louie Fountain, Pat Mccarthy, Ryan Thompson, Simon Chamberlain, Shaun Mckay, Stephen Duke, Zac Marben


Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und sollen zur allgemeinen Belustigung beitragen.



 
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<![CDATA[ DVD-Review: Transworld Snowboarding - These Days ]]> Thu, 20 Nov 2008 02:18:00 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-transworld-snowboarding-these-days_aid_18144.html
DVD-Review: Transworld Snowboarding – These Days

Wer die Transworld Skateboarding Filme kennt, weiß, was einen hier erwartet. Es ist der Moment, der in diesem Film die Hauptrolle spielt. Hier geht es weniger darum den sickesten Bombdrop vom höchsten Silo zu sticken, oder die fettesten, buntesten und neuesten Klamotten der Saison vorzuführen, als mehr darum, was Snowboarden für diejenigen bedeutet, die davon ihr täglich Brot verdienen und für diesen Sport leben.

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(Impressions)

 „This Movie is aubout that Feeling.“, womit der Nagel eindeutig auf den Kopf getroffen ist. Dadurch streicht der Film aber keinsten Falls an technischem Niveau ein und verliert sich auch nicht in ewig langem Gefasel über Roots dieses Sports. Im Gegenteil.

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(Nick Dirks bluntet sich ausgesprochen gutaussehend ein Handrail hinunter)

Durch eine ausgewogene Mischung aus Backcountry, Urban Shred, Park und Powdershots, bietet der neue Streifen von Joe Carlino, Corey Koniniec und Gary Milton für jeden Geschmack das Richtige. Lediglich Goldkettchen und dicke Karren sind des Filmes strengsten verwiesen worden. Aber wer Videomaterial aus Indien mit kleinen Äffchen im Schnee  an den Zuschauer bringt, hat so was auch nicht wirklich nötig. 

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(Chad Otterstrom zwirbelt sich mit einem fs 180 über ein Stromkabel, setzt  hinteren am Baum ein Nosetab und drech 180 raus...herrlich!)

Durch die Auswahl von verschiedensten Fahrercharakteren bekommt man hier in jedem Bereich ein sehr hohes Level geboten.

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(Powderspray)

Während Chad Otterstrom der Mann für Backcountry Shots ist, entpuppt sich Jonas Michilton trotz fiesem Gipsy-Style als ein unglaubliches Railtalent. Faszinierend, wie dieser Kerl Nospresses auf Handrails aussehen lässt.

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(Nick Dirks bluntet sich ausgesprochen gutaussehend ein Handrail hinunter)

Jonas Calson liefert in These Days in jedem Fall einen außergewöhnlich guten Part ab und hat neben bei auch die heftigsten Park Shots im Film.

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(Jed Anderson auf dem Weg zur Wall mit, versehen mit einem sagenhaften Ollie)

Alles in allem ist dieser Film echt sehenswert, da er alle Bereiche des Snowboardens mit einbezieht und außergewöhnlich gut geschnitten ist. Zudem wird er von guter alter Gitarrenmusik begleitet, die von smooth bis zünftig keine Wünsche offen lässt. In jedem Fall der Film, den man sich ansehen sollte, bevor man mit seinen Leuten auf eine gute Session in den Schnee los zieht.

Laufzeit: ca.35  + Bonus
Bewertung: 6 von 6 Ohren
Rider: Chad Otterstom, Dustin Caven, Jonas Michilot, Jonas Carlson, Lucas Debari, Luif Paradis, Nick Dirks, Robbie Walker, Tim Eddy, uv.m.

Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und sollen zur allgemeinen Belustigung beitragen.

 
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<![CDATA[ DVD-Review: Finger on da Trigga - Familia ]]> Sat, 15 Nov 2008 10:31:45 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-finger-on-da-trigga-familia_aid_18111.html
DVD Review: Finger on da Trigga – Familia

Der neuste Streifen von Cole Taylor und Jeremy Miller verfährt wieder einmal nach dem für sie alt  bewährtem Shema „keepin' it gangsta, brratt!“. Nach einem ausführlichem Mafiosiintro, wird in diesem Urban Shred Movie wieder einmal alles gejibt, was geht. Obwohl der Film im Vergleich zum Vorgänger (Cold World) keine sonderlich großen Neuerungen mit sich bringt, beeindruckt er wieder mal durch sein extrem hohes und stylisches Niveau an Ledges und Rails. Neben vereinzelten Backcountry Shots halten sich die Fahrer zumeist an der Architektur des Menschen auf, was Bombdrops, Bonks usw. an den unmöglichsten Stellen verspricht.

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Lucas Magoon - Nosepress

Nach dem sich Lucas Magoons Part im Vergleich zu letztem Jahr anfangs etwas schwer tut, legt er an einer down-flat-down Ledge einen unglaublichen bs Noseslide to 50/50 to fs Noseslide Prezelout hin, womit er nun eindeutig bewiesen hat, dass er Gummi in den Beinen hat.

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Chris Bradshaw - Roofgap

Währenddessen poppt sich Dylan Thompson beträchtlich Dirtgaps runter und  Chris Bradshaw liefert dieses Jahr in seinem Part unglaubliche monster bs 180s über ein fieses Roofgap mit Stacheldrahtzaun ab.

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Dylan Thampson - Dirtgap

Also wenn dass  nicht Ghettofeeling pur verspricht, weiß ich auch nicht weiter. Obwohl Tech Nine und somit auch F.O.D.T. Fahrer wie Kyle Cartwright in der Crew haben, die mit ihren bunten, engen Hosen und Baumwollschals zu der ganzen Sache einen gewissen Hippieflavor beitragen, bleibt der Streifen insgesamt doch sehr Hip Hop lastig.

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Jake Devine - walltab

Im Soundtrack macht sich das durch Beats von G-Unit bis Methodman bemerkbar. Durchmischt wird das ganze dann aber zum Wohle des Gemüts von Parts von Cartwright, Eric Messier und Derek Dennison die mit 68er Gitarrenmucke und smoothen Soul à la Shaft das ganze ein wenig auflockern .

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Derek Dennison - fs Bonk

Letzterer (Derek) hat sich zudem auch noch den Finishpart ein geheimst, und das zurecht! Er geht mit einer unglaublichen Lockerheit an Handrails ran, hat schöne Backcountry Shots, einen heftigen bs 180 Bombdrop und neben anderen Bängern zu guter letzt noch einen Backflip zwischen zwei Bäumen am Start.

Wer Urban Shred mag, Goldkettchen cool findet und auf Powder Shots weitgehend verzichten kann, der sei hier bestens beraten. Die F.O.D.T. Fans wissen, was sie bekommen, sollten sich aber nicht zu viel Neuerungen versprechen. Ihr werdet den ein oder anderen Spot schon aus vorherigen Filmen kennen. Wer einen MFM Part sehen will, sucht hier vergebens. Selbst im Bonusmaterial war nichts von Herr Montoya zu finden. Lediglich im Intro sieht man den den guten, alten Don genüsslich an einer Zigarre ziehen.

Laufzeit: ca. 35 min. + Bonus
Bewertung: 4 von 6 Ohren 
Rider: Jonah Owen, Lucas Magoon, Kyle Cartwright, Dylan Thompson, Dave Munoa, Tommi Ylianttila, Chris Bradshaw, Eric Messier, Jake Devine, Derek Dennison

Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und sollen zur allgemeinen Belustigung beitragen.
 
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<![CDATA[ DVD Review: Just Because by S-Cut Production ]]> Tue, 11 Nov 2008 12:33:43 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-just-because-by-s-cut-production_aid_17968.html
DVD Review: Just Because by S-Cut Production


Mit 'Just Because' hat die S-Cut Crew ihr Erstlingswerk in die freie Wildbahn entlassen. Auf den ersten Blick war ich etwas verdutzt, da mich ein Menu im Taub-Stumm Modus begrüßte. Ich dachte: "Ok, hinten steht zwar...'not about the big money'...aber ein bisschen wenig find ich das jetzt schon".

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Doch gleich nach der Stille im Hauptmenu wurde mir klar, dass ich mich mehr als getäuscht hatte. Vom Intro an bishin zu den End-Credits überzeugt der Streifen in seiner kreativen Umsetzung, seinem ideenreichen, aber durchaus hohen Riding-Level. Die meiste Zeit wird auf Rails und im Park verbracht, wobei sich aber auch der ein oder andere mal auf einen Backcountry Kicker verirrt.

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Das relativ hohe Niveau wird unter anderem auch durch die beiden ChillandDestroy Siegerinnen Steffie Hamann und Mira Kikel geprägt. Leider fällt der Mädels Part eher kurz aus, teilen sich die beiden mit Mirjam Seip doch gleich einen ganzen Track.

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Bei den Jungs konnte mich vorallem der letzte Part von Stephan Wimmer mit einem starken Parkauftritt überzeugen. Was aber die Leistung der anderen Rider nicht in den Hintergrund rücken lassen sollte. Holger Mertn, Steffen Wiegand, Benny Deeg, Markus Hieble, Johannes Muensch, Tobias Reisenhofer, Alex Pfeffer und Christian Müller sorgen ebenfalls für ein gelungenes S-Cut Debut.

Man merkt hier ziemlich schnell, dass der Spaß eindeutig im Vordergrund steht und es um das Riding mit den Kumpels an sich geht, und nicht um die große Show samt Rumgepose.

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So haben sich auch meine letzten Zweifel verflüchtigt und ich kann euch nur empfehlen, euch diesen Streifen einmal selber anzusehen. Auch die elegant verpackte Bailsection darf natürlich genauso wenig fehlen, wie der ein oder andere Hammertrack, der die Füße schon beim Zuschauen zappeln lässt.

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Mit den gegebenen Voraussetzungen haben die Jungs & Mädels einen 1A Streifen hingezaubert und wir können nur hoffen, dass auch in Zukunft noch so einiges von ihnen zu hören ist.


Laufzeit:
ca. 34min + kleiner Bonussection

Fazit:

Feine DVD, kaufen lohnt sich

Für mehr Infos über die Rider, Pics & Co checkt: www.s-cut.eu


source: s-cut.eu
foto-credits: dennisphotoart.de

 
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<![CDATA[ Bamboo-DVD: Together ]]> Fri, 24 Oct 2008 00:15:03 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/bamboo-dvd-together_aid_17904.html
Bamboo-DVD: Together

Vorsicht: hier handelt es sich nicht um eine fette Produktion mit dicken Sponsoren im Hintergrund, sondern um eine lokale Homie und Friends DVD, die Spass macht, aber nur wirklich Sinn für diejenigen, die die Rider auch kennen. Sie spielt also nicht in der gleichen Liga wie ein MDP- oder Absinth-Film. Trotzdem muss man positiv anrechnen, dass die Geschlechter bunt gemischt sind und auch die Freeskier einen kleinen Platz finden.

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Das Riding-Level ist annehmbar, aber nicht außergewöhnlich – so wie du es jeden Tag im Snow-Park um die Ecke sehen kannst. Die seltenen Lichtblicke sind einige „echte“ Street-Rails und Kicker im Backcountry. Leider spielt sich sonst fast alles im Park ab. Das ist auch grundsätzlich nicht schlecht, aber wer will schon die selbe Box zum 37. Mal sehen? Eben.

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Etwas mehr Kreativität und Professionalität hätte bei „Together“ weitergeholfen. Das fängt bei der eintönigen und wackeligen Kameraführung an, geht über die Spotauswahl und endet beim Cut und beim Cover. Da fehlt einfach die Liebe zum Detail und das ist keine Kostenfrage, sondern eine Frage des Talents und ob man Bock drauf hat oder nicht. Den besten Job hat Marco Swoboda gemacht, der zu Recht den letzten Part abliefert und abwechslungsreiche Jib-Combos mit stylischen Jumps mixt – toll! Die anderen Namen sind: Dominik Wagner, Matthias Gober, Robert Wallner, Rudi Janda, Dominik Weghaupt, Jasmin Reischer, Gerald Fuchs und andere.    

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27 Min.
2 von 6 Ohren


 
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<![CDATA[ Pirate DVD: Over Seas ]]> Wed, 15 Oct 2008 00:17:01 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/pirate-dvd-over-seas_aid_17899.html
Pirate DVD: Over Seas

Piratenkapitän Basti Balser und sein erster Steuermann Flo Eckhardt sind auf allen sieben Weltmeeren und den angrenzenden Gebirgen zu Hause. Darum ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass diese Produktion „Over Seas“ aus dem Herzen Europas in alle Welt strahlt und Rider und Location unterschiedlichster Herkunft in sich birgt.

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Die kühnsten Piraten sind Dan Brisse, Marko Grilc, Gigi Rüf, Sani Alibabic, Marco Feichtner, David Benedek und Dimi Fesenko um nur einige zu nennen. Herr Benedek schafft es zwar nur auf  drei Tricks, aber die sind mindestens genauso beeindruckend, wie der ganze Rest des Streifens – ehrlich! Ich sag nur late inverted BS 1260° Mute und so…

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Besonders erwähnenswert ist der Part von Eirik Haugo, der den verrücktesten BS Rodeo Nosegrab stylt, den man je gesehen hat. Die Gigi Rüf-Section zählt zu den bislang stärksten ihrer Art und Dan Brisses brachialer Fahrstil strotzt nur so vor Kraft.

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Wenn man Bilanz zieht, dann fällt so manch unspannender Part und der zu aggressive  Soundtrack ins Gewicht. Die gute Mischung aus Jibs, Powder und Kicker macht jedoch einiges wett und somit ist Over Seas zwar kein „must have“, aber trotzdem für den wahren Pirate Fan unentbehrlich.

4 Ohren, 45 Min.

 
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<![CDATA[ Mack Dawg Productions DVD: Double Decade ]]> Wed, 08 Oct 2008 18:42:49 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/mack-dawg-productions-dvd-double-decade_aid_18054.html
Mack Dawg Productions: Double Decade

double_decade_cover.jpgMDP = Dinosaurier. Seit zwei vollen Jahrzehnten sind die Jungs aus Californien am Ball und in dieser Zeit haben sie fast jedes Jahr den besten Snowboardfilm der Saison abgeliefert. Auch in diesem Jahr haben sie sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und feiern mit „Double Decade“ ein würdiges Jubiläum. Partygäste sind: Aaron Biitner, Andreas Wiig, Darrell Mathes, DCP, Devun Walsh, Eero Ettala, Eero Niemela, Heikki Sorsa, Ikka Backstrom, Jeremy Jones, Jussi Oksanen, JP Walker, Lauri Heiskari, Seth Huot und Wille Yli-Luoma. Kurze Rückblenden und Kommentare der Fahrer lockern das zukunftsweisende Trickfeuerwerk auf, das jeden in seinen Bann zieht. JP Walker kann alles, fährt aber nach wie vor am liebsten Rails. Seine Klasse unterstreicht er mit einen BS 1080° Tail, den er am berühmten Forum-Gap blitzsauber in den Powder stellt. Weiter Highlights sind die Parts von Heikki, Jussi, Ikka und den Eeros – Skandis sind und bleiben die Macht und Wallrides-Combos der letzte Schrei! Filming und Editing sind wie immer tadellos, der Soundtrack macht Spass: kaufen!


Bilder

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Der Trailer

 
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<![CDATA[ DVD-Review: DC MTN.LAB 1.5 ]]> Sat, 12 Jan 2008 20:54:33 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-dc-mtn-lab-1-5_aid_18220.html


DC MTN.LAB 1.5 – DVD Review


80er Jahre Bretter, 80er Jahre Skianzüge, Neonsonnencreme... nach dem Intro von MTN.LAB 1.5 ist schnell klar, dass die Jungs von DC sich nicht allzu ernst nehmen. Verantwortlich für die optische Vergewaltigung ist mal wieder Renee Renee, der auch schon im ersten Mountainlab mit Neonstramplern durch den Park fetzte.

 

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Aufgrund des schlechten letzten Winters konnte der Hauseigene Park von DC in Utha nicht komplett nach deren Vorstellungen umgesetzt werden, woraus sich die bescheidene 1.5 Serie ergibt, wie die Macher selbst sagen. In der Tat sieht der Park fast genau so aus, wie im ersten Mountainlab und auch der „Trash-Charakter“ ist wieder der selbe. Spaß steht hier wieder eindeutig im Vordergrund! Trotzdem finden sich auf dieser DVD einschlägige Parts von Ikka Bäckström, Devun Walsh und „the railkiller himself“ Eddie Wall. Weitere Teamfahrer wie Travis Rice, Todd Richards, Lauri Heiskari, Aaron Biitner, Björn Leines, etc. sind natürlich auch vertreten.


2
 

Gedreht wurde allerdings nicht nur im hauseigenen Park, sondern auch in British Columbia, Chile, Skandinavien, Australien und Neuseeland. Insgesamt bleibt das Video aber Park-lastig. Der absolute Höhepunkt des Streifens ist eindeutig der Teil, in dem sich Ken Block in einem Subaru Impreza und Edie Wall einen Kicker Teilen, frei nach dem Motto: Car vs. Board.

Somit hat der Haufen von DC wieder mal bewiesen, dass sie nicht alle Tassen im Schrank haben und einfach immer noch die kranksten Videos produzieren. Was hätten die Jungs wohl mit den Bedingungen eines anständigen Winters angestellt? Wir können gespannt auf die Vollendung von 2.0 warten...

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Wer das erste MTN.LAB liebte wird wegen der geringen Neuerungen bis kurz vor Ende des Films vielleicht etwas enttäuscht sein, aber der Part mit dem Ralleycar haut es echt nochmal raus! Zudem gibt es über eine Stunde Bonusmaterial (inkl. Skatepart von Eddie Wall)!

Laufzeit: ca. 32 min.


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<![CDATA[ DVD-Review: Try this at Home ]]> Mon, 07 Jan 2008 22:22:54 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-try-this-at-home_aid_18613.html


Try this at Home – Snowboard DVD Review


Try this at Home ist der Nachfolger der letztjährigen Sugar Shack Produktion und vom technischen Fahren her mindestens genauso hochwertig, wie sein Vorgänger. Die Crew der Sugar Shack Dudes besteht, wie die Namen der Fahrer schon erahnen lassen, fast ausschließlich aus Francokanadiern. Gedreht wurde hauptsächlich vor der eigenen Haustüre, wobei man seinen Fokus, frei nach dem Motto „Skateboarding goes Winter“, wieder aufs Jibben an Cityrails, Wallies und allerlei kranke Obstacles gerichtet hat. Dies wird durch zahlreiche Fischaugenaufnahmen nochmal ein wenig deutlicher gemacht. Dank DCP, Etienne Tremblay und David Aubry kommt man zur Abwechslung aber auch mal kurz in den Genuss von ein paar Backcountrysequenzen, was einen bei der relativ raren Auswahl der Obstacles und Kickern doch noch davon überzeugen kann, dass es sich hier nicht um einen reinen Jibstreifen handelt.

Pil Jaques - bBlunt to fakie
Pil Jaques - Blunt to fakie


Gedreht wurde der Film hauptsächlich mit HD-Kameras oder Ähnlichem, worunter die Qualität des Filmes leider ein wenig leiden musste. Trotz alldem bleibt der Film vom technischen Railfahren her erste Sahne. Beispielsweise reißt Jason Dubois hier auf einem 7-fachen Holzkinkedrail einen astreinen 50/50 - ohne mit der Wimper zu zucken. Neben aktiver Action der Rider, gibt es immer wieder kleinere Stillleben- und Detailaufnahmen, die dem Film einen künstlerischen Charakter verleihen. Der Soundtrack erstreckt sich von sentimentalen Emoklängen über rockige Gitarrenriffs bis hin zu den Beats von derbem Gangsterrap. Die Laufzeit des Films beträgt ca. 33 min., wobei es auch hier wieder reichlich Bonusmaterial (30 min.) gibt. In dem Feature ist unter anderem ein kleiner Kurzfilm aus der Ich-Perspektive von David Melancon, die beim Frühstück beginnt und einen dann weiter in den Park führt, der Jibba louza- und der Shakedowncontest uvm. Wer auf Jibben, Cityrails und Bandanas steht, ist bei diesem Film auf jeden Fall auf der richtigen Seite. Zu sehen und zu kaufen gibt’s den Streifen im Boardshop Freiburg.


Max Baillargeon - bs 180
Max Baillargeon - bs 180

 


Rider:


DCP – Alex Cantin – Louif Paradis – David Melancon – Etienne Tremblay – Max Baillargeon – Phil Jaques – Charles Gagnon – Ben Bilocq – Nic Sauvé – Jason Dubois and more

Alex Cantin - stylisher fs boardslide
Alex Cantin - stylisher Fs Boardslide


David Aubry - Gezielt in die Lawiene
David Aubry - Gezielt in die Lawiene


Ben Bilocq - switch 900 nosegrap
Ben Bilocq - sw 900 Nosegrap



 
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<![CDATA[ DVD-Review: Catch the Vapor (Standard Films) ]]> Thu, 22 Nov 2007 19:28:00 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-catch-the-vapor-standard-films_aid_18328.html


Standard Films - Catch the Vapor
46 Minuten


Bewertung:



Eine der ältesten Snowboardvideo-Produktionsfirmen ist Standard Film aus den USA. Sie ist für die legendäre TB Serie und so machen Knaller der vergangenen Jahre verantwortlich. Auch im letzten Winter hatten sie wieder den richtigen Riecher, um die schönsten Sonnentage mit Neuschnee auf Film festzuhalten. Tweakmeister John Jackson zeigt in seinem Opener Part Backcountry-Freestyle vom Feinsten und scheint mit seinem letzten Move, einen FS Zehner im Sonnenuntergang, in eine andere Sphäre zu entschwinden. Mitch Reed und Scotty Arnold bringen die nötige Street Credibility mit ins Spiel und Danny Kass fliegt durch die Pipe wie kein zweiter. Natürlich hat auch wieder Jeremy Jones einen Freeride Part bei dem einem nicht nur einmal das Herz stehen bleibt.

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Als neue Parkhoffnung möchte man Chas Guldemond bezeichnen, denn er zersägt alles, was ihm unter die Kanten kommt und beeindruckt mit einem BS 1260° Nosegrab, verdammt nochmal! Zum guter Letzt kämpft sich Mark Landvik noch durch die steilsten Pillows und den tiefsten PowPow – ein wirklich einzigartiger und beneidenswerter Rider. Die ausgefallenen Kameraeinstellungen, der ordentliche Soundtrack und das exklusive Rideraufgebot machen diesen Streifen zu einer gelungenen Produktion.  


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<![CDATA[ DVD-Review: Purple Yeahh ]]> Mon, 19 Nov 2007 22:14:07 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-purple-yeahh_aid_18439.html


DVD - Review Purple Yeahh – Yeahh Produktions


Im Genre der Snowboardfilme macht sich ein neuer Trend breit. Die Zeiten in denen man einfach ein paar gute Rider genommen hat und mit ihnen durch die Schneefelder der Welt getourt ist, um dann im Endeffekt einen actiongeladenen Tricksteifen abzuliefern, scheinen gezählt...

Immer mehr Filmproduktionen formen inzwischen so genannte „Gesamtkunstwerke“, wie in diesem Fall auch Yeahh Produktions. Purpel Yeahh ist ein Film, der sich mit bildenden Künsten, Musik und Snowboarden in fast gleichem Maße auseinander setzt. Aufwändig gedrehte Momentaufnahmen und Tonstudioaufnahmen verschmelzen in diesem Streifen mit Spezialeffekten und dem guten alten Schneebrettfahren.


Cheryl Maas - bs 3er
Cheryl Maas - bs 3er


Die Rider in diesem Movie stammen alle samt aus Europa und reichen von der Ästhetiker Crew aus Österreich über Cheryl Maas aus Holland bis hin zu Iker Fernandez aus Spanien und bietet dem Zuschauer somit eine fassettenreiche Crew. Neben den Profiles verschiedener Künstler befinden sich die Parts der Fahrer, die immer wieder durch kleinere Interviews gefeaturet werden. Einen sehr imposanten Part hat in diesem Film Cheryl Maas, die mit dem Vorurteil „chicks can`t jump“ ordentlich aufräumt und den Herren der Schöpfung mit dicken 3ern to 50/50s über ordentliche Gap's den Schweiß in bestimmte Ritzen treibt. Iker Fernandez entpuppt sich als ungeschlagener Butterking und die Ästhetiker Crew rockt den Park vom Wängl Tängl - Contest in Mayrhofen, wie niemand zuvor. Brillante Aufnahmen, Schnitte und eigens gezimmerte Musik, die sich im Bereich der Gitarrenmusik hält, machen diesen Film neben seinem Hauptthema „Snowboarden“, zu einem ausgereiften Kunstprojekt á la Yeahh Produktions. Wer also genug von reinen „Trick to Trick – Movies“ hat und etwas anspruchsvolleres sucht, der sei hier bestens beraten.


Tyler Chorlton - bs 5er wallride
Tyler Chorlton - bs 5er wallride


Die Laufzeit dieser selbst ernannten „16mm Snowboard Freedom Collage“ beträgt gute 45 min., wobei das Bonusmaterial mit zwei Musikvidoeclips und Take-Outs aus den Interviews relativ knapp ist. Wie alle DVD- Reviews auf boardmag.com, ist auch dieser Film im Boardshop Freiburg erhältlich.

 


Rider:

Cheryl Maas - Tonton Holland – Tyler Chorlton – Iker Fernadez – Steve Gruber – Morgan Le Faucheur – Alex Schmalz – Friedl Kolar – Beckna – Danny Wheeler – Severin De Courten – Danial Rietmann – Chris Kröll – Tato Chiala – Fredi Kalbermatten

Danny Wheeler - switch fs 5er
Danny Wheeler - switch fs 5er


Friedl Kolar - Collage
Friedl Kolar


Severin De Courten - 180 tailpress 180 off
Severin De Courten - 180 tailpress 180 off


 
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<![CDATA[ DVD Review: BlankPaper - In Short ]]> Tue, 06 Nov 2007 23:35:36 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-blankpaper-in-short_aid_18702.html



BlankPaper: In Short


Bewertung:



in_short_dvd_cover In Short ist ein Film zum Staunen! Die Münchner Benedek-Brüder in Kooperation mit dem Freiburger Christoph Weber liefern ein Ausnahmewerk, dass garantiert jeden in seinen Bann zieht. Es geht hierbei weniger darum, wer die meisten 900er in seinem Part hat, nein - der Gesamteindruck ist wichtig, das Kollektiv verbindet diese Crew auf einzigartige Weise und hinterlässt ein Bild der Harmonie.


Die genial umgesetzten Powder-Sessions mit der ganzen Rasselbande wirken so ansteckend, dass einem das Stillsitzen schwer fällt. Die Trips nach Japan und Alaska werden ausführlich beleuchtet und hierin liegt vielleicht die einzige Schwäche des Films – die selektiv auftretende Langatmigkeit. Doch der rote Faden geht nie verloren und so kommt auch der Liebhaber perfekt inszenierter Parkaufnahmen und lebensbedrohlicher Freeride-Lines inklusiver Lawinenabgängen auf seine Kosten. Highlights sind die Wetslope-Section und das Kapitel Zeitreise mit hochwertiger Action und fesselnden Zeitraffern. Weitere Auftritte haben: Mikey LeBlanc, Sani Alibabic, Mikey Basich, Eric Messier, Markus Keller, Colum Mytton, Jamie Nicholls, Shinji Ohmori und Christophe Schmidt. Wer einen Snowboardfilm mit Tiefe und nachhaltiger Wirkung sucht, wird bei In Short fündig.


Länge: 45 Minuten


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<![CDATA[ DVD Review Lines ]]> Fri, 02 Nov 2007 23:34:32 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-lines_aid_18395.html

Lines – Snowboard DVD Review

 


Gelangweilt von den typischen 30 min. Snowboardfilmen? Keine Lust mehr auf endlose Jib-Streifen und Parkgezwirbel? Willst du wissen, wo Snowboarden seinen Ursprung hat, wer den Sport vorangetrieben hat und wie er sich entwickelt hat? Dann ist dieser Film auf jeden Fall das Richtige für dich!!! Absinthe Films (Pop; Future Proof; More), X-Treme Video und Quitafilms haben sich unter der Leitung von Axel Pauporte zusammengetan, um einen Meilenstein in Sachen Big Mountain Snowboarding zu produzieren, den du dir bequem auf der heimischen Couch mit einer dicken Tüte Popcorn rein ziehen kannst. Soviel schon mal vorweg, nimm dir Zeit!


Nicolas Mueller - fs 540
Nicolas Müller - fs 540


Der Film geht ohne Bonusmaterial (45 min.) 85 min. lang!!! In diesem 16mm Streifen treffen Pioniere des Snowboerdens, wie Tom Burt oder Shaun Farmer, auf New-Schooler wie Travis Rice, MFM, Gigi Rüf und Nicolas Müller, um einen (kleinen) Eindruck zu vermitteln, wie sich ein Randgruppensport zu einem der wohl populärsten Wintersportaren entwickeln konnte. Dabei erfährt der Zuschauer auch allerlei Wissenswertes in Bezug auf technische Entwicklungen, Filmproduktionen, Gefahren und bekommt Erlebnisberichte aus erster Hand der Rider. Der Film zeigt neben älteren Aufnahmen aus den 80ern und 90ern vier Tage Big Mountain Snowboarding in Alaska und wirkt trotz seiner Länge nicht langatmig, was meiner Meinung nach nicht selbstverständlich ist.

Ja so sah das mal aus 1984
Ja, so sah das mal aus ...(1984)


Wer jetzt denkt: „Das kenn ich doch schon irgendwo her?!?“, der braucht nicht glauben, dass es sich hier um eine billige Abklatsche des Kinostreifens „First Decent“ handelt. Im Gegensatz dazu, geht es hier nicht um eine kleine Gruppe von Snowboardern und deren Trip nach Alaska, sondern um den Sport an sich. Klar gibt es die eine oder andere Überschneidung, aber dieser Film steht definitiv für sich alleine, da er das Thema an sich genauer unter die Lupe nimmt und eher was für den Menschen, der sich mit dem Sport identifiziert, ist, als ein Produkt für die breite Masse.


Die ersten Handplants
Die ersten Handplants


Zu sehen gibt es zahlreiche Erstabfahrten der fiesesten Sorte, das Leben in Alaska an sich und Interviews mit den verschiedensten Ridern. Der Sountrack bedient eher das rockigere Gemüt und reicht von Bloc Party bis hin zu Blur, was dem Film einen noch stärkeren Ausdruck verleiht.

Wer also für die kalten Abende vor dem Kamin noch nicht den richtigen Streifen zur Hand hat, der sollte sich „Lines“ so schnell wie möglich organisieren, denn der Winter steht unmittelbar vor der Türe!!! Lines ist wie immer auch im Boardshop Freiburg erhältlich und bei Gelegenheit auch zu sehen.


Jerome Ruby u Dede Rhem


Rider:


Jeremy Jones – Nicolas Müller – Shawn Farmer – Kurt Wastell – Tom Burt – Romain De Marchi – Johan Olofsson – Wolle Nyvelt – Travis Rice – Axel Pauporte – Gigi Rüf – Jonaven Moore – Victoria Jealouse – Mike Ranquet – Matt Goodwill – Tex Davenport – Mark Frank Montoya, uvm...



Travis Rice - backlip 360 out
Travis Rice - backlip 360 out


Text: Fabian Karg

 
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<![CDATA[ DVD-Review: Pirate Movies Walk the Plank ]]> Sat, 27 Oct 2007 20:23:16 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-pirate-movies-walk-the-plank_aid_18696.html


Pirate Movies – Walk the Plank – DVD Review


Die Pirates waren wieder mal auf ihrem alljährlichen Raubzug unterwegs, um uns auch im Jahr 2007 einen der wohl besten Snowboardmovies abzuliefern, die Europa bis Dato hervorgebracht hat. Geplündert haben sie dabei in den Alpen, Canada, China, Russland, Schweden und Norwegen. Überfallen haben sie die genannten Landstriche ausschließlich mit 16mm Kameras und Kisten voll Style!!! In Sachen Härte und Technik haben sich die Herren und ihre Dame mal wieder Selbst übertroffen. Es war ihnen nichts zu schade, um an die gewünschten Shots zu kommen und so war dieses Jahr unter den Kameramännern auch ein Fallschirmflieger dabei, um die Rider mal aus einem anderen Winkel zu zeigen.


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Hans Ahlund - nosepress


Gute 40 min. lang könnt ihr bei diesem Streifen eine der wohl fassettenreichsten Crews in Europa begleiten und euch von ihnen durch Streetspots, Parks und Backcountries der genannten Regionen führen lassen, wobei es wieder allerlei Obsticals, Rails, Kicker und Freerideaction zu sehen gibt. Ganz nach dem Motto der Pirates, werden die Fahrer durch die bewährten Intros von Basti Balsner und Flo Cepen Bauer eingeführt, die das Thema „Piraten“ diesmal komplett durchgezogen haben. Exzellente Schnitttechniken sowie die verschiedenen Stile der Rider machen „Walk the Plank“ zu einem absolut sehenswerten Film, der in eurer Sammlung auf keinen Fall fehlen sollte! In Sachen Innovation und Style hat Chris Sörman einen herausragenden Part, der unter anderem mit einem 50/50 to 270 fs boardslide am Downrail neue Maßstäbe setzt.


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Chris Soerman - nose to tail


Der Soundtrack ist teilweise wieder aus der hauseigenen Produktion, die ziemlich reggealastig ist, wird aber durch Metal, Rock, Electro und Hip Hop anderer Interpreten erweitert und folgt dem Schema seiner Vorgänger (..., I remember, Lubedence). Wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich nach dem eigentlichen Film noch den Travelmovie „still Boardbagged“ (Bonusmaterial) rein ziehen, der aber eher chillt und sich neben kleineren Sequenzen sowohl mit Kultur, als auch mit der Natur der bereisten Länder auseinander setzt.


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Mitja Fisenko - fs 180


Fazit: Zugreifen, es lohnt sich!!!

Unter anderem auch im Boardshop Freiburg erhältlich.


Rider:

Gigi Rüf – Eirik Haugo – Jocki Köffler – Dmitry Fisenko – Chris Sörman – Lukas Goller – Anne-Flore Marxer – Andreas Monsberger – Danny Larsen – Björn Hartweger – Marco Feichtner – Aleksi Vanninen – Hannes Metzler – Martin Sandberg – Hans Ahlund


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Hannes Metzler - 180 in den Gegenhang


Text: Fabian Karg

 
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<![CDATA[ DVD-Review: Sandbox - Time well wasted ]]> Thu, 25 Oct 2007 11:54:57 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-sandbox-time-well-wasted_aid_18553.html

Sandbox: Time well wasted

 


Die Sandbox Jungs haben wieder ordentlich in der Kiste gewühlt und ein hervorragendes Filmchen an den Start gebracht. Nach dem sehr kreativen Intro rockt Andrew Geeves gleich so heftig los, dass einem die Kinnlade runter fällt: FS 270 BS Lipslide Change to BS Boardslide durch ein 30 Stufen DownRail! Dies war nur ein Vorgeschmack auf das allgemein hohe Niveau. Geoff Brown haut einen dicken BS 1080° über eine fiese Abschussrampe im Hinterland und Steve Cartwright lässt auf seinem Ritt durch die Stadt kein Rail und kein Gap aus.


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Auch Altmeister Kevin Sansalone hat einen amtlichen Part abgeliefert, der sich hauptsächlich auf Kickern mit Puderzucherlandung beschränkt. Wie man befürchten musste, darf auch Andrew Hardingham wieder ran und wer ihn kennt weiß, dass das den totalen Wahnsinn bedeutet. Ob er noch ganz bei Verstand ist, musst du selbst beurteilen, seine Lines sind jedenfalls immer kurz vor dem kompletten Overkill!


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Weitere Krieger: Mark Sollors, Kevin Griffin, Rube Goldberg, Logan Short und andere. Die Raketen des Schlussfeuerwerks sind Bendan Keenan, Mikey Pederson und Rusty Ockenden und wer die Jungs kennt weiß, dass die keine Gefangenen machen. FS Zehner Tailgrab ist nur eines der Highlights. Der Film kommt allgemein sehr pimpig und gestylt daher – was will man von diesen Kanadiern auch anderes erwarten. Der Name ist jedenfalls Programm.

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<![CDATA[ DVD-Review: Apples & Oranges ]]> Thu, 18 Oct 2007 13:04:05 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-apples-oranges_aid_18259.html

Apples & Oranges – Snowboard DVD Review

 


Schon letztes Jahr haben die Jungs und Mädels von Alterna Films einen wirklich guten Travelmovie, namens „In Transit“, abgeliefert. Umso mehr scheinen sie in diesem Jahr am Stylebaum gerüttelt zu haben, um uns hier wohl eines der feinsten „Apfel/Orangenkompotts“ abzuliefern, die man in der letzten Saison hat fertigen können.


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Das relativ konstante Team der Alternativfahrer war wieder in ihrem alt bekannten Resort „Groose Mountain“ in Vancouver unterwegs und hat unter anderem auch aller feinstes Zelluloid aus Norwegen mitgebracht, was bei so vielen Norwegern im Team nicht verwunderlich ist. Man merkt, dass sich in Sachen Technik im letzten Winter nicht allzu viel getan hat, außer dass auf Rails ein 180 während dem Trick inzwischen zum guten Ton gehört, was Tadej Valentan mit einem frischen switch fs 50/50 to bs 50/50 unter Beweis stellt. Trotzdem haben die Macher es durch graziöse Schnitttechniken, Seilzugkameras und Doublescreenshots geschafft, ein hammer Ding in Sachen Allmountain Snowboarding abzuliefern. Auf die Optik gibt’s einen 16mm Film, der zwischendurch auch immer wieder HD-Sequenzen enthält, in dem es ordentlich zur Sache geht und einem wirklich Lust auf mehr macht.


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Zu sehen gibt’s wieder allerlei Railsessions, Opsticals, die für sich sprechen, Wallrides, Step-up's, Waterslides, Parkmaterial und Freeridesequenzen - frei nach dem Motto „Jib everything!!!“. Selbstverständlich gibt’s am Ende vom Film einen anständigen Bailpart, der einen aber eher zum Lachen, als zum weinen bringt. Insgesamt sollte einem eigentlich spätestens nach dem Intro des Films klar geworden sein, dass bei dieser Produktion von Carlo Wein der Spaß absolut im Mittelpunkt steht. Der Film wurde, ähnlich wie letztes Jahr, wieder mit elktopoppigen bis rockigen Beats unterlegt, was dem Konzept der Alterna Filme seit eh und je entspricht. Bonusmaterial gibt’s auch wieder en masse. Dabei ist dieses Jahr unter anderem ein Skinboardkurzfilm, das Atomic Teamvideo, Cityrailsessions uvm. enthalten. Die Laufzeit des Hauptfilms beträgt knappe 28 min. .


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Wer „in Transit“ gemocht hat, wird „Apples & Oranges“ lieben! Auf jeden Fall kaufen das Ding! Unter anderem auch im Boardshop Freiburg erhältlich.



Rider:

Matt Belzile – Takaharu Nakai – JF Fortin – Seb Toots – Matt Beardmore – Jaakko Seppala – Jon Cartwright – Greg Maxwell – Stefan Karlsson – Shayne Posppisil – Jimmy Tomer – Tadej Valentan – Anssi Manninen, and more...


 
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<![CDATA[ DVD Review: MDP - Picture This ]]> Sat, 15 Sep 2007 17:56:43 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-mdp-picture-this_aid_18564.html


MDP Picture This


Was erwartet der Snowboard-Fan wenn er eine MackDawg-DVD kauft? Das Allerfeinste - und auch in diesem Jahr wird er nicht enttäuscht. Das Rider Lineup liest sich wie das aktuelle Dreamteam der Firma, die noch erfunden werden muss: Jeremy Jones, Seth Hout, Eero Ettala, Jussi Oksanen, Darrell Marthes, Shaun White, Wille Yli-Luoma, Andreas Wiig, Heikki Sorsa, Aaron Bittner, D.C.P., J.P. Walker und viele mehr...

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Seth Houth - fs Boardy


Mastermind Brad Kremer hat die Gabe jedes Jahr aufs neue Snowboarding stylish und spektakulär aussehen zu lassen. Die Kameraführung, der Soundtrack und die Schnittarbeit ist absolutes Hollywoodniveau, keine Frage. Bunte Scheinwerfer bei nächtlichen Railsessions und Kamerafahrten auf Schienen und Seilzügen auch im Hochgebirge Alaskas machen jeden einzelnen Trick zum Hochgenuss. Im Bonusmaterial sind dann noch einmal solche Hammer platziert, dass man sich fragt, warum diese Moves es nicht in den Hauptfilm geschafft haben.


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Shaun White - Alley Oop fs Air


Seth Houth eröffnet die Saison mit einem cab 270 Front Board durch ein 11-Flat-11 Doublekinked Handrail und läst keinen Zweifel, dass er mittlerweile zu den Besten der Besten gehört. Andreas Wiig zeigt einen der schönsten FS Double Inverted 1080°s die bis dato auf Film gebannt wurden und Kevin Percae schraubt einen Alley Oop BS 3er über Shaun Whites Crippler in einer atemberaubenden Night-Pipe-Session. Jussi Oksanen zeigt wieder einmal, dass ihm in Sachen Style bei Kicker-Jumbs keiner das Wasser reichen kann. Manche Jungs haben es und andere eben nicht. Jussi hat es und mehr als das! Eero Ettala zerstört einige der übelsten Rails, die je zu sehen waren, mit Finesse und Kreativität - und liefert sich mit Heikki Sorsa eine Miniramp-Session der Extraklasse mit nie gesehene Moves.

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Eero Ettala - bs Rodeo


Den letzten Part pusht dank Jeremy Jones in der Hauptrolle das Railfahren in eine neue Dimension und rundet den Streifen somit würdig ab. Trotz der schwierigsten Bedingungen, seit Jahren liefert die MDP-Crew ein Ausnahmeresultat ab, das seines gleichen sucht!


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Jeremy Jones - One Foot


34 Min

 
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<![CDATA[ DVD-Review: Playboard DVD #4 ]]> Fri, 29 Dec 2006 17:20:05 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-playboard-dvd-%234_aid_18779.html playboard dvd 4Da ist sie endlich, die Playboard Snow DVD #4 mit der besten Footy der Saison 05/06. Wie auch im vergangen Jahr ist eine deutliche Niveausteigerung nicht von der Hand zu weisen. Alleine die Vielfalt der Fahrer, Filmer und Spots macht dieses Werk zu etwas ganz Besonderem. Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf, denn Playboard begleitet uns um die ganze Welt.

Die Allstars um Chris Kröll, Aleksi Vanninen, Lukas Goller und Markus Keller machen den Anfang und lassen den Powder nur so fliegen. Die Jib-Locals aus Montreal zeigen uns ihre Stadt mit den unzähligen Spots und rippen, was das Zeug hält. Wir sind Beifahrer auf der Isenseven Tour durch das schöne Kanada und bekommen das Beste der Bandwagon-Crew zu Gesicht, genauso wie die Leckerbissen aus dem Film „in Transit“ u.a. mit Jon Cartwright und Stefan Karlson! Dass wir uns um den Nachwuchs keine Sorgen zu machen brauchen zeigt der Yong Guns Part. Die Österreichischen Gipsys lassen ebenfalls die Puppen tanzen die da u.a. Flo Mauser und Tadej Valentan heißen. Zu guter letzt geht’s mit der Isenseven Crew ein weiteres Mal auf die Strassen und Pisten. Das Ziel ist Colorado. Der Kamerakran und die feinen Parks sorgen für beste Vorraussetzungen für gute Unterhaltung.


Wer nun immer noch genug hat, dem sei das umfangreiche Bonusmaterial ans Herz gelegt. Für schlappe 9,95 ist diese Playboard Snow DVD #4 ideal!

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(Jon Cartwright)


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(Markus Keller)


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(Reno B.)



 

 
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<![CDATA[ Dvd-Review: Patchwork Patterns ]]> Tue, 19 Dec 2006 18:12:43 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-patchwork-patterns_aid_19101.html

patchwork_patterns
Titel: Patchwork Patterns
Länge: 40 min
Produktion: thinkthank

Fahrer:
Sean Genovese, Jesse Burtner, Gus Engle, Andre Spinelli, Brett Butcher, Roger Post, ... 
Gelände: Viel Stadt, aber auch Backcountry
Sponsoren: Lib Tech, Rome, Bataleon, Summit, ...



Man nehme eine Schaufel, ein Hütchen und einen Picknick-Tisch, und schon ist ein Intro fertig, bei dem es einem sicher nicht langweilig wird. Die Jungs vom Lake Tahoe nehmen uns mit auf eine Reise zu Spots der besonderen Art. Alles was in der Stadt und auf dem Berg so rumliegt und sich nur im Entferntesten zum Boarden eignet, wird mitgenommen und auf Zelluloid gebannt. Wer jetzt glaubt es handle sich um was ähnliches wie "December" vom letzen Jahr, der irrt sich. Neben witzigen Albereien werden auch heftige Rails gerockt und hohe Drops gehüpft. Das die Jungs Skateboarder sein müssen, lässt sich schnell bemerken. One footed, oder auch ohne in den Bindungen zu stehen, wird gejibbt was das Zeug hält. Selbst vor Shove its oder Kickflips wird nicht halt gemacht.

Aber auch das Hinterland kommt nicht zu kurz. Bemerkenswert ist hier ein BS Rodeo an einer Corner, die einen direkt in die Bäume zu schießen scheint, zu unserem Erstaunen auch drüber. Und immer wieder tauchen die orangenen Hütchen auf, ob als Obstacles oder Wurfgerät, es sieht so aus, als hätte die Crew einen ganze Lastwagenladung mit um die Welt geschleppt.

Ein weiterer Pluspunkt ist das aufwendige editing. Zahlreiche Skechte, häufig mit mathematischen Hintergrund, werden eingeblendet. Ich würde gerne wissen, ob da wirklich die Formeln der Flugkurven stehen. Die Dvd ist aber alles andere als berechnet. Spontanität und Kreativität werden groß geschrieben und die ein oder anderen heftigen Tricks lassen viele Münder offen stehen.

Allen, die Lust auf eine Dvd der anderen Art haben, aber auch was zum Staunen haben möchten, sei dieses Werk wärmstens empfohlen.

 

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Gus Engle: Pillow-Roof Drop Photo: Alex Mertz

 
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<![CDATA[ Verlosung: Zeitreise durch die Snowboardwelt mit Terje & Shaun ]]> Sun, 12 Nov 2006 12:38:55 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/verlosung-zeitreise-durch-die-snowboardwelt-mit-terje-shaun_aid_18768.html First Descent Man nehme einige der weltbesten Freestyle-Snowboarder und schicke sie mit zwei erfahrenen Hasen in die endlosen Weiten Alaskas, um Abenteuer in unberührtem Terrain zu erleben und erhält eine spektakuläre Reise in die faszinierende Snowboardwelt. Die Rede ist von dem Streifen „First Descent“, einer Snowboard-Dokumentation im Stil von „Riding Giants“ oder „Dogtown and Z-Boys“. boardmag verlost 2 Exemplare der „First Descent“-DVD!

First Descent

Hauptdarsteller des 106minütigen Doku-Streifens „First Descent“, den es ab sofort für 19,90 Euro als DVD im Handel zu beziehen gibt, sind fünf der kreativsten und einflussreichsten Snowboarder der Welt: Shaun White, Terje Haakonsen, Hannah Teter, Shawn Farmer und Nick Perata. Das Quintett bereitet sich gleichzeitig auf einen „First Descent“ vor, die riskante Erstabfahrt von einem der höchsten und gefährlichsten Gletscher Alaskas, ein Gebiet, das zu den härtesten und herausforderndsten der Welt zählt.

First Descent

Sie alle haben aus unterschiedlichen Beweggründen mitgemacht: Nick Perata und Shawn Farmer, Snowboarder der ersten Stunde, um zu sehen, ob sie es noch drauf haben, Terje Haakonsen, um seinen Erfolgen beim Big Mountain Riding weitere Triumphe hinzuzufügen, und die jungen Olympiasieger Shaun White und Hannah Teter, um zum ersten Mal überhaupt die ungezähmten Berge für sich zu erobern.

Die atemberaubenden Aufnahmen werden durch spannende Rückblenden in die Anfangsjahre des Snowboardens aufgelockert, wodurch der Zuschauer einen umfassenden Eindruck von der Faszination dieses Schneesports bekommt. Begleitet wird der fesselnde Streifen durchgehend von authentischem Snowboardsound.

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Den Trailer und alle wichtigen Infos zu dem Film, den Fahrern etc. erhaltet ihr über www.firstdescentmovie.com. Den extra-langen Web-Trailer findet ihr hier. (Voraussetzung: Ihr müsst den DIVX-Webplayer installiert haben!)

Verlosung
boardmag verlost 2 DVDs des Snowboardstreifens „First Descent“! Um an der Verlosung teilzunehmen müsst ihr eine E-Mail mit dem Betreff „First Descent“ + Eurem Namen + Eurer Anschrift an snowboard[Klammeraffe]boardmag[Punkt]com senden – viel Glück!

First Descent

 
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<![CDATA[ DVD-Review: "Gip-Sity" + Verlosung ]]> Fri, 03 Nov 2006 19:38:16 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-gip-sity-verlosung_aid_18904.html Gib SityGewinnspiel:

Die nette Östereicher haben uns zwei Exemplare ihres neuen Snowboardvideo-Machwerkes Gip-Sity zukommen lassen. Wir verlosen diese hier unter allen Teilnehmern, die die richtige Antwort auf folgende Frage wissen:

Welcher Rider hat nach seinem (unberechigten) Rauswurf bei Salomon seine eigene Boardcompany geründet, die  den Namen seiner Crew trägt?

Mails an redaktion[Klammeraffe]boardmag[Punkt]com
Einsendeschluss ist Dienstag, der 12. Nov. 2006. Viel Glück!


Review:

Titel: Gip-Sity
Label: Fat Gipsy Productions
Dauer, Preis: 45 Minuten, 35€

Was macht ein Snowboardvideo zu einem wahren Hammer? Schnee, Schnee, Schnee und viel Sonne. Unter diesem guten Stern zelebriert die Creme de la Creme der Österreichischen Rider ihren Reigen, der jeden begeistern wird.

Im coolen Gewand von Animationen im Sin City-Style präsentieren Naisi Kudernatsch und Woidl Fanninger folgende Shredder und ihre Buddies: Fiedl Kolar, Chris Kröll, Tadej Valentan, Bernd Mandlberger, Ikka Ojansivu, Migl Putz, Ale Benussi, Rudi Kröll, Armin Staud, Mitch Tälderer, Seppi Scholler, Michi Bacher und der unerreichte Steve Gruber.

Neue, radikale Rail-Manöver hat Seppi auf Tasche und steht damit dem Trickgewitter seiner Mitstreiter im malerischen Backcountry um nichts nach. Sogar ein Heli und ein paar Skateboardstatisten kommen zum Einsatz und so kommt jeder auf seine Kosten und man bekommt besten Footage in den Kasten. Eine überzeugende Vorstellung in jeder Hinsicht aus dem Herzen Europas in (hoffentlich) die ganze Welt!

Gib Sity
Gib Sity
Gib Sity
Gib Sity


Web: www.gipsity.com
 
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<![CDATA[ DVD-Review: "Flavor Country" von Sandbox Productions ]]> Fri, 27 Oct 2006 12:48:53 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-flavor-country-von-sandbox-productions_aid_19108.html

Flavor Country
Titel: Flavor Country
Label: Sandbox Produktions
Preis, Länge: 35€, 35 Minuten

Flavor Country schmeckt gut, hmmm lecker. Die neue kurzweilige Produktion aus dem Hause Sandbox kann in vielerlei Hinsicht begeistern: Rider Lineup, Filming, Editing, Soundtrack, ja sogar ein 3D-Cover hat man sich raus gelassen. Eine bunten Mischung aus 8mm, 16mm und Digi Shots.

Flavor CountryMark Sollers tanzt den ersten Reigen durch den Geländerwald und die Powdermassen. Ihm folgen Geoff Brown, Dustin Carven, Nick Sudermann, Scott Shaw, Paul Gonzalez und andere mit teilweise großartigen und außergewöhnlichen Jibs und Kicker Moves. Kevin Sansalone und Joni Makinen geben sich ebenfalls die Ehre, wenn auch zu kurz. In Andrew Hardinghams Kopf scheint alles etwas anders abzulaufen. Nur so sind seine kranken Gedanken, Transfers und sonstige Aktionen zu erklären.

Weitere Fahrer sind: Ryan Hall, Tyler Lepore, Jonas Guinn, Brendan Keenan, Jeff Keenan, Rusty Okenden, Jeff Peperdine, Geoff Brown, Andrew Burns, Mike Sundermann, Mikey Pederson und Styler Logan Short. FS 10 im Powder, krasse Spins auf unfahrbare Rails, lustige Zwischensequenzen…hier bleiben keine Wünsche offen.

Trailer:
www.youtube.com/watch?v=_JQgQBNwYd4
Web:
www.sandboxland.com

 
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<![CDATA[ DVD-Review: IR77 ]]> Thu, 26 Oct 2006 17:30:02 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-ir77_aid_19204.html

IR 77
Titel: IR77
Preis, Länge: 55€, 25 Minuten
 
Dieses Werk kann man getrost als etwas Besonderes bezeichnen. Jede DVD hat ihr Cover, aber in diesem Fall kann eher von einen Bildband von hohem künstlerischen Niveau mit einer DVD-Beilage gesprochen werden.

Der Kopf und Designer hinter dem ganzen Projekt ist kein geringerer als Lukas Huffmann. Er hat die schönsten Schnipsel fester und bewegter Bilder seiner Saison zusammengetragen und etwas Einzigartiges geschaffen, das mit herkömmlichen Snowboard DVDs nicht vergleichbar ist.

dvd_ir77_06 Seine Mitstreiter sind: Jonas Carlson, Jon Cartweight, Dave Short, Rube Goldberg, Tyler Lepore, Austin Smith, Andrew Crawford, Tyeson Carmody, Keith Martin, Dave Rouleau, Willie McMillon, Shin Campos, Scott Penner, Shandy Campos und Freunde.

Sie haben eine wirre, aber aufregende Collage nicht zusammenhängender Impressionen verschmelzen lassen. Dabei dürfen Live Kommentare der Rider ebenso wenig fehlen, wie neue Kameraperspektiven und eine Slam Section, bei der es einem den Magen umdreht.  IR77 ist eine Ausnahmeerscheinung, die in keiner Sammlung fehlen darf, erhaben über jeden Zweifel.


 
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<![CDATA[ DVD-Review: "Montreal" von Sunset Films ]]> Wed, 25 Oct 2006 22:12:25 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-montreal-von-sunset-films_aid_19163.html

Montreal
Titel: Montreal
Label: Sunset Films
Preis, Länge: 35€, 26 Minuten

A Jibber´s dream comes true!
Sunset Films hat geschafft, was keiner für möglich hielt: Sie haben ein Snowboardvideo kreiert, indem Handrails die Hauptrolle spielen, das aber gleichzeitig Unterhaltung auf hohen Niveau bietet. Von Langenweile keine Spur. Das liegt mit Sicherheit auch am abwechslungsreichen Sound und Editing, den zahlreichen Spots und Fahrern und der gekonnten Kameraführung.

Die Grenzen der Tricks werden einmal mehr gesprengt. Seit vor zwei Jahren die Rotationen gegen das Rail Einzug hielten, haben wir darauf gewartet und hier ist er: BS 270° Boardslide the hard way! Verantwortlich für diesen und viele weitere Hingucker sind Max Legend, Yan Dofin, Reno, Alex Ferland und Jeremy Cloutier.

Montreal


Prominenten Support gibt’s von der Forum That Crew, Danny Kass, Hand Ahlund und Seth Huot. Urban Snowboarding, ein Snowboardvideo fast ausschließlich aus der Stadt und nicht vom Berg – was will man mehr. Die Überraschung ist jedenfalls gelungen und wird schwer zu toppen sein.

Web: www.sunsetfilms16mm.com

 

 
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<![CDATA[ DVD-Review: "People" von Mack Dawg Productions ]]> Tue, 24 Oct 2006 19:24:07 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-people-von-mack-dawg-productions_aid_19043.html

People
Titel: People
Label:
Mack Dawg Productions
Preis , Länge: 35€, 40 Minuten

Der zweite Film aus dem Hause Mack Dawg ist ebenfalls eine hochqualitative Produktion, also bei weitem kein B-Movie, auch wenn die ganz großen Namen fehlen: Jon Kooley, Justin Hebbel, Jordan Mendenhall, Etienne Gilbert, Robbie Sell, Stephen Duke, Marius Otterstad und weitere Rocker.

People Jon´s Part ist gewohnt raillastig aber gut, wo hingegen Jordan mit einer vielseitigen Kicker-Show zu überraschen weiß und nach einem schwachen Part im letzten Jahr endlich wieder zeigt, wo er hingehört. Mitch Nelson backflippt aus einem Eistunnel und laybackslidet eine fette Staumauer. Ordentliche Parts gibt’s auch endlich wieder von den Santa Cruz Boys Robbie Sell und Stephen Duke. Auch Etienne toppt so manchen Spot und begeistert durch sein aggressives Riding im Backcountry und auf Handrails.

People ist ein unterhaltsamer Snowboardmovie, der zwar keine Revolution darstellt, aber durchaus zu empfehlen ist.
Fazit: Schlaghosen sind wieder im Trend!

Web: www.mdp-people.com



 
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<![CDATA[ DVD-Review: "Wear It Well" ]]> Mon, 23 Oct 2006 18:26:16 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-wear-it-well_aid_18902.html

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Titel: Wear it Well
Label: Whiteout Films
Preis / Dauer: 35€, 39 Min


Double Inverted FS 10? Na wenn ein Film so los geht, kann man einiges erwarten. Zurecht hat man Eero Niemela den Opener gegeben, denn weitere Kracher folgen. JF Pelchat gibt sich die volle Ladung weißes Pulver.

Apropos: auf welchem Stoff war eigentlich der Mann am Schnittcomputer? Trevor Andrews Part passt irgendwie so gar nicht zum cleanen Burton-Image – geil! 360-Boss Chris Brown zeigt sich ebenso kurz wie eindrucksvoll und auch Haudegen Kale Stephens weiß noch wie es geht: 1080 Tailgrab am Perfect Jumb zu Whistler!
Wear it well

Weitere Player sind TJ Schneider, Alex Auchu, Paavo Tikkanen, Jaakko Seppälä, Rube Goldberg, Benji Ritchie, Reno, Shin Campos, Gaetan Chanut, Tadashi Fuse, wobei die letzten drei besonders schocken. Mikey Rency liefert einen fulminanten Schlusspart, der keine  Fragen offen lässt. Whiteout Films geht mit Wear it well zwar an die Grenzen, sprengt sie jedoch nicht. Trotzdem eine gute Wahl für alle Fans von Cliffspins in dicke Powderwolken.

Web: www.whiteout-films.com

 

 
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<![CDATA[ DVD-Review: MDP - Follow me around ]]> Fri, 06 Oct 2006 19:07:09 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-mdp-follow-me-around_aid_19158.html dvd_mdp_followmearoundMack Dawg Productions haben keine Kosten und Mühen gescheut, um einen beeindrucken Film zu schaffen, der eine nie da gewesene Qualität erreicht.  Follow me around gehört ganz klar zur Luxusklasse.




Man sehe sich nur die Fahrer an: Jeremy Jones, Josh Dirksen, Louie Fountain, Scotty Arnold, Eero Ettala, Hampus Mosseson, Heiki Sorsa und viele andere.

Musik und Schnitt variieren ebenso passend wie abwechslungsreich. Die Crew bereiste den gesamten Erdball um die besten Shots zu bekommen. Highlights des Filmes sind der Chile- und der Austria-Part.
Bleibenden Eindruck hinterlassen der BS Rodeo 720° von Andreas Wiig von einem 15 Meter Felsen, die Jib-Überraschung Darrell Mathes, der BS 900° Double Shifty von Hampus, Switch BS 1080° im Backcountry von Jussi sowie jeder seiner anderen Moves und die von DCP. Eine außergewöhnliche umfassende Vorstellung liefert Eero Ettala, der beweist, dass er einfach alles fahren kann und in jedem Terrain neue Maßstäbe setzt.

Wer also Powder, Sonne, Rails und Kicker perfekt geshreddet will, kommt an diesem Knaller nicht vorbei!

Web: www.mackdawgproductions.com


dvd_mdp_followmearound06_01
(Heiki Sorsa: BS Air)

 dvd_mdp_followmearound06_02
(Eero Ettala: BS Lipslide)

dvd_mdp_followmearound06_03
(Josh Dirksen)


 
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<![CDATA[ DVD-Review: Forum - "That" ]]> Wed, 04 Oct 2006 21:39:21 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-forum-that_aid_19092.html thumb_dvd_forum_thatForum is back und J.P. Walker is back! Und wie! That knüpft nahtlos an die Erfolge vergangener Tage an.

Das Team wurde rundum erneuert ohne auf Bewährtes zu verzichten: Devun Walsh, Joni Malmi, J.P. Walker, Peter Line, Lauri Heiskari, Travis Kennedy, Pat Moore, Jake Blauvelt, Cherly Maas, Stevie Bell, Eddike Wall Iikka Backstrom und Jake Welch kämpfen für die Ehre einer vergangenen Dynastie. Die Shots sind ausschließlich von bester Qualität, ebenso wie der Soundtrack und das Editing.

dvd_forum_thatAuch Trick-Highlights dürfen nicht fehlen: Switch FS Boardslide 270° out von Newcomer Travis Kennedy, Iikkas Switch BS Lipslide 270° out, Devun Walshs Backcountry Kicker Skills und Stevie Bells Rail-Style. Ein wahrer Höhepunkt des Winters ist Mr. Walker mit seinem Part gelungen.

Jeder Move ist Gold wert und bewusst mit viel Style und Können zu Ende gebracht. Unglaubliche Bails, und viele Faxen machen auch den Abspann unterhaltsam. That Forum Video rocks!




Forum- That
Jake Blauvelt - BS 5 Nosegrab

Forum- That
Travis Kennedy - BS Lipslide

Forum- That
Travis Kennedy - FS Bluntslide

forum_team
Team Forum



 
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<![CDATA[ DVD-Review: „Last Winter – An All Girl Snowboard Film“ ]]> Tue, 03 Oct 2006 14:38:31 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-last-winter-an-all-girl-snowboard-film_aid_19129.html Last WinterTitel: Last Winter – An All Girl Snowboard Film
Label: Chunkyknit
Laufzeit: 39 min
Einfach Cool! Nein, das wäre zu einfach ausgedrückt und würde dem Werk der Chunkyknit Crew und den Mädels auch nicht gerecht werden. Last Winter ist definitiv ein Film, der erneut beweist, dass Mädels die besseren Boarder sind.

Last WinterDamit meine ich nicht die Radikalität oder den Style ihrer Manöver, ich meine ihren Character. In Last Winter geht es nicht um höher, schneller, weiter – es geht um Spaß am Boarden, egal ob im Funpark oder im Backcountry. Unterbrochen werden die Boardszenen durch kleinere Ausschnitte in denen Land und Leute des jeweiligen Drehortes gezeigt werden. Das lockert den Film zusätzlich auf.

Filmerisch gibt es hier keine neuen Highlights, aber eine Menge cooler Einstellungen, sowie stilvoller Landschaftsaufnahmen. Der Sound ist Abwechslungsreich und passt zu den jeweiligen Szenen. Er reicht von Chill über Elektro-Pop bis hin zu Rock. Als Bonusmaterial ist auch noch der Kit Girls Film „Shaka Bra“ dabei, der auch beim Film Up teilnahm.

Rider: Kjersti Buaas, Jenny Jones, Lisa Filzmoser, Erin Valverde, Tina Birbaum, Manuela Pesko, Tora Bright u.v.m.

Infos und Trailer: lastwinter.chunkyknit.com



 
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<![CDATA[ DVD Review „The Bandwagon“ ]]> Sun, 24 Sep 2006 16:34:37 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-the-bandwagon_aid_18885.html thumb_dvd_bandwagon06Titel: The Bandwagon
Label: Sugarshack Productions
Laufzeit: ca. 34 min
In ihrem dritten Film zeigen diese Kanadier, dass sie zu der Sorte Boarder gehören die keinen Berg mehr brauchen. Etwa 80% des Videos gehört der Stadt und ihren unendlichen Vorkommen von Rails und Ledges. Hier überzeugen die Jungs ohne Frage, stylisch und hart.

The Bandwagon ist zweifellos eher ein Film für die extremen Jibber unter euch, oder solche die es werden wollen. Backcountry-Action bieten die Jungs zwar auch auf ihrem Trip vom Osten in den Westen Kanadas, doch auf dem Weg dahin ist ihre Liebe zum Metall unübersehbar.
dvd_bandwagon06Alles in allem ist der Film mit harten Tricks versehen, dabei mangelt es aber etwas an der filmerischen Kreativität.
Ein Film den man sich als City-Jibber aber definitiv vor einer Night-Railsession geben sollte, um sich noch mal richtig zu pushen.
Im Bonusmaterial findet man noch etwas Park- und Backcountryaction, sowie einen kleinen Kunstfilm und sämtliche Slams.
Musikalisch ist das Video eher mainstream und bedient sich lediglich des Hip Hop und Alternative.

RIDER: David Melancon, Etienne Gilbert, David Aubry, Etienne Tremblay, Alex Auchu, Guillaume Brochu, DCP, Nic Sauv?, Charles Gagnon, Alex Cantin, Laurent-Nicolas Paquin, Max Baillargeon, Louif Paradis, Greg Desjardins, Will Lavigne, Ben Bilocq, Alain Jomphe

Web: www.sugarshackmovies.com
 
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<![CDATA[ DVD-Review: Volcom Stone’s “Escramble“ ]]> Sat, 16 Sep 2006 03:02:09 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-volcom-stones-escramble_aid_19049.html thumb_dvd_volcom_escrambleTitel: “Escramble“
Label: Volcom
Laufzeit: ca. 40 Min.
Für ihren neuesten Snowboardfilm “Escramble“ hat Volcom ordentlich die Werbetrommeln gepaukt (Beginn der Dreharbeiten war 2004!). Bereits Anfang Juli waren die ersten Werbebanner in den verschiedensten Mags zu sehen und man wartet seit dem gespannt darauf, das Video endlich in den Regalen seines local Shops zu sichten.

Nachdem 2001 das letzte Snowboardvideo von Volcom (Luminous Llama) erschienen ist, wurde es auch langsam mal wieder Zeit! Jetzt ist es endlich so weit. Das Video steht zum Verkauf bereit und wartet nur noch auf euch. Die Jungs waren in Neuseeland, Österreich, Bulgarien, Kanada, Norwegen, Alaska, Utha, Montana und Tahoe unterwegs und haben neben dicker Action auch wunderschöne Landschaftsbilder mitgebracht. Neben feinen Freeride- und Backcountry-Sequenzen aus Neuseeland mit Terje, Jamie Lynn und Björn Lines, gehen die anderen Rider mindestens genauso steil ab.
Der Ami Seth Hout legt  in Neuseeland einen verdammt schnellen Switch 1080 hin (leider kein Grap), bei dem man sich fragt, wo der Junge nur die Energie für die irre Rotation her hat. Chris Demolski bringt Hammer Rail-Actions in Tahoe (ich sag nur 50/50 to Tailpress auf einem Holzrainbow über nen Fluss!) und Shaun White legt unglaubliche Kicker-Transfers im Monster-Park von Montana hin.

dvd_volcom_escrambleDass das Volcom-Taem 2 Jahre mit den Dreharbeiten verbracht hat, merkt man bei dem Footage auf jeden Fall. Im Film gibt es zwischendurch immer wieder kurze Sequenzen mit kleinen Knetmännchen, die die mysteriöse Entstehung der Welt erzählen (unter anderem auch mit den Ideen von den verschiedenen Fahrern).Für Lacher ist auch gesorgt: Mark Landwik kassiert in Neuseeland beim Schafe jagen einen fiesen Headbutt von einem Bock...aber schaut es euch einfach selbst an. Der Soundtrack ist sehr experimentell, reicht von Rock bis hin zu Ambient und ist schön auf die Bilder abgestimmt. Insgesamt vermittelt das Video eher einen chilligen Eindruck.
Die einzigen Mankos an diesem Video: Während dem Film sind die verschiedenen Parts nicht mit den Namen der Fahrer gekennzeichnet. Man kann die einzelnen Parts dann aber über die Kapitelauswahl den Fahrern zuordnen. Es gibt kein Bonusmaterial. 



Rider:
• Terje Haakonsen • Jamie Lynn • Björn Lines • Wille Yli-luoma • Erik Leines • Bryan Iguchi • Seth Huot • Janna Meyen • Cheryl Maas • Mark Landvik • Chris Demolski • Gigi Rüf • Shaun White

Sponsoren: Na wer wohl?!?

Verfasst von Fabian Karg aka. Fabson

Web: www.volcoment.com




 
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<![CDATA[ DVD-Review: “Draw the Line“ – Standard Films ]]> Fri, 15 Sep 2006 17:06:39 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-draw-the-line-standard-films_aid_18804.html thumb_dvd_draw_the_lineTitel: “ Draw the Line“
Label: Standart Films
Laufzeit: ca. 45 Min. (ohne Bonusmaterial)
Gespannt haben wir auf die neue Produktion von den Jungs von Standard Films gewartet und hier ist sie endlich! “Draw the Line“ heißt ihr neuestes  Meisterwerk. Und Meisterwerk ist in diesem Fall echt nicht übertrieben. Das Line up an Ridern dieses 16mm Films ist erste Sahne.

Neben den alten Hasen wie Freddy Kalbermatten, Jeremy Jones, Mads Jonsson und John Jackson, sind hier auch ein paar neue Gesichter dabei. Unter anderen auch Kazuhiro Kokubo, der kleine Japaner, der gleich zu Beginn seines Parts erstmal dvd_draw_the_lineeinen fetten  FS 9er über einen Monsterkicker hinlegt.Sehr schön sind die Sequenzen aus Baker, in denen John Jackson, Freddy Kalbermatten und Eric Jackson beim springen vom Heli aus gefilmt werden. Durch den irren Zoom hat man fast das Gefühl, dass nicht die Rider sich drehen, sondern der Heli um sie herumfliegt. Jeremy(Freeride) Jones ist wieder wie eh und je im Backcountry unterwegs und spielt dort mit den Lawienen.  Action am Rail ist nebenbei auch noch geboten, ganz feiner Tailpress to Frontflip von Chas Guldemond. Aber auch Juuso Lavisto und Mitch Reed zeigen, was sie am Metal so draufhaben.

Der Soundtrack ist ausgeglichen und reicht von rockigen Riffs über smoothe und rawe Hip Hop Beats bis hin zu chilligem Ambient. Im Menü findet sich ausreichend Bonusmaterial, in dem sich neben vielen anderen lustigen Sachen (z.B. Wack Attacks) auch noch ein 20 Minuten langes Extravideo verbirgt!!! Alles in allem ist der Film in absoluter Topqualität gedreht und bietet Big Mountain Freestyle, Backcountry Kicker, Park, Powder und Streetrails. Selbst bezeichnen sich der Film als “Best All Around Snowboard Film“. Überzeugt euch selbst davon.

Rider: • John Jackson • Matt Hammer • Fred Kalbermatten • Jeremy Jones • Mark Landvik • Jonas Emery • Mads Jonsson • Eric Jackson • Kazuhiro Kokubo • Juuso Laivisto • Gabe Taylor • Drew Fuller • Marko Grilc • Chas Guldemond •  Mitch ReedSponsoren: • Burton • 32, Earth • Lib Tech • Rossignol • Smith • Etnies • Onboard • Transworld Snowboarding • Sqauw Valley • Northern Escape – Heli Skiing

Web: www.standardfilms.com

Verfasst von Fabian Karg aka. Fabson
 
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<![CDATA[ DVD-Review: “In Transit“ von Alterna Films ]]> Fri, 15 Sep 2006 03:44:30 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-review-in-transit-von-alterna-films_aid_19027.html thumb_in_transit_coverTitel: “In Transit“
Label: Alterna Films

Das Filmteam von Alterna Films ist schon seit 6 Jahren im Bereich Snowboarding mit der Kamera unterwegs und hat hier echt ein unglaubliches Ding abgeliefert! Wie der Name “In Transit“ schon sagt, ist es ein Film, der kreuz und quer über den Globus verteilt gedreht wurde, um uns einen der wohl krassesten progressive Freestyle-Streifen auf die Mattscheibe zu bringen, die es dieses Jahr zu sehen gibt.

in_transit_cover Die zum Teil noch nie gefilmten Spots haben sie in Polen, Rumänien, Österreich, Schweiz, Italien, Kalifornien und Kanada gefunden. Fette Backcountry Kicker (Stefan Karlsson mit einem unglaublichen FS 1080!), Rails en Masse, Beton-Ledges (Daniel Mignault macht Hammer FS Boardslides an der Kinked-Ledge), Handplants an Walls, Rock ’n Rolls und Desaters an Dachgiebeln, Wallrides an vereisten Felswänden, Road Gaps, Obstacles (Dampfwalzen, zusammengestellte Kühlschränke, Müllcontainer…), Teichsurfen, fiese Schneebretter bis hin zu Lawienen, bei denen sogar der Kameraman abhaut,  Shovits, One Footed Geschichten, Bonks, Backflips, Frontflips...es findet sich kein Ende. Dass die 23 Rider Spaß an ihrer Sache hatten zeigen die zahlreichen lachenden Gesichter, die immer wieder zu sehen sind. Selbst die vielen Bails, die die Jungs erleiden mussten (Tyler Leopore lässt sich nicht mal von einem total verdrehten Mittelfinger stoppen), trüben das “Happy-Image“  dieses Filmes kaum.
Man schaut sich den Film an und bekommt einfach nur Lust zu...seht es euch einfach selbst an! Der Soundtrack hebt durch seine elektropoppigen Tracks, die bis hin zu rockigen Punk-Riffs gehen die Stimmung umso mehr. Die Laufzeit des Videos beträgt ca. 35 Min. Dazu gibt’s noch jede Menge Bonusmaterial!

Rider: • JF Fortin • Lukas Huffman • Matti Rautanen • Matt Beardmore • Jon Cartwright • Jimi Tomer • Travis Williams • Stefan Karlsson • Shayne Pospisil • Danny Garrity • Dave Short • Anssi Manninen • Neil Connolly • Matt Belzile • Dave Rouleau • Chaz Guldemond • Yan Dofin • Brian McClatchy • Tyler Lepore • Aaron Shapiro • Greg Mexwell • Markku Koski • Daniel Mignault  Sponsoren: • Atomic • Ogio • Von Zipper • Westbeach • Elan • Globe • WESC • Method • Snowboard.com • Playboard • Snowboarder Magazine • Snowboard Canada Magazine • Pow • Grouse Mountain • Verfasst von Fabian Karg aka. Fabson

Web: www.alternaactionfilms.com


 
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<![CDATA[ Review: Chilling in the name of ]]> Mon, 27 Feb 2006 01:02:00 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/review-chilling-in-the-name-of_aid_19467.html

surf@boardmag.com

rider_nico_dietermann_switch_bs_180_photo_joe_beckert.jpg

 Nico Dietermann im Frühling auf dem Feldberg

Chilling in the name of

Snowboarden von Fahrerinnen und Fahrern aus der Region erwartet das Publikum, das sich in 25 Minuten vom hohen Niveau des Films überzeugen lassen kann. 

Das Intro versetzt uns mittels Bergaufnahmen und Lifestyle-Shots sofort in die richtige Snowboardstimmung. Vor allem dem ortskundigen Publikum dürften einige bekannte Spots im Schwarzwald auffallen und auch die Tricks geben einen Vorgeschmack auf das, was folgt.

Die Crew hat augenscheinlich auch großen Spaß an der ganzen Sache, neben anstrengender Schaufelei, und Tricks-in-den-Kasten-bringen, finden sie noch Zeit, zu sechst und händchenhaltend Powderhänge zu zerpflügen.

Luke Wolfer darf die Show eröffnen, und lässt keine Zweifel aufkommen, den Opener auch wirklich verdient zu haben. Er überzeugt mit seinem Style auf Rails genauso wie auf Kickern. Frontside oder Backside 540s in allen möglichen Grab-Variationen steht er sicher. Besonders beeindruckend finde ich aber sein technisch anspruchsvolles Jibben. An einem ziemlich steilen Street Rail macht er Lipslides und die Feldbergbox wird mit FS 270 Ollie über das Kink to FS Boardslide auseinandergenommen.

Herbert Müller und Jander Voigt lassen vor allem das Eisen sprechen. Bei der dünnsten Schneedecke begeben sie sich auf die Suche nach harten Railspots und werden in und um Freiburg fündig. Sie zeigen, dass man an der KTS auch snowboarden kann, und dass es an der PH Rails gibt, die die Skater bis jetzt noch in Ruhe gelassen haben. Gejibbt wird im Punk-Style und geschenkt wird sich dabei nichts.

Gejibbt und geflippt wird auch im nächsten Part, den sich Jan Makiolczyk und Flo Thate teilen. Jan legt u. a. saubere FS Rodeos hin und nimmt die Feldbergbox auseinander. Flo packt seinen Thate-Flip aus und legt für mich einen der stylishsten Backside-Airs hin, der je an Ochs am Berg gezeigt wurde. Selbst Söhnke Wegner zeigt sich kurz auf dem Snowboard, obwohl er jetzt öfters auf dem Rad unterwegs ist. Joe Beckert schafft es, trotz einer heftigen Schulterverletzung mit den technischsten Railpart hinzulegen. Halfcab to 50/50 to FS Boardslide an der Feldbergbox, dass ganze noch mal plus 270 out in Schönbühl-Lungern ist wahrlich nicht von schlechten Eltern.

Im Friendspart tummeln sich Clemens Disch, Floh Riehmayer, Malte Musil, Paul Witte, Sebastian Muser, unsere beiden Snowboarddamen Liese Laub und Veronique Malinowski, Till Oesterle und Peter Ullrich.

Den nächsten langen Part hat Ben Dietermann. Hier bekommen wir den Powder fast direkt ins Gesicht gesprüht. Ben ist unglaublich sicher im Hinterland unterwegs. Ob bei steilen Lines, Cliff- oder Wächtendrops, oder riesigen Gaps, Ben meistert alles federleicht mit seinem spielerischen Style. Am härtesten finde ich eine steile, lange und sehr enge Rinne, die man eigentlich nur per Schussfahrt bewältigen kann.

Größer, aber mindestens genauso verspielt ist Nico Dietermann. Sein Part hat für das Ende des Films noch mal einige Kracher parat. Verschiedene (Back-)Flip-Variationen, Onefooter und stylishes Jibben lassen die Snowboarderherzen höher schlagen. Dieser Part ist ein reines Feuerwerk an Tricks, aber einige bleiben stärker in der Erinnerung haften. Nicos FS Rodeo 720 ist sicher einer der anspruchsvolleren Tricks dieses Videos. Der große Paukenschlag kommt erst ganz zum Schluss: ein Gap Ollie to Boardslide über ein Doublekink Street-Rail mit einem kleinen Schneefleck als Landung ist der würdige Abschluss seines Parts.

Im Abspann sind noch ein paar Slams zu sehen, die zeigen, dass nicht alles Spaß und Sonnenschein ist, sondern auch harte Knochen(brecherische)arbeit. Mit Landschaftsaufnahmen und Partyspaß wird dem Publikum der Schluss versüßt.

 
Ein großes Lob an alle Beteiligten, allen voran Joe Beckert, der unglaublich viel Zeit und Energie in sein Projekt gesteckt hat. Der Film kann sich sehen lassen und wird auch nach mehrmaligem Genuss nicht langweilig.

 


TRAILER! Chilling In The Name Of (11.6mb, wmv)
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coversnowboarden.jpg


 

 
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<![CDATA[ Review: Elekrep ]]> Wed, 15 Feb 2006 12:07:43 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/review-elekrep_aid_19589.html

PowPow, Monster Park Kicker, Roadgaps, Nightsessions, Streetrails und Ledges in allen Variationen, bekannte und upcoming Ripper, 16mm, Seilzugkameras undundund...

Ja klar, für 39.99 Euro im Shop deiner Wahl – Nein!

Dank den netten Finnen von HdP Films, gibt es den Burner Streifen „Elekrep“ ganz legal im Netz.

Suck it Baby! Auf www.elekrep.com

elekrep3.jpgNach einem stylischen Intro legt Jusso Laivisto als Erster los. Er flowt durch Powder und Park, besonders über den „Double Kicker“(alleyoop baby!) mit doppeltem Absprung und Transfer Landung. Handrails fährt er, von den Filmern schön in Szene gesetzt, am liebsten nachts und verziert fast jeden seiner Tricks mit „Pretzel Out“ Variationen. Ihm ist es auch nicht peinlich seinen Rückenprotektor zu schwenken und mit seinen Kumpels mal nur zu chillen. „No Footage“ sonnt er sich mit einem Buddy auf die Brust; bloß Anstoßen und Bier trinken müssen die Zwei noch üben. Easy going auch im nächsten Mixpart – so sehen zumindest die Aufnahmen der harten Tricks aus. Matti Rautanen macht alleyoop 3er am „Double Kicker“. Sweet, ach ja, natürlich über die Zehenkante! Tuomo Ojala beweist, dass man sich beim Snowboarden leicht selbst ausknocken kann. Autsch! Nach Parkkicker und massiven Roadgaps geht es mit Vesa Nissinen wieder aufs Eisen. Dieser hat nicht nur Scheißdreck im Kopf, um nach Auffüllen des Eimers, per fs Lipslide zu flüchten. Kein Rail bleibt dabei von ihm verschont. Tatkräftige Unterstützung bekommt er von seinem dicklichen Buddy Jere Paavilainen, der Paralellen zum Feldberg-Vorsaison-Alltag zieht: Fieser Hänger am Picknick Tisch. Bei uns werden halt die Biertische gehobelt. Vesa krönt seinen Part noch mit Back Lip am 30 Stairs Rail, mit ungewöhnlicher aber geiler Perspektive und hollywoodliker Kamerafahrt, Seilzug macht’s möglich!

elekrep6.jpgIt´s all in the Mix, so gibt es zwischendurch immer wieder was zu lachen, z.B. Step Up Backflip to Mund zu voll genommen. Auch Eerro himself beweist Humor und brezelt einen Kompletten Pillow über den Haufen, nicht ohne davor eine hinterhältige kinked Ledge zu killen. Joni Mäkinen stylet Powder Kicker und klärt mal ebenso ein großes Cliff mit bs 3er. Dafür gibt’s nette Props aus dem Off. Hört, hört. Schluss machen die Brothers from different Mothers Risto Mattila und Mikka Hast, die besonders am Double Kicker und an der selbstgeshapten Corner glänzen( Parkshaper aufgepasst, so muss es sein) Damit die Pipe nicht nur geraucht sondern auch gerockt wird (...), hilft Mädchenschwarm Antti Autti (jaja) den Jungs noch ein bisschen aus.

Im folgenden Abspann kann man noch ein Blick hinter die Kulissen werfen und artsy Vibes auf sich wirken lassen, passend zur positiven Grundstimmung des Films. Die Musik stammt mit einer Ausnahme aus der Feder von DJ Gabor und Frankly Irrational, was sehr gut funktioniert und auch Kosten spart. Zukunftsweisend vielleicht auch die Idee der Rider Aleksi und Torsti („Aleksi Vista meets Torsti“) ein paar funky Tunes zum Gelingen beizusteuern.

Fazit:

Der Streifen hat die perfekte Mischung aus Kunst, Witz und Action; mit guten Fahrern und ebenso guten wie kreativen Filmern und Cuttern überzeugt er als Ganzes. Die Jungs bleiben als sympathisch – chaotischer Haufen in Erinnerung, ebenso wie die Message des Films: Go out and have fun – it´s just Snowboarding!

Saugen! www.elekrep.com

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<![CDATA[ Snow DVD: Transfer - An All Girl Snowboard Film ]]> Tue, 17 Jan 2006 12:05:47 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-transfer-an-all-girl-snowboard-film_aid_19565.html Transfer - An All Girl Snowboard Film
Präsentiert von chunkyKnitProductions

von Jo Meschede
surf@boardmag.com


Dieses rein weibliche Snowboardvideo kann auf ganzer Linie überzeugen: Fahrerinnen, Parts, Schnitt und Musik passen wunderbar zusammen. Die kreativen Köpfe von DropStich haben einiges dazugelernt. Da hat sich die Harmoniebedürftigkeit des vermeintlich schwächeren Geschlechts ausgezahlt. Schwach sind die Fahrerinnen auf keinen Fall. Mittlerweile hat sich ihr Level dem der Männer stark genähert. Steile Street-Rails und Kicker mit 20m Table werden mühelos bewältigt.



In 10-12 Parts gibt es Interviews, Action und Lifestyle Elemente zu sehen. Das Publikum bekommt so einen Überblick über die weibliche Snowboardszene geboten.

Los geht’s mit einem kleinen Surfintro auf Island, bevor es in den Schnee geht. Dort wird die Latte im eigentlichen Intro schon ziemlich hoch gelegt und man darf gespannt sein, was noch alles folgen wird.

Tina Birnbaum darf als erste zeigen, dass sie eine der besten Allround-Snowboarderinnen ist. Ob Park, Pipe, Rails oder Backcountry – diese Lady macht vor Nichts so schnell halt. Laura Berry steht auch unglaublich sicher auf Rails: S-Rail, Double Rainbow, Kinked…

Lisa Filzmoser kann durch einen erstklassigen Gesamteindruck bestechen, danach kommt eines meiner persönlichen Highlights: Tora Bright. Sie steht den Herren der Schöpfung in Sachen Höhe, zumindest in der Pipe oder Quaterpipe nichts nach. Ihre McTwists z.B. bei der Arctic Challenge sind wahrlich meisterlich.

Kjersti Buaas sorgt für Witziges mit einer Kotztüten-Aktion und abgedrehten Kostümen, zwischendurch fährt sie auch noch verdammt gut Snowboard. Stine Brun Kjeldaas, Snowboarderin der ersten Stunde, ist immer noch heftig am Shredden. Ihr Part ist mit einer der unterhaltsamsten, sie stellt sich als Snowboard-Diva par excellence dar, die einen Typen vollsprayt, ihm den Liftbügel klaut und seine Linie schneidet.

Zum Abschluss zeigt sie noch, dass sie um einiges besser Seiltanzen kann, als Cheryl Maas. Diese hat den letzten Part und krönt den Film mit harten Railmanövern, Bomb Drops und hohen und weiten Sprüngen. Hammer ist das supersteile Doublekinked Streetrail, das sie beim ersten Versuch fast stehen kann. Beim zweiten zerschießt sie sich leider ihr Knie.

Auch wenn vielleicht die dicken Spins fehlen ist Transfer ein Film, den man Jungs und natürlich im Besonderen Mädels empfehlen kann.

Teaser und alle weiteren Infos unter
transfer.chunkyknit.com




 
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<![CDATA[ December - Travis und Andrew auf Osteuropatour ]]> Mon, 09 Jan 2006 12:02:45 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/december-travis-und-andrew-auf-osteuropatour_aid_19423.html



Airblaster presents:
DECEMBER
a film by Jake Price

 Review von Jo Meschede
surf@boardmag.com


Liebevoll in eine Holzbox verpackt kommt die von Airblaster präsentierte DVD daher. Zu bestaunen sind Travis Parker und Andrew Crawford in Osteuropa. Hinter der Linse steht kein anderer als Jake Price, bekannt aus den Robotfood Productions. Das Konzept des Films ist relativ einfach: Jake verfolgt mit Digi-, 8mm und 16mm Travis und Andrew, die jeweils mit einem Mikro ausgestattet sind. In diesem Road Movie steht anstelle atemberaubender Stunts wohl eher der Spass und die Dokumentation eines etwas anderen Trips. Zu Begin demonstrieren die Protagonisten erstmal ihre Furzkünste und weisen so dem Film die Richtung.


Die Furzkanonen in den Wäldern der Slowakei
Klick schnell hier und du kannst gewinnen!

 

Geshreddet wird alles was nur annähernd eine Schneedecke aufweisen kann und ein wenig Gefälle besitzt. Freunde des absurden Humors werden ihre Freude an dem Film haben, nicht zu unrecht behaupten einige, dass es sich bei December um das innovativste Snowboardvideo handelt. Keine Parts, keine aneinander gereihten Sprünge…

Ein bisschen Airtime bekommen die Zwei erst in der Slowakei, wo sie auf Marco Grilic treffen, der mit einer großen Anzahl an verschiedenen Spins beeindrucken kann, die er alle sicher stickt. Anscheinend beim ersten Versuch.


Travis ist für jeden Snowboardspass zu haben


Zu guter letzt erwischt die December-Crew noch einen Powdertag in Österreich, endlich mal Schnee, blauer Himmel und noch mehr Schnee.

Abgeschlossen wird der Hauptfilm durch eine Raceboard/Hardboot-Session.
Der ganze Film ist sicherlich außergewöhnlich und in der Bonus Section sieht man dann auch noch ein wenig zeitgenössisches Freestyle Snowboarden der Airblaster-Jungs u noch mehr Witziges. Ich fand die ganze Sache eher etwas gewöhnungsbedürftig, doch der Film könnte das Potential zum Kultstatus haben.


Mastermind Jake Price


Fahrer: Travis Parker, Andrew Crawford und Marco Grilic
Locations: Italien, Tschechien, Slowakei, Österreich
Best Trick: Vitelli-Turn in Hardboots
Musik: Furzgeräusche, Ostblock-Techno, Travis...

Teaser auf Website: myairblaster.com




Das etwas andere Snowboardvideo

 
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<![CDATA[ Snow DVD: As If! - Misschief Films ]]> Wed, 23 Nov 2005 14:31:40 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-as-if-misschief-films_aid_19326.html
As If!

Misschief Films
Video Review von Joe Beckert

Ich hab´s immer gewusst: Fuck, sie haben´s wirklich drauf! Dieser Streifen wird das Frauen-Snowboarden revolutionieren. Nach As If! ist nichts mehr wie es einmal war, denn das Niveau ist so vedammt hoch, dass die Grenze zu den Jungs mehr und mehr verwischt. Den Beweis treten an: Natasza Zurek, Laura Hadar, Alexis Waite, Leanne Pelosi, Annie Boulanger, Erin Comstock, Gretchen Bleiler, Torah Bright, Kelly Clark, Tara Dakides, Victoria Jealouse, Anne-Flore Marxer, Silvia Mittermüller und weitere Girl-Rocker.

Die pure Freude am Snowboarden ist dem wilden Haufen förmlich ins Gesicht geschrieben. Die stylishen Intros, der sorgfältig ausgewählte Soundtrack und die hervorragende Machart des Filmes lässt so einige Boy-Movies richtig alt aussehen. Einzig und alleine die kurze Spiellänge von 25 Minuten ist ein Wermutstropfen. Doch zu guter letzt die Highlights: Erin: FS Boardslide 20 Stairs Rail, der gesamte Part von Alexis Waite, Hannah Teter: FS 900° Stalefish in der Pipe, Victoria´s Freeride-Lines und Cliff-Jumps, Tara: BS 720° Tailgrab, Torah Bright: McTwist in der Quarter gute 4 Meter über dem Cooping und Natasza zeigt drei der vier 540° Variationen. Da heißt es zuschlagen, auch und erst recht für die Jungs!

Website mit Trailer





Alle boardmag.com DVD Reviews
 
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<![CDATA[ Snow DVD: That's All ]]> Mon, 21 Nov 2005 14:46:49 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-thats-all_aid_19452.html

That´s all

A Film by Humbi Entress & Patrick Salama
Video Review von Joe Beckert

Das hat uns gerade noch gefehlt. Ein Top-Streifen aus der Schweiz. Als wenn die nicht schon genug Glück mit den Hammer-Mountains vor der Tür haben. Jetzt machen die auch noch den besten Zweitligafilm seit langem. Die Aufstellung ist aber auch geschleckt: Markus Keller, Stephan Maurer, Reto Kestenholz, Christian Haller, Diego Koch, Raphael Rocha, Chandro Capin, Vinzenz Lüps, Iouri Podladtchikov, Gian Simmen, Mard-André Tarte, Jonas Hagström, Thomas Brunner, Daniel Bumann, Romas Marti, Lisa Beck, Cyrill Eidam, Moritz Frey, Rolf Feldmann, von der Ersatzbank will ich gar nicht erst anfangen.

Sound, Schnitt, Spotauswahl, Condition, Riding-Level, alles im grünen Bereich, bis auf die Filmerei. Heieiei. Die Mannschaft stürmt dermaßen, dass es dem Kameramann schwer fällt, hinterher zu kommen.

Daumen hoch für meinen guten Freund Creager und Markus Keller für den sicken Covershot! Den Opener-Part hat Christian Haller bekommen, an dessen Volljähigkeit gezweifelt werden darf, nicht aber an seinen unverschämt guten Spins. Roman Marti, Daniel Bumann und die Freunde Cyrill Eidam und Moritz Frey bilden ein solides Mittelfeld, von dem man gerne noch etwas mehr gesehen hätte. Alessandro Boyens bringt brasilianischen Flair hinzu mit seinem einzigartigen BS 720° late inverted und Stephan Maurer stellt einmal mehr unter Beweis, dass ihm stilistisch nur wenige das Wasser reichen können.

Markus Keller, der Michael Ballack des Schweizer Snowboardens, hat sich den königlichen Schluss-Part erspielt und beweist, dass ihm in keinem Terrain jemand etwas vormachen kann. Nach 30 Min. pfeift der Schiri ab, doch wer will kommt mit dem Bonusmaterial auch auf seine volle Spielzeit. Alles in Allem ein schönes Ding!

Website




 
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<![CDATA[ Snow DVD: Sandbox ]]> Fri, 18 Nov 2005 17:52:33 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-sandbox_aid_19278.html
Sandbox

from the creators of skids
Video Review von Joe Beckert

Eine wahre Footy-Flutwelle rollt auf uns zu. Über zwei Stunden bewegte Bilder, gebannt auf zwei Silberlingen, umhüllt von einer stylishen Double-DVD-Box. Sandbox featured Rider aus Kanada und der Welt. Viele neue Gesichter und Spots werden vorgestellt.

Eine kleine Auswahl der Fahrer: Andrew Hardingham, Dustin Craven, Kevin Sansalone, Brendan und Jeff Keenan, Mark Sollors, Scott Shaw, Geoff Brown, Paul Gonzalez, Toby Stanek, Logan Short, Jonas Guinn.

Highlights sind die Sansalone-Moves und der Jib-Trip nach Polen. Langweilig wird es nie, da viele Fahrer nur ein paar Tricks haben und somit ständig für Abwechslung gesorgt ist. Das Niveau ist nicht immer das Höchste, aber es gibt einige FS Boardslides duch geknickte Rails, Kicker-Lines mit FS9 to SW BS 5 und jede Menge Backcountry-Action zu sehen. Gefilmt wurde mit Digi-Cam, sowie auf echtem Film. Der musikalische Teil hat für jeden Geschmack das Passende und der gute Schnitt, sowie die Animationen steigern den Unterhaltungswert ungemein. Fazit: ein bunter Mix, der jeden glücklich macht.

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<![CDATA[ Snow DVD: Shrediquette - Alterna Films ]]> Wed, 16 Nov 2005 10:48:08 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-shrediquette-alterna-films_aid_19329.html
Shrediquette

Alterna Films
Video Review von Joe Beckert

Was braucht man für einen freshen Videoabend? Wein, Shred und Gesang. Genau, Carlo Wein, seines Zeichens Macher von Shrediquette, gibt mächtig Gas. Shred Heads: JF Fortin, Jason Murphy, Stefan Karlsson, Matt Beardmore, Anssi Manninen, Jon Cartwright, Travis Williams, Jon Coleman, Tapio Kuusakoski, Donny Ellis, Jaakko Seppala, David Melancon, Brandon Bybee, Annie Boulanger, Korba und andere.

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Der Sound und das Cover stimmen, und wer mag kann sich an reichlich Bonus-Footy erfreuen. Rails spielen eher eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist der perfekte Kicker-Shot bei frischem Schnee und passendem Wetter. Die Step-Up-Kicker- und Cliff-Dichte ist besonders hoch bei Shrediquette. Doch auch die Lachmuskeln werden beansprucht und kreative Roof-Gaps gehittet. Beste Unterhaltung ist garantiert, doch nun zu den Protagonisten:

Jon Cartwright? Der Typ schluckt 20 Meter-Kompressionen wie einen Hüpfer vom Bordstein. Jason Murphy? Er scheint auf perfekte Landungen programmiert zu sein, selbst wenn er nach einem verkorksten Tree-Pillow-Jib und unfreiwilliger Vorwärtsrolle in einer recht ausweglosen Position durch die Lüfte segelt, oder wenn er mal eben den Walker-Flip (FS Double-Rodeo nach dem Erfinder J.P.Walker) aus dem Ärmel schüttelt.

Contests? Nur das Feinste von „The Battle“. Bei Hampus BS Air aus der Monster-Hip bleibt kein Auge trocken! Und die anderen Jungs? Schaut selbst, es lohnt sich!

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<![CDATA[ Snow DVD: I Remember - Pirate Movie Productions ]]> Mon, 14 Nov 2005 12:51:22 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-i-remember-pirate-movie-productions_aid_19601.html
I Remember

Pirate Movies
Video Review von Joe Beckert

I Remenber – Irie Member. So so, das bedarf wohl kaum weiteren Ausführungen.

Zu allererst: Hammer Cover, Haaammer Cover! Jungs, das ist wahrlich ein Meisterwerk. Wer um alles in der Welt hat das bezahlt? „Egal, lass mal den Film schauen,“ dachte ich mir und als er zu Ende war, „ey, lass noch mal schauen“. Wie wir alle wissen, legen die Pirates Wert auf die gepflegte Super 8-Aufnahme, was dem Film einen nostalgischen Touch verpasst, der im krassen Gegensatz zum zeitgemäßen Riding steht. Der Powder-Anteil ist beachtlich und auch die wenigen Park- und City-Rail-Shots sind sorgfältig ausgewählt.

Die Kameraführung macht mir zeitweise etwas zu schaffen, was der erstklassige Soundtrack jedoch easy wieder wett macht. Schnitt? Naja, bei der Abstimmung von Beat und Bewegung ist noch Potenzial vorhanden, sag ich mal. Doch zu den Ridern. Vor die Linse durften: Erik Haugo, Alex Schmalz, Marco Feichtner, Mitya Fisenko, Björn Hartweger, Jonte Edvardson, Beckna, Lukas Goller, Eric Themel, Jocki Köffler, Lukas Daxl, Andy Lehmann, Basti Balser, Hannes Metzler, Thomas Brunner, Lars Oesterle und Gigi Rüf.

Beckna und Goller zerschlitzen zu Money Brother gekonnt die Berge, und Eric Themel bringt uns Big Mountain Riding ins Wohnzimmer. Hannes Metzler hat einen super Part. FS Boardslides durch Double Kinked Rails und 9er im Powder scheinen ihm leicht von der Hand zu gehen. Auch Gigi weiß, wie man so Snowboard fährt, dass es nachher gut aussieht. Am beeindruckendsten finde ich aber den Russen Mitya Fisenko, der nur supersize Spots fährt – sowohl Kicker als auch Treppengeländer – real big, man!

Wohin soll das noch führen? „Next stop Saturn!“, wie die Pirates zu sagen pflegen.

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<![CDATA[ Snow DVD: Futureproof - Absinthe Films ]]> Tue, 01 Nov 2005 15:04:55 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-futureproof-absinthe-films_aid_19222.html
Futureproof


Absinthe Films
Video Review von Joe Beckert

Ja, da haben wir ihn nun, den geilsten Powder Film des Jahres! Railtechnisch bewegt man sich bei Absinthe zwar immer noch im letzten Jahrtausend, aber wenn es um progressives Freeriding mit sicken Kicker-Moves geht, dann macht dieser Streifen ganz klar einen Schritt nach vorn, weit vorn!

Das Lineup ist aber auch wirklich nicht von dieser Welt: Gigi Rüf, Romain De Marchi, Wolle Nyvelt, Kurt Wastell, Trevor Andrew, Jonaven Moore, Christophe Schmidt, DCP, JP Solberg, Matt Beardmore, Nicolas Müller, Chris Coulter, Yannick Amevet, Nicolas Droz, Jussi Tarvainen und Jules Reymond.

Spots, Kameraführung, Schnitt, Cover, und der futuremäßige Weltraum-Style laufen mir extrem gut rein. Einzig und alleine die Musik ist, wie immer bei Absinthe, allerletzte Kanone. Ich meine, wie geil wäre der Film mit passendem Getrommel? Aber es kann ja nicht alles perfekt sein. Einen nahezu perfekten Part hat Nico Müller abgeliefert. Er ist und bleibt, der BS7 Chickenwing-King! Matt Beardmoore gewinnt die Style-Wertung der Newcomer und Wolle gewinnt jeden Wettlauf mit Lawinen – die Geister, die er rief...

JP Solberg hittet mit Romain ein Gap der Extraklasse. Need for speed. JP sagt: “Ich dachte nicht, dass man mit einem Snowboard so schnell fahren kann.“ Da fällt mir auch nichts mehr ein, außer, dass Gigi ebenfalls gut abgeht und den besten Part seit Jahren nach Hause fährt. Ob Futureproof futureproof ist, werden die nächsten Jahre zeigen. Ich bin zumindest zuversichtlich, dass man sich noch lange Zeit daran erinnern wird.

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<![CDATA[ Snow DVD: Sugarshack 2 ]]> Mon, 31 Oct 2005 18:07:20 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-sugarshack-2_aid_19643.html
Sugarshack 2


DLX Friends Productions
Video Review von Joe Beckert

Ein durchaus bunt gemischtes Fahrerfeld schickt DLX an den Start. Neue Gesichter wie Nic Sauve und Louis-Felix Paradis wissen mit neuen Trick-Combos auf Stahl zu beeindrucken. Nic beginnt seinen Ritt auf einem Double Kinked Rail per BS 50-50, um beim zweiten Kink durch einen FS 270° den Rest des Rails im Switch FS Boardslide zu meistern. Louis legt noch einen drauf: er spint sich mit dem gefürchteten BS 180° auf ein 20 Stufen Rail, um im fakie Nosepress (!) den Weg nach unten anzutreten, und hat noch ausreichend Coolness um den Move mit einem Revert zu toppen. Respekt!

Aber auch alte Hasen wie Mike Page, Etienne Gilbert und sogar DCP himself geben sich die Ehre. Letzterer liefert die mit Abstand mitreißendste Sektion in Sugarshack 2. Sein raues Freestyle-Snowboarden bringt er in noch raueres Backcountry. Cliffs, Powder, dicke Kicker – hier fühlt er sich wohl. Das war es aber leider schon mit den Höhepunkten, denn wie mein Deutschlehrer zu sagen pflegte: „das ist mir zu viel Redundanz“. Der glücklose Cutter und der noch glücklosere Music Supervisor schaden dem Gesamtbild ebenso wie das hässliche Cover und die dämlichen Trickanimationen zwischen den Parts. Das war zwar nett gemeint, DLX, aber um bei meinem ehemaligen Lehrkörper zu bleiben: „Der Vier gerade noch mal von der Schippe gehüpft, mehr war nicht drin.“

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<![CDATA[ Snow DVD: Some Kinda Life - Neoproto Films ]]> Sun, 30 Oct 2005 11:10:45 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-some-kinda-life-neoproto-films_aid_19391.html
Some Kinda Life

Neoproto Films
Video Review von Joe Beckert

Wie unser Weißwurst-Edmund schon sagte: „Wichtig ist, was hinten raus kommt“. Wenn ich mir Some Kinda Life anschaue, habe ich mehr Bock snowboarden zu gehen, als bei irgend einem anderen Film dieses Jahres. Motivatoren sind: Nima Jalali, Curtis Woodman, Stephen Duke, Shaun McKay, Pat McCarthy, Ryan Thompson, Bryan Fox, Tim Eddy, Corey Smith, Robbie Sell, Jake Devine, Casey Neefus, Marius Otterstad und Aaron Keene. Auf dem Cover wird zwar zusätzlich noch mit Gian Simmen geworben, aber ich habe ihn nicht in Action gesehn. Bin ich blind? Egal, wir wissen ja, dass er was kann.

Der Openerpart von Nima ist besonders gelungen, weil sehr vielseitig und einfallsreich, aber als ich die Slamsection von Aaron an einem fiesen Rail mit Zaun dahinter zum Drüberhüpfen gesehen habe, hat es mich glatt aus der Couch gerissen. Ja spinnt der denn? Ich sag euch eins: schaut euch das an, bitte! Ihr werdet komplett durchdrehen. Aber genug des Einzellobes, denn schließlich besteht der Film nicht nur aus ein paar verdammt guten Slams (natürlich schafft er auch noch den Trick), sondern auch aus bildschönen Backcountry-Aufnahmen, perfekten Lines auf furchteinflößenden Park-Kicker-Ungetümen und zukunfstweisenden Street-Rail-Trick-Combos.

Der Spassfaktor kommt ebenfalls nicht zu kurz. Kein Baumstumpf, kein Ölfass und keine Pfütze bleibt verschont. Filmerei und Editing sind tadellos, einzig und alleine das Cover kommt etwas lieblos daher. Im Ganzen haben es Neoproto aber geschafft, selbst meine kühnsten Erwartungen, nach ihrem Letztjahreskracher Everyday Something, zu übertreffen. Kaufen!
P.S. Der Soundtrack ist der Oberhammer!

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<![CDATA[ Snow DVD: One Love - Finger On Da Trigger Productions ]]> Sat, 29 Oct 2005 13:24:07 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-one-love-finger-on-da-trigger-productions_aid_19576.html
One Love

Finger On Da Trigger
Video Review von Joe Beckert

This is strictly Hip Hop. Wilkommen im Reich der Coolsten der Coolen. Cole Taylor proudly presents den Nachfolger von Moment Of Truth. The pimps´re in da club, brotherman. Wenn Marc Frank die Teller dreht, tanzen alle nach seiner Pfeife: Cab 7 Double Shifty Melon, Swizzle Back Lizzle 270° my dizzle.

Bling bling wohin das Auge reicht. Graffiti, Muscle Cars, Bitches and Big Guns. Der Park suckt mal wieder? Scheiß drauf, wir hitten die ganze Stadt. Stairs, Rails and Ledges. Und wenn der PowPow flockt, mischen wir unser Hinterland auf. Don´t mess with One Love! Dudes to beat: Cory Cronk, Chris Bradshaw, Derek Dennison, Stevie Bell, Drew Fuller, Mark Deadlungs, Tommi Ylianttil, Max Legendre, MFM, Aaron Bittner, Eric Messier, J.P. Tomich, Darrell Mathes, Erik Christensen und Ryne Doppel. Ein First Class Gangsta Film!

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<![CDATA[ Snow DVD: Jibbing with Jeremy Jones - Mack Dawg Productions ]]> Fri, 28 Oct 2005 09:36:13 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-jibbing-with-jeremy-jones-mack-dawg-productions_aid_19422.html
Jibbing with Jeremy Jones

Mack Dawg Produktions
Video Review von Joe Beckert

Was Jeremy Jones über die Jahre hinweg auszeichnet, ist allem voran sein cleaner Style. Nun haben die Jungs von Mack Dawg ihm sein eigenes Lernvideo gezimmert, welches neue Maßstäbe setzt.

Die aufwändigen Kamerafahrten aus verschiedensten Winkeln, die sauberen Spots und natürlich die Instruktionen des Meisters selbst lassen das gefährliche Rumgerutsche auf Geländern spielerisch leicht erscheinen.

Ganz so easy ist es natürlich nicht, und darauf weist Jeremy ausdrücklich hin. Er zeigt, wie er mit der ganzen Materie in Kontakt kam, wie er sich weiterentwickelt hat, und auf was er heute achtet, bevor er sich auf steile Handläufe schmeißt. Ganz besonders betont er, wie wichtig eine gute Crew ist, was ich nur bestätigen kann. Lernen muss man am Ende alles selbst, aber damit das etwas leichter und weniger schmerzhaft von dannen geht, kauft man sich ein Lernvideo und schaut sich die Tricks und Kniffe der Pros ab. Und jetzt viel Spaß beim Üben von FS Boardslides, BS Lipslides, 50-50s und Switch 5-0s!

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<![CDATA[ Snow DVD: The Big Blind - Whiteout Films ]]> Thu, 27 Oct 2005 12:53:32 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-the-big-blind-whiteout-films_aid_19527.html
The Big Blind

Whiteout Films
Video Review von Joe Beckert

JF Pelchat spricht Klartext: „Dies war meine schlechteste Saison ever!“ Leider ging es auch dem Rest der Crew nicht viel besser: Devun Walsh, Chris Dufficy, Ikka Backstrom, Eero Niemela, Shin Campos, TJ Schneider, Kale Stephens, Paavo Tikkanen, Kiel Dillon, Benji Ritchie und andere müssen sich mit Footy zweiter Klasse begnügen. Zu viele Park-Shots, zu viele Digi-Aufnahmen, keine Hammer, keine Innovationen, keine „Aus-dem-Sessel-Reißer“. Nur einer scheint alles richtig gemacht zu haben: Tadashi Fuse. Die japanische Cliff-Spin-Machine verblüfft zuerst mit saftigen Railslides, um dann doch noch im Powder nach dem Rechten zu sehen. Ein Part, der deutlich herraussticht, Bravo! Man beachte den One-Footer auf dem Cover. Zum Editing kann man nur sagen: aufwändig und fast zwanghaft bemüht, aus der mangelhaften Roh-Footy was Ordentliches zu zimmern. Dies gelingt auch teilweise, aber leider nicht immer. Hoffen wir, dass die Wildcats in diesem Winter vom Glück verwöhnt werden, denn die Crew hat durchaus Potenzial.

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<![CDATA[ Snow DVD: Paradox - Standard Films ]]> Wed, 26 Oct 2005 12:47:43 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-paradox-standard-films_aid_19322.html
Paradox

Standard Films
Video Review von Joe Beckert

Die Hatchett-Brothers präsentieren uns ihr neuestes Werk: Paradox. Der Schwerpunkt liegt bei sonnenbeschienenen Natural-Spots, bestreut mit reichlich Puderzucker. Der Soundtrack kommt bisweilen etwas lahmarschig daher, aber die aufregende Mischung aus herkömmlichen und innovativen Kameraeinstellungen macht vieles wieder wett. John Jackson packt sieben 720°s in seinen Part und Jeremy und Mads geben sich eine Session an einem netten kleinen Face, wobei klar wird, wer Herr im Hause ist und Mads im Powder sich als eindeutige Fehlbesetzung herausstellt. Fredi verriet mir beim Freestyle.ch, dass er für die kommende Saison noch kein festes Filmengagement hat – unverständlich, wenn man seinen Beitrag zu Paradox zu sehen bekommt. Shreddie Austbo machte schon bei der Bowlrider-Tour im Sommer einen positiven Eindruck, den er hiermit deutlich unterstreichen kann. Jeremy nimmt uns mit auf seinen Russland-Trip und nach allem was ich gesehen habe, bin ich froh, dass er nicht in einer Kiste zurück gekommen ist.

Paradox ist ein guter Streifen, aber eben keine Ausnahme-Veröffentlichung der Standard-Crew mit: Jeremy Jones, Fredi Kalbermatten, Mark Landvik, Mads Jonsson, John Jackson, Fredi Austbo, Eric Jackson, Matt Hammer, Jonas Emery, Jonaven Moore, Makku Koski und Kazuhiro Kokubo.

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<![CDATA[ Snow DVD: Derelictica - Detective Films ]]> Wed, 26 Oct 2005 12:37:37 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-derelictica-detective-films_aid_19294.html
Derelictica

Detective Films
Video Review von Joe Beckert

Tricks, Tricks, Tricks. Wer es hart und heftig mag, wähle Derelictica. Ein brillantes Team, ein tolles Cover, und nicht zu vergessen ein sagenhaft guter Film ergeben ein Gesamtkonzept, das seinesgleichen sucht. Rocker: Lauri Heiskari, Andreas Wiig, Eddie Wall, Jakob Wilhelmson, Joni Malmi, Alex Auchu, Mikey Rencz, Travis Kennedy, Jake Blauvelt, Reno, Chris Engelsman, Hampus Mosesson, Simon Chamberlain, Mitch Reed und Fredu Sirvio. Die Jungs an Kamera und Schnittplatz haben sich stark verbessert im Gegensatz zu den letzten Jahren. Dass sie sich wirklich Gedanken gemacht haben, zeigt die Tatsache, dass alleine Eddies Part 14 mal und zu 14 verschiedenen Tracks geschnitten wurde. Die Spots sind abwechslungsreich und das Wetter passt auch die meiste Zeit. Highlights sind Eddies Transfer BS 450° FS Boardslide 270° out im Sierra Park, Hampus` unendlich guter Kickerstyle und sein Cab 9 Slide auf sechs Picknick-Tables. Zu Lauri: Respekt für deinen Song! Der Rest passt dann auch so gut, dass du den letzten Part zu Recht bekommen hast. Derelictica ist die moderne Mischung der aggressive Shred-Heads im Geiste von Resistance und Destroyer.

Website zum Film, Trailer

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<![CDATA[ Snow DVD: Frosted Flakes ]]> Thu, 13 Oct 2005 14:40:33 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-frosted-flakes_aid_19716.html
Frosted Flakes
Sunset Films
Video Review von Joe Beckert

Kanada ist ganz groß im Kommen und aus Kanada kommt ganz Großes: Frosted Flakes entstand unter gekonnter Führung von Mathieu Cowan. Die avantgardistische Architektur in Kanadas Großstädten und der feine Pow-Pow in den Bergen tun ihr Übriges.

Der Film ist klassisch aufgebaut. Ein abwechslungsreicher Vorspann, ein sicker Opener Part, der Hauptteil, ein noch sickerer Ending Part und ein Abspann mit Bails, die man sich besser nicht anschaut.

Das fresheste Snowboarding seit langem bietet Yan Dofin. Seine Railslidestyles sind meist blindside und wahlweise normal und switch. Danny Kaas spielt natürlich seine Pipe-Trümpfe aus, zeigt aber, dass er auch durchaus Kicker fahren kann, und das sogar im Powder! Nach einem bunten Mixpart ist Max Henault am Zuge. Mann, hat der Typ die Ruhe weg! Er lässt sich sogar von einem gekinkten Elbow-Rail nicht nervös machen, verdammt guter Part. Und wieder dürfen diverse Homies ran. Langeweile kommt eigentlich erst beim darauffolgenden Contest-Part auf. Wer will denn das sehen? Zum Glück ist es bald vorbei und JF Fortin kann Gas geben. Dies tut er vornehmlich im Backcountry und im Park auf allen möglichen Kickern. Den komplettesten Part hat Max Legend zusammen bekommen. Er springt per FS Boardslide von Rail zu Rail und cleart tatsächlich das 12 fach gekinkte Rail auf dem Cover. Bails in Hülle und Fülle und „All Night Long“ von Lionel Richie gibt's zum Abschied. Nicht zu verachten sind die weiteren Parts im Bonus Menü. Frosted Flakes gehört schon jetzt zu den Highlight der Saison!

Hier gibt's den Trailer

Diese und weitere DVDs gibt es direkt im BOARDSHOP zu bestellen!






 
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<![CDATA[ Snow DVD: From ___, with Love ]]> Thu, 29 Sep 2005 16:10:05 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-from-___-with-love_aid_19309.html
From ___, with Love
MackDawg Productions
Video Review von Joe Beckert

Oh wie fresh ist denn dieses Koffer-Cover? Snowboarder leben aus dem Koffer. Warum also nicht das Erlebte wieder in einen Koffer packen und um die Welt schicken?

Die Ziele der Mack Dawg-Crew waren Norwegen, Finnland, Österreich, California und Russland. An Bord durften Jeremy Jones, DCP, Lukas Huffman, Seth Huot, Chad Otterstrom, Erro Ettala, Mith Nelson, Filippo Kratter, Heiki Sorsa, Scotty Arnold, Josh Dirksen, Jussi Oksanen, Loui Fountain, Wille Yli-Luoma, Aaron Bittner und andere.

Die Bilder sind glasklar, die Action unvorstellbar und der Soundtrack passt wie die Faust aufs Auge. Auf Rider-Parts wurde verzichtet und besser eine Session nach der Anderen gecovert. Kameras auf Seilzügen hat man ja schon öfters gesehen, aber wie aufwendig ist das bitte so ein Ding im Backcountry zu errichten? Es hat sich allerding gelohnt – die Aufnahmen sind der Hammer! Die Rider geben aber auch wirklich alles.

Erro macht in Finnland so maches Rail klar und hinterlässt in den kalifornischen Parks mit seinen Switch Double Backflips und Cap 10s nur offene Münder. Endlich gibt's auch wieder exzellentes Kickerfahren von Jussi. Kein Cliff zu tief und keine Park-Shaper-Idee zu krank für den Mann. Seth hat den besten Nosepress und Josh die dickste Airtime im Biz. Wo Jeremy Rail fährt wächst kein Gras mehr. Ob Single-Trick oder Line, auf Stahl kann er zusammen mit Scotty am meisten überzeugen.

Danke Mack Dawg für diesen Film. Die Zeit verging wie im Flug. Wo ist mein verdammtes Board? Ich will shredden gehen!

Website zum Film, Trailer

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<![CDATA[ Snow DVD: Burning Bridges ]]> Wed, 28 Sep 2005 20:30:10 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-burning-bridges_aid_19523.html
Burning Bridges
KidsKnow Productions
Video Review von Joe Beckert
Eine Nacht wie jede andere.

Mit zerrissenen Klamotten und ordentlich Schlagseite betrete ich meinen Lieblings-Punk-Rock-Schuppen. Die Bude ist extem verraucht, die traurigen Gestalten sind nur schemenhaft zu erkennen. Es stinkt nach Bier und Pisse. Die Musik ist laut und schlecht, doch ich fühle mich zu Hause und sonderbar geborgen. Alle sind sie da.

Als erstes läuft mir Jon Kooley über den Weg. Wenn ich an ihn denke kommen mir immer seine harten Rail-Moves in den Sinn. Neben ihm steht Erik Christensen. Er hat Hip Hop auf den Headphones und Noseblunts und Tailslides in den Füssen. Ich ziehe weiter und bleibe bei Ettiene Gilbert hängen. Er lallt was von vielseitigen Kickertricks und BS 270° Boardslides an einem City-Rail. Ich bin beeindruckt. Darauf erst mal einen Kurzen. Da kommt Justin Hebbel um die Ecke. Mehr als ein „Hi, Alter, wie geht's?“ hat er nicht zu sagen und verschwindet in der dampfenden Menge. Marrel Mathes gesellt sich dazu. Er nimmt einen kräftigen Schluck Bier und kramt ein paar vergilbte Photos von gestylten 5-0s und einem Cab 7 im Powder aus seiner Jeans.

Wer ist denn das da hinten der sich mit der Perle an der Bar unterhält? Ist das nicht Ruben Goldberg? Bevor ich mir sicher sein kann klatscht mir Andrew Crawford auf die Schulter. Ich drehe mich um. Mensch, den habe ich ja ewig nicht gesehen. Alt ist er geworden, aber noch immer top in Schuss! Wen hat er denn da im Schlepptau? MFM? Na klar, das ist er! An seiner Jacke schmilzt der Powder von draußen. Seine Hand gibt er mir nicht, da ist er sich zu cool dazu. Aber das passt zu ihm. Selbst bei Spins lässt er gerne mal die Hände weg – er hats nicht nötig. Style hat er sowiso für zehn! Ich kämpfe mich zur Bar durch. Da steht Mikey LeBlanc. Er hat die ganze Sause organisiert – darauf einen Halben. Seine Knie scheinen nicht von dieser Welt zu sein. Wo der sich überall runterschmeißt – sick.

Justin Bennee und Matty Ryan sind schon wieder in ne Schlägerei verwickelt. Wenn sie den Typen so zerlegen wie die Rails letzte Woche, mach ich mir echt Sorgen.

Der Morgen graut und mein Kopft schein jeden Moment zu platzen. Als ich zum Ausgang schlurfe, stolpere ich über den dreckverschmierten Körper von Joran Mendenhall. Der scheint ja richtig fertig zu sein. Ob das von dem BS 180° fakie 50-50 Revert an dem fiesen Rail drei Blöcke weiter liegt? Keine Ahnung, scheiß drauf!

Draußen bleibe ich im Straßengraben liegen. Diese Nacht hat mich wiedermal ganz schön mitgenommen. Schneematsch durchdringt meine Jacke. Ich dämmere weg und wünsche mir nie mehr aufzuwachen.

www.burningbridgesmovie.com

Teaser

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<![CDATA[ Snow DVD: SNOWDVD Vol2 ]]> Fri, 21 Jan 2005 10:18:17 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/snow-dvd-snowdvd-vol2_aid_19968.html
SNOWDVD Volume 2
www.snowdvd.com
Video Review von Joe Beckert

Snow DVD Volume Two

Hier haben wir einen feinen Spot Guide, der uns viele große Ski-Gebiete auf diesem Planeten zeigt.

Das Menü bietet u.a. einen Mix-Movie mit den besten Shots aus allen Orten, einen Pipe und Park-Mix-Part und natürlich einen Resort-Report wo jedes Gebiet ausführlich in Bild und Text gecovert wird. Dabei sind u.a. Laax, Jackson Hole, Aspen, Chamonix, Davos, St. Moritz, Les arcs und Val d'Isere.

Diese DVD hilft jedem, der einen längeren Aufenthalt in den Bergen plant, sich ein Bild über die unterschiedlichen Resorts zu verschaffen. Empfehlenswert.


 
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<![CDATA[ DVD: 411SNOW #8 ]]> Sun, 19 Dec 2004 15:51:46 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-411snow-%238_aid_19855.html
411 Snow #8


Video Review von Joe Beckert
411 Snow #8

Das Lineup dieser Ausgabe ist vielversprechend und auch der Moderator ist nicht irgend ein daher gelaufener Bengel sondern der Münchner Alleskönner David Benedek.

Ein gutes 411 beginnt mit einem guten Chaos. Mike Rencz ist ein Teil davon und meistert die dicken Park-Kicker mit Bravour – ein Grund warum er es auch in den Streifen Promo Copy geschafft hat.

Ein Check Up mit Altmeister Mikey LeBlanc darf getrost als Highlight bezeichnet werden. Selten hat man ihn so relaxet gesehen, wobei die Action natürlich auch nicht zu kurz kommt. Er gibt uns einen Einblick in die Arbeit an seinem Debüt als Videomacher und seiner Clothing Company Holden.

Die Rail Competition in Las Vegas steht als nächstes auf dem Programm. Dass es hier richtig rund geht, garantieren folgende Namen: Chad Otterstrom, B.J. Leines, Seth Hout, Robbie Sell, Jeremy Jones, Scotty Arnold, MFM, Eddie Wall und Simon Chamberlain.

On The Edge lebt Max Legendre, der die armen Rails seiner Heimatstadt Vancouver aufs übelste schindet.

Sellout oder lebende Legende? Über Shaun White kann man sich streiten. Beim Anblick seines Pro Set Ups werden sich aber alle einig sein: das rockt!

Bei den US Open in Stratton kommen nun wieder einmal die Pipe-Roboter zum Zuge. Diese Disziplin ist wohl das spießigste, was Snowboarden je zustande gebracht hat – gähn! Da kann auch das bisschen jibben nichts mehr retten aber so ist Contest fahren eben: wenig erbaulich.

Das Profile mit den Robotfood Jungs macht da schon mehr Spaß. Jess Gibson plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen, gibt Hintergrundinfos und zeigt geheime Footage.

Nach dem Rookie Ryan Loogee kommen wir schnurstracks zur Vail Session, bei der Nate Sheehan einen blitzsauberen FS 10 Melon über den Kicker zupft.

Der nachfolgende Japan-Roadtrip mit dem Planet Earth Team ist eher lame als fame, was aber durchaus mehr an der Technomusik, als an der Action liegt.

Für seinen Day in the life hat sich David eine nette Geschichte einfallen lassen. Leider kommt sie nicht so lustig rüber, wie sie wohl gemeint war, oder habt ihr da gelacht? Sagt es mir, ich will es wissen.

Bonusmaterial gib es in dieser Issue aber zuhauf. Es ist sogar so viel, dass die Jungs eine zweite DVD dazu gepackt haben. Man bekommt eine kleine Übersicht über die Angebote auf den Snowboardvideomarkt und einen sauber gefilmten Resort-Guide, bei dem die Zugspitze nicht fehlen darf.

Fazit: Mehr Licht als Schatten.



Zur Übersicht mit allen boardmag.com DVD Reviews
 
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<![CDATA[ DVD: Playboard Snowboard VM #2 ]]> Thu, 09 Dec 2004 19:56:02 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-playboard-snowboard-vm-%232_aid_19865.html
Playboard Snowboard VM #2
DVD Review by Joe Beckert

Auf keiner Snow-DVD bekommt man dieses Jahr so viele unterschiedliche Rider und Styles zu Gesicht. Die besten Amateuraufnahmen und das B-Material einiger Profis ergibt einen spannenden Mix, der richtig Lust zu shredden macht.

Roman Marti jibbt ordetlich in der Swiss Connection und im ersten Contest Mixpart bekommt man den einmaligen Friedl Kolar vor die Linse, wie er One Footed den Air&Style Kicker hüpft.

Bei den German Dudes lässt vor allem Vinzenz Lüps Off-Snow-Action keine Fragen über dessen Geisteszustand offen, Mann, Mann. Tadej Valenta zaubert in Mix 1 eine geschmeidige Handrai-Line: FS 50-50 to BS Lipslide!

Der nun folgende Netherlands Part hat es in sich. Unerwarteter Weise rocken die Jungs richtig hart, vor allem Roland Morley Brown lässt sich von Kinked Handrails nicht abschrecken – FS Boardslide to Pretzel out geht schon.

Nach ordentlich Summercamp Madness sind die Kanadier am Zuge wobei mir Shin Campos FS 9 im Backcountry im Gedächtnis bleibt. Nun werden noch einmal ein paar Contests gecovert. Sani Alibabic und Walter Fanninger wissen wir man Kicker fährt und retten somit die Ehre der Österreicher.

Dass Amateure besonders geil slammen können, ist jedem klar (sonst wären sie vermutlich auch Profis). Darum sei euch die Slam Section ans Herz gelegt.

In der Girls Section glänzt über allen die unglaubliche Chery Maas. Ich habe sie in Brüssel beim Red Bull Railbattle kennen gelernt – die Frau steckt sogar Tara in die Tasche – locker!

Footage vom Chaos Camping in Amiland mit einer lustigen Snowboard-Crew hat man uns auch nicht vorenthalten womit wir auch schon schnell über Mix 2 zur Skandinavian Invasion kommen. Diese rocken die härteste Action und zeigen, dass sie jedes Terrain sauber beherrschen.

Diese DVD hat wirklich einiges zu bieten und kommt zudem mit einem unschlagbaren Preis, Bonus-Footy und Extra-Sticker daher, darum: kaufen!

 
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<![CDATA[ DVD: The White Album ]]> Tue, 23 Nov 2004 22:24:16 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-the-white-album_aid_19891.html
The White Album
Cinemaseone

Video Review von Joe Beckert

Was soll man zu diesem Typ noch sagen? Mit 7 Jahren die ersten Contests gefahren, mit neun den ersten Video-Part (TB5 von Standart Films) und mit 11 den ersten McTwist gestanden.

Shaun White bringt die Massen zum Kreischen.

Nach einem aufwendig gefilmten Intro und einer Shortstory mit Tony Hawk und Bucky Lasek, gewährt die Familie White einen ganz persönlichen Einblick in ihr Foto- und Videoarchiv. Mama und Papa erzählen aus Shauns frühen Tagen und seinem heutiges Leben. Das Familienunternehmen hat schon ordentlich Kohle gescheffelt und u.a. drei Immobilien angeschafft.

Nach ordentlich Vert-Skate-Footy von Shaun und Bucky geht´s endlich in den Schnee. Der Rotschopf rockt die Pipe mit FS 1080° Stalefish und spielt gerade zu mit den wahnwitzigen Park-Rail-Combos. J.P. Solberg schaut auch noch auf ne harte Kickersession vorbei. Dazu gibt es noch jede Menge Contestaufnahmen u.a. von den X-Games, der Arctic Challenge und dem Air&Style. Da Shaun seinen festen Piperun hat, sieht man oft die gleichen Tricks.

Zurück im Sommer rockt er noch mit Alex Chalmers einen genialen Dreamland Skatepark aus fiesem Beton. Doch auch hier zeigt er souverän einen Alley Oop FS Heelflip FS Grab über die Hip. Als Höhepunkt zerlegten Tony, Bucky und Shaun zwei Indoor Vertramps mit Doubles und Triples und fliegen von Ramp to Ramp. Tony macht Transfer Ollie to fakie, Bucky Blindside Transfer Kickflip indy to fakie. Shaun lässt die alten Herren aber mit seinem FS Transfer Heelflip FS Grab Varial und dem unglaublichen FS 540°, verdammt alt aussehen.

Wer bei Skate-Contests Cab 720° Melon und FS 540° Stalefish reist, und auf dem Snowboard sowieso alles gewinnt, was er will, hat verdammt noch mal viel Talent. Eine verlorene Kindheit sagen die Einen, ein pefektes Leben, die Anderen. Mit 18 schon ein Film über das Lebenswerk, das ist ungewöhnlich. Das White Album muss man wirklich gesehen haben, den dieser Mann ist ein Ausnahmeathlet!

 
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<![CDATA[ DVD: Pop ]]> Tue, 23 Nov 2004 16:49:37 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-pop_aid_19749.html
POP
Absinthe Films

Video Review von Joe Beckert

Die Absinthe-Crew um Ex-Snowboard-Pro Patrick Armbruster liefert uns heuer eines ihrer besten Werke ab. Pop wird in die Geschichte eingehen, denn „The Swiss Pilot“ aka Romain de Marchi und Travis Rice fliegen über das berüchtigte Chad´s Gap, dass alles zu spät ist. Doch natürlich kommen bei dieser Produktion, mit europäischen Wurzeln, auch andere zu Wort.

Mit dabei sind Nicolas Müller, Gigi Rüf, Wolle Nyvelt, Nicolas Droz, Trevor Andrew, David Mélancon, Stefan Gimpl, Alex Pauporté, Yannick Amevet, Steve Gruber, Matt Beardmore, Jonaven Moore, Romain und Travis, die jeweils den ersten und letzten Part haben.

Romain beeindruckt mit einer unglaublichen Ansammlung an Tricks und Yannick zieht sicke Lines in den Berg. Gigi fährt gewohnt gut aber gewohnt ohne Überraschungen. Nicolas Müller hat meinen Lieblingsshot des Winters. Vor der Followcam im Powder zupft er aus dem Nichts einen FS3er Stalefish, der dich zu Schreien bringt.

Der gebürtige Belgier Alex Pauporté kämpft mit Lawinen und baut Cliff-Drop BS3 Indy in Runs ein. Wolle hat sich die Cradle-Corner aus Brixlegg im Schnee nachgebaut und rockt diese auch nach einigen harten Bails. Ingemar Backman is Back! Dass er immernoch saugeil shredden kann beweist er uns hier. Zach Leash nimmt keine Rücksicht auf sein gemoschtes Knie und stylet FS Feeble am Handrail, wie kein sonst keiner.

Den Königspart hat Travis abgegriffen. Ein unglaublich vielseitiger Rider, der in schwierigstem Gelände alles machen kann. Toptricks sind sicherlich der FS Double Inverted 1080° Melon über das Pyramidgap und seine Vorstellung an Chad´s Gap: Cab7, Switch BS5 und BS Rodeo7 Nosegrab.

Ironischerweise kommt gleich im Anschluss an diese Flugshow eine lustige Minishred-Section mit Nicolas Müller. Danach ist Schuss.

Sehr zu empfehlen ist noch die umfangreiche Bonus-Section. Hier gibt es auch ein Making Of der Monster Gaps. Alles in Allem ein rundes Ding.

Wer Airtime und Powder will, muss Pop im Player haben!

 
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<![CDATA[ DVD: afterlame ]]> Thu, 11 Nov 2004 20:22:36 +0100 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-afterlame_aid_19979.html
AFTERLAME
robot food films

Video Review von Joe Beckert

Robotfood steht für Style. Gewohnt ungewöhnlich und allen einen Schritt voraus. Das fängt schon beim Cover an. Durch eine 360° Fotomontage, lässt sich das Coverphoto auf verschiedene Weisen betrachten. Der Film ist genauso einzigartig.

Die Crew besteht aus: David Benedek, Christoph Weber, Travis Parker, Josh Dirksen, Hampus Mosesson, Jakob Wilhelmson, Scotty Arnold, Louie Fountain, Guillaume Morisset, Charlie Morace, Bobby Meeks und Chris Engelsman.

Afterlame zeigt das Leben der Pros. Die Einflüsse von Boris Benedek´s Follow sind nicht zu übersehen. Die Jungs sprechen über ihre Saisonerlebnisse und lassen ihr Riding sprechen. Der Spaßfaktor kommt dabei bestimmt nicht zu kurz. Dorktricks im Slush rulen gewaltig! Josh Dirksen schnalzt Fs Invert One Foot und Christph Weber macht Fastplant über ne Tonne.

Klar gibt es auch jede Menge hastbrecherischer Kickermoves: z.B. der Cab9 Double Shifty von David Benedek – kranke Idee. Ein fettes Lob geht an die Jungs hinter den Kameras und am Schnittplatz, denn im Bezug auf die Machart spielt Afterlame in seiner eigenen Liga. Wunderschöne Landschaftsaufnahmen und geniale Kameraführung lassen die Snowboardwelt in einem neuen Licht erstrahlen. Der Sound ist gewohnt 80er lastig, passt aber hervorragend.

Besonders zu erwähnen ist die umfangreiche Bonussection: Schlamm-Catchen, Rider cutted Parts und Travelreports runden die DVD ab.

Wer auf wahlloses Trick-MG-Feuer steht, ist hier falsch. Wer aber das Besondere und Unverwechselbare sucht, der legt sein Geld in Afterlame an.

 
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<![CDATA[ DVD: Everyday Something ]]> Thu, 21 Oct 2004 23:40:07 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-everyday-something_aid_19991.html
EVERYDAY SOMETHING

neoproto films

Video Review von Joe Beckert

Everyday Something

Ja es gibt sie noch. Die Shred-Dudes, denen man Spaß am Riden richtig ansieht. Um es gleich zu Anfang zu sagen: dieses Werk ist für mich die direkte Fortsetzung von Afterbang. Die Ami-Crew um Justin Eles und Pierre Minhondo schaffen das was die Robots mit Lame und Afterlame nicht hinbekommen haben: einen rundum gelungenen Film über Snowboarding und Freundschaft. Hier gibt es reichlich Dork-Tricks, 80s Grabs, Late Spins, Step-Ups, Double-Shifties, Pinke Jacken, FS Boardslide am Dachgiebel, Terror-Drops, Anfängerkurse, Schwachsinn und so weiter.

Das Editing ist aller erste Sahne inklusive stylisher S/W-Parts. Das Wichtigste ist das breite Grinsen am Ende eines Tages. Ob es nun vom mächtigen 9er Kicker oder von einer Jib-Session im Wald ohne Schnee herrührt ist ganz egal.

Um so genialer ist auch das LineUp: Robbie Sell, Rube Goldberg, Shaun McKay, Stephen Duke, Zac Marben, Aaron Keene, Jake Devine, Casey Neefus, Sean Tedore, Filippo Kratter, Tim Eddy, Curtis Woodman, Jussi Tarvainen, Nima Jalali und Corey Smith. Man braucht also keine Bignames um was unvergleichliches zu produzieren.

Der italienische Kratter-Hengst startet auf dem Markusplatz in Venedig und reißt alle nur erdenklichen Kicker-Moves. Robbi Sell jibbt was das Zeug hält und Goldberg begibt sich mit Etjenne in die vierte Dimension: schwereloses Schweben und Gleiten in Sonne und Powder.

Duke und Woodman rasseln mit Skatestyle über die Rails und Jussi macht das finnische Glück perfekt.

Der Soundtrack hat von Indy über Punk und HipHop eine Menge zu bieten und passt wie die Faust aufs Auge, zu der gefilmten Action. Der Spaß steht im Vordergrund - was aber nicht heißt, dass es nicht auch richtig zur Sache geht. Everyday Something läuft bei mir auf Heavy Rotation und was anderes kommt mir auch so schnell nicht in den Player.

 
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<![CDATA[ Chulksmack - Mack Dawg - DVD Review ]]> Thu, 07 Oct 2004 12:27:12 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/chulksmack-mack-dawg-dvd-review_aid_19791.html
CHULKSMACK

Mack Dawk Productions

Video Review von Joe Beckert

Mack Dawg kann man getrost als einen Dinosaurier unter den Snowboard-Video-Produktionsfirmen bezeichnen. Meine erste Erinnerung an diese Jungs reicht ins Jahr 1992 zurück: der Klassiker „The Hard, The Hungry And The Homeless“ bleibt unvergessen. Mit den legendären Forum-Videos wurde Mack Dawg zu einem wahren Big Player. Nicht zu vergessen sind weitere Meilensteine wie „Stomping Ground“ (1996), „Stand And Deliver“ (2001) und „Shakedown“ (2003). Qualität und ein hoher Unterhaltungswert zeichnen MDP aus, von Ausrutschern wie „Pulse“ (2002) mal abgesehen.

Auch dieses Jahr ist ihnen ein großer Wurf gelungen. Nach einem geschmackvollen Intro geht’s auch gleich mit Seth Huot zu Sache. Extrem harte Railbails und harter Sound lassen den Atem stocken. Doch Seth kann nicht nur einstecken sondern teilt mit FS Nosepress am Double Kinked Handrail, Cab7 vom Cliff, Switch FS Boardslide Switch BS 270° out und Nosepicker FS Grab am Ölfass, auch richtig aus – ein wahrhaft stahlharter Auftakt.

Wille Yli Luma, der beim letzten Mal noch mit den Robots shooten war, hat sich die Idee mit dem Kicker, der einen extrem steilen Absprung und ein kurzes Top hat, gut gemerkt. Christoph Weber, hatte sich an eben solch einem u.a. beim Backflip selbst gefilmt, wie man in „Lame“ 2003 bestaunen konnte. Wille macht den nächsten Schritt und setzt an eben solch einer Abschussrampe mit seinem FS 3er in Höhe und Style neue Maßstäbe. Die geilen Cornermoves im Sonnenuntergang unterstreichen sein Können.

JP Solberg ist mit 21 Jahren der Jüngste im Team, zeigt aber mit Lines wie Switch BS9 to BS9 und FS9 im Powder, dass er da auf jeden Fall hingehört. Ebenso wie Micah McGinnity, der heftig jibbt und mit einem mächtigen BS Lipslide, Switch FS Boardslide und einem FS Nosepress FS Revert einen guten Eindruck hinterlässt und sogar noch eine Sequenz in der Transworld abstaubt.

Aufgrund seiner Äußerungen kann man bei Jeremy Jones wohl vom meist gehassten Ami-Pro Europas sprechen. Wohlwollend würde man sagen, er ist ein Patriot. Bei uns kennt man solche Töne aber eher aus der braunen Ecke. Weitsicht, Weltoffenheit und eine Briese Toleranz gegenüber Regimekritikern würde machen Menschen gut tun.

Aber die Gedanken sind frei und wenn Jeremy nicht spricht, ist er jedenfalls als sauguter Snowboarder zu gebrauchen. So kann man ihm auch den vielseitigsten Part in „Chulksmack“ zusprechen. In seine Lines packt er neben FS7 und BS9, auch Picknicktisch-Combos, dass Mullen und Song die Tränen kämen. Mr. Jones macht eben alles etwas anders. Den BS Nosepress garniert er nach dem er per Nollie rauspoppt mit einem lässigen Tailbonk am Ende des Rails und beim BS7 über ein wahres Ungetüm von Parkkicker, lässt er sich von einem Modellhubschrauber filmen. Der BS9 Tailgrab im Powder ist genauso erwähnenswert, wie der BS 5-0 FS Revert am Handrail, welcher auch im MBM zu sehen ist. Der besten Shot aber, hat er sich für den Schluss aufgespart – ein BS 50-50, der seinesgleichen sucht, holy shit!

Lukas Huffman ist ein kurzer aber sympatischer Part gelungen. Heftige Freeride und Powder-Freestyle-Action, wie man das von ihm gewöhnt ist.

Auch Jussi Oksanen überrascht nicht wirklich, aber was er macht, macht er gut und in seinem gewohnt geilen O-Bein-Style: Switch BS7 mit freiem Oberkörper und ein Cab5 vom Cliff, wie er besser fast nicht mehr geht.

Railprolet JP Walker pimpt sich auch wieder über die Geländer. Der Cab 270° mündet in einem endlosen FS Boardslide und Blindside geht’s auch am Handrail bergauf – Girls „Yeah Right“ lässt grüßen. Ich habe noch nie einen solch stylischen Switch BS Nosepress gesehen, doch auch seine Kickerlines im Backcountry sind nicht zu verachten: Switch Underflip to Underflip und FS7 Melon to BS7 Tail sind weiter Highlights. Mit einer weiter Aktion der Kategorie „geisteskrank“ schließt sich die Akte Walker: ein langes Rail endet unmittelbar vor einem meterhohen Zaun, durch welchen nur eine viel zu schmale Tür führt, aber JP schafft es nach seinem BS 5050 genau diese Lücke zu treffen und schießt mit mächtig Speed durch die Selbe. Der kleinste Fehler hätte fatal geendet – do or die.

Der Finne Heikki Sorsa räumt nun noch mal richtig auf – ein Style-Pilot an Kicker und Corner, der auch auf Stahl zu überzeugen weis. Cab9 Tail und FS7 Tail im Powder, BS7 Tail und FS9 Melon in einer Line und alle vier 9er über einen fetten Parkkicker verleihen Heikki die absolute Lufthoheit.

DCP kam von Kingpin und hat nun bei Mack Dawg sein neues Zuhause gefunden. Den letzten Part hat er sich aber auch dieses mal redlich verdient. Radikalste Powderlines durch Felsbänder und was weis ich sonst noch. Das Riding erinnert ein wenig an Terjes Style, als dieser beim Freeriding seinen zweiten Frühling erlebte, siehe „Haakon Faktor und „Notice To Appear“, nur eben ein, zwei Schritte weiter. Alle nur erdenklichen Spintricks in extremstem Gelände mit Puderzucker-Schnee und blauem Himmel – da geht einem das Herz auf.

Neben reichlich Bonus-Footy kommt dieser Film auch in einem edlem Cover daher, welches sich jeden Sammler gerne ins Regal stellt. Zusatzlich gibt’s noch einen Punksampler von Epitaph mit Bands wie NOFX, Randy und den Bouncing Souls!

Chulksmack ist ein Gesamtkunstwerk – besonders empfehlenswert.

 
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<![CDATA[ Lost In Transition - DVD Review ]]> Sat, 25 Sep 2004 14:40:40 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/lost-in-transition-dvd-review_aid_19905.html
LOST IN TRANSITION

Standart Films

Video Review von Joe Beckert


Die wohl traditionsreichste Snowboardvideo-Produktionsfirma Standard Films geht mit „Lost In Transition“ ins Rennen. Aber ganz im Gegensatz zu sonst, wurde dieses Jahr gekleckert statt geklotzt. Habe ich hier die „Sparversion“ erwischt? Eine billig wirkende, dünne DVD-Hülle, ein nur einseitig bedrucktes Cover und als Bonus einen Teaser von der letzt jährigen Produktion „Best Of TB“ – soll das ein Witz sein? Kein „Making Of“, kein Quatsch und keine Bonus-Footy? Schade, das waren wir von guten Snowboardvideos bisher anders gewöhnt.

Zur Besetzung: leider hat sich hier auch sehr wenig geändert – wir hoffen auf bessere Zeiten bei Mike Hatchett und Co. Geradezu zynisch wirkt da der Spruch auf der Rückseite des Covers: „Once again Standard Films delivers the most inspiring film of the season.“

Aber nun zur Action. Erro Ettala beginnt mit stylischen Standard-Airs, Fs Bluntslide to fakie am Handrail und seinem gewohnten Cab10, diesmal Transfer von einem Kicker in die Landung des danebengelegenen, im Park versteht sich.

John Jackson, der letztes Jahr mit dem Opener und einem der spektakulärsten Parts des Winters aufwarten konnte, begnügt sich mit BS9 Tailgrab im Park und Cab9 im Backcountry als Erwähnenswertes, und selbst Eric Jackson kann mit etwas Pipe-, Park- und Rail-Action nicht mehr viel retten.

Auch der junge Skandi Mikkel Bang bleibt weitestgehend im Park und zeigt dort neben ordentlich Airtime auch Switch FS Boardslides und Switch BS Lipslides. Burton riecht wohl Young Guns wie die Wespen meinen Himbeerkuchen, aber dazu später mehr.

Jetzt kommen wir zur Allstar-, Oldie-, Evergreen-Show mit Dave Downing, der mit großen Schritten auf die 40 zu geht. Der Powder-Gott hat ja schon fast etwas guruhaftes an sich, den es gibt wohl nicht viele, die in diesem Alter noch solche Cliffs meistern und sich gute Moves aus ihren jungen Tagen, wie den Cab7, so sauber konserviert haben.

Mark Landvik sprayt heftige Freerideturns und weiß auch wie man sich per Switch BS7 in die Tiefe stürzt. Davon ist Burton-Balg Luke Mitrani noch weit entfernt, aber weniger wegen seines jungen Alters sondern weil einfach die fetten Powder-Shots fehlen.

Japan neuster FS9er-Export heißt Kazuhiro Kokubo. Die Wespen haben sich längst sattgefressen, aber Burton verschlingt einen weiteren jungen Snowboard-Fighter.

Und schon wieder der schnelle Wechsel von Kids im Park zu alten Männern im Tiefschnee: hier kommt Jeremy Jones! Einen Hammer-Part vom letztem Jahr zu toppen ist schwer und auch Mr. Jones scheitert an dieser Aufgabe. Trotzdem gut anzuschauen wie er sich, an der Seilwinde hängend, vom Heli zu einer feinen Rinne fliegen lässt um diese dann amtlich zu zersägen.

Markku Koski hat sich auch langsam etabliert. Er zaubert FS9 und Switch FS9 in die Pipe und auch seine Kicker- und Cliff-Aufnahmen sind bewundernswert.

Die Zukunft gehört einen ganz bestimmten Burton-Grom: Frederik Austbo! Nicht nur, dass er mal eben alle Etnies European Opnes auf seinem Skateboard gewonnen hat, nein er kann auch noch saugut snowboarden. Mit einem guten Mix aus beidem wirft er so manchen Top-Pro von seinem angestaubten Thron.

Mads Jonsson und Fredi Kalbermatten schließen nun die Türe zu. Aber davor räumen sie im Backcountry noch mal so richtig auf. Mads lässt FS9 am Kicker und fette Corner-Action vom Stapel und Fredi zerstört sich zuhause in Saas Fee. Er gehört neben Kier und ein paar anderen zu meinen Lieblings-Pipe-Shreddern. Aber auch im Powder sieht kaum einer so gut aus. Ich habe noch nie einen Part mit so vielen First-Try-Landings gesehen!

Alles in allem hat Standard Films hier eine durchschnittliche Leistung abgeliefert, man ist einfach besseres von ihnen gewohnt. Auch beim Soundtrack hatten die Jungs schon mehr Glück (z.B. beim TB5!!!). Aber was soll´s, L.I.T. passt schon.

 
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<![CDATA[ Promo Copy - DVD Review ]]> Sat, 25 Sep 2004 14:29:16 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/promo-copy-dvd-review_aid_19963.html
PROMO COPY

Detective Films

Video Review von Joe Beckert


Nach dem sich die Fourstar-Flim-Crew auflöste, entstand daraus und unter Leitung von Sean Johnson Detective Films. Der Mann weiß was er tut, denn er kann die legendären Whiskey-Filme und den Hammer Video Gangs zu seinen Werken zählen. Er hat eine neue Crew um sich geschart die sich wie folgt zusammen setzt: Joni Malni, Eddie Wall, Ikka Backstrom, Andreas Wiig, Kurt Wastell, Lauri Heiskari, Chad Otterstrom, Alex Auchu, Erro Niemela, J.P. Tomich, Simon Chamberlain, Chris Coulter, Mikey Rencz und Travis Kennedy.

Zwei kaputte 16mm Kameras, sechs geschrottete Snowmobiles, 4 zerschossene Knie und jede Menge Blut zeigen, dass die Jungs diesmal wirklich aufs Ganze gegangen sind. Für diesen Streifen braucht man starke Nerven!

Den Opener und herausragenden Part hat Eddie Wall sich erarbeitet. Er zeigt alle Standards wie Cab9 im Powder und FS Boardslide am Double Kinked Streetrail. Was aber diesen Part zu einem der besten macht sind die Hammer, wie z.B. BS Noseblunt an einer endlosen Ledge und die funny Dork-Moves.

Erro Niemela rockt die gleiche Ledge mit BS Bluntside to fakie und schmiert cab10 im Park. Chris Coulter ist ein wahrer Kickerspezialist. Den harten Slam über ein Double Cliff am Anfang seines Parts, scheint er gut weggesteckt zu haben, denn er zupft jede Menge Spins und Flips wobei er Newschool (Cab10) und Oldschool (Double Backflip) zu verbinden weiß.

Andreas Wiig scheint der kleine Bruder von Terminator-Arnie zu sein. Switch BS Rodeo und FS 7 übers „Tal“ gehören ebenso zu seinem Programm, wie der mächtige BS Rodeo7 über das Pyramid-Gap welches Josh Dirksen vor Jahren mal mit nem BS9er bezwang. Travis Rice hat letztes Jahr da auch einen Double Corked FS 10er hingestellt.

Der Spaßvogel Lauri Heiskari hatte letztes Jahr seinen Durchbruch mit dem legendären Part in Video Gangs. Hier spint er am liebsten 270° in seine Slides, egal ob normal oder switch. Alle haben versucht ihn von der Idee des riesigen BS 50-50 am Schluss seines Parts abzubringen, aber er war nicht umzustimmen und hatte so schlussendlich einen Ender-Ender und ein Transworld-Cover in der Tasche.

Der Newcomer Simon Chamberlain bringt es zu Beginn seiner Section auf den Punkt: „I used to watch snowboardparts when I was a kid. I had no idea how hard it´d be to film a videopart. Now when I see a good videopart I respect that rider much more because I know how much work and pain goes into it.” Seine Railmoves sind nicht zu verachten. Lasst euch das auf der Zunge zergehen: BS Lipslide FS 270° out und Switch FS 270° to BS Lipslide sind nur Appetitmacher.

Joni Malmi zeigt zum Schluss noch mal was alles möglich ist. Cab9 vom Cliff, BS 270° Boardslide BS 270° out am Handrail und BS9 im Park bleiben in Erinnerung.

Promo Copy ist jetzt schon eines meiner A.T.F.s (All Time Favourites) - kurzweilig, spannend, brutal, witzig, und mit einem fetten Soundtrack ausgestattet. Egal was noch kommt – dieser Streifen reißt euch weg.

 
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<![CDATA[ Committed - DVD Review ]]> Sat, 25 Sep 2004 14:15:30 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/committed-dvd-review_aid_19871.html

Committed

Straight Jacket Films

Video Review von Joe Beckert

Kurt Heine macht unter dem Namen Heine Tools Obstacles für Parks und unter dem Namen Straight Jacket Films Snowboardmovies. Er lässt das Ganze eher locker angehen und setzt schon mal ein Jahr aus, wenn es ihm gefällt. In guter Erinnerung sind seine kranken Filme „Diary Of A Mad Man“ oder „Unleashed“. Letzten Winter war er aber wieder fleißig, und das wohl am professionellsten gefilmte Projekt seiner Laufbahn nennt er „Committed“. Das Intro gleicht einer fetten Slam-Section, die sich gewaschen hat – AAAAUA AAAAUA!

JF Fortin steigt als erster in den Ring: Rail-Jibbs, Rock-Jibbs, Natural-Jibbs, Glaicer -Jibbs, FS7 Double Grab, Step-Up-Kicker, Cab9, Street-Rails und Powder-Kicker, Fun and Action – so sieht ein guter Part aus!

Doch Brett Butcher steht dem in nichts nach. FS 270° to Switch FS Boardslide und der Kameramann fährt während dem Slide neben dem Rail her – das kommt mal richtig gut! Am Double-Kinked-Rail zaubert er BS 50-50, poppt am Ende des zweiten Kinks einen FS 180° raus to Switch FS 50-50 und dann das Gleiche ungekehrt und FS angefahren an einer Double-Kinked-Ledge. Seine guten Kicker-Moves peppt er dann noch mit anderen Jibbereien, wie FS Bluntslide 270° out auf und zu guten Schluss bonkt er noch eine Baumstumpf per FS3, bei dem jeder Fehler fatal enden würde.

Brandon Bybee hatte wohl einen guten Tag, denn er macht fast alle seine Kickertricks an dem selben Spot. Mit dabei ist der beste BS Rodeo Indy ever. Aber auch beim BS Rodeo Tail zaubert er, denn obwohl er schon out of control mit den Armen rudert, steht er das Ding mit Leichtigkeit.

Danny Garrity hat geile Follow-Cam-Kicker-Shots zu bieten und Travis Robinson beeindruckt mich mit sauharten Basic-Tricks auf Stahl und Beton. Dass er aber auch technisch fit ist beweist er mit einem FS Noseslide Fs 270° out.

Mikko Rajakangas hat einen unglaublichen BS7 mit Switch Method Tweak auf Lager und Mason Aguirre weiß trotz FS10 in der Pipe noch wo vorne und hinten ist.

Max Henault hat einen der besten Parts des Winters. Er jibbt einfach alles was nicht weglaufen kann inklusive eines Igluzeltes und den sicken Park-Rail-Konstruktionen von Heine Tools. Style beweist er mit dem Switch Boardslide to FS Boardslide am Double-Kinked-Streetrail und einen FS Layback Smith Revert an einer Ledge.

Guillame Brochu fährt einen guten Mix aus Kicker und Rails und auch der alte Hase Jason Murphy lässt sich mal wieder blicken. Der Mormone hatte ja schon vor Jahren im legendären „Destroyer“ einen harten Part auch heuer jibbt und spinnt er als ob es kein morgen gäbe.

Dean Barbier hat den letzten Part bekommen. Mit wunderschönen Follow-Cam-Shots bei Rails und Backcountry-Kickern und Spinns im Sonnenuntergang hat er sich das auch wahrlich verdient. FS Bluntslide 270° out und ein BS Lipslide an einer Ledge, vor der man schon beim Hochlaufen Angst bekäme, BS5 am Step-Up-Kicker und Cab9 im Powder machen seinen Part komplett.

Committed ist ein wirklich cooles Video mit vielen Highlights und passend ausgewählten Songs – sehr zu empfehlen.

 
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<![CDATA[ Love Hate - DVD Review ]]> Sat, 25 Sep 2004 14:06:52 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/love-hate-dvd-review_aid_19970.html
Love Hate

by kidsknow productions

Video Review von Joe Beckert

Love/Hate

Fuck off! Es ist laut, unscharf, dreckig, obszön und richt nach Urin – love it or hate it. Dieser Streifen ist ein reinrassiger Punkrock-Slam erster Kanone. Von und mit Mikey LeBlanc, unterstützt u.a. von Shelby Menzel und Cole Taylor, der ja auch schon bei „Moment of truth“ mitgemischt hat. Abgefahrene S/W-Intros, kreatives Editing, beinharte Action und ein genialer Soundtrack bescheren Kids Know Productions ein mitreißendes Debut im Video-Zirkus.

Darrell Mathes baut Switch 5-0s in Lines ein und lässt mit Switch BS Lipslide und einem höllisch weiten Switch BS 360° manch anderen Newcomer im Regen stehen.

Endlich gibt´s wieder Footy von Jordan Mendenhal. Switch BS 50-50 an einer fies geknickten Betonmauer, eine Railline mit Noseblunt und FS Boardslide to Pretzel (FS 270°) out und ein mächtiger BS 180° to Switch 50-50 in den letzten Teil eines Kinked Rails zeigen: tight pants und Jackett, Jordan is back!

Endlich bekommen die Punker weibliche Unterstützung. Pricilla Levac macht Urban Snowboarding und jibbt ein Fußballtor mit Boardslide. Nate Bozung fährt auch öfter Stadt als Berg und zerlegt Hausdächer mit Cab270° FS Boardslide.

Sogar Bjorn Leines sagt hallo und rutscht einen rotzfrechen Halfcab Noseslide 270° out am Handrail. Wo T.J. Schneider noch mit BS Boardslide FS 270° out Verunsicherung hinterlässt, erzeugt Joni Makkinen richtig Angst. Sein Part besteht aus harten Kickermoves im unverwechselbaren Joni-Style und Horror-Shots vom Massenmörder mit der Motorsäge.

Jon Kooley, der letztes Mal noch mit Mack Dawg gerockt hat, gibt mit Blutslide 270° out und roughen Ledges seinen Senf dazu.

Die folgenden beiden Parts könnten unterschiedlicher nicht sein: Mikey LeBlanc und Mark Frank Montoya. Reife Männer mit reifen Styles. Mehr verrate ich nicht – muss man gesehen haben!

Justin Hebbel kommt auch langsam in Schwung und zwar meist switch. Er glänzt mit Nollie BS Lipslide, FS 180° Fakie Nosepress und Cab 270° BS Lipslide.

Was macht ein gutes Video aus? Ein guter Stil, ein roter Faden? Love/Hate hat beides und transportiert zudem Gefühl und Botschaft. Also scheiß ich auf meinen Hangover und mein verkotztes T-Shirt und hole mir die Hassliebe bei meinem Dealer.

 
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<![CDATA[ Positron - DVD Review ]]> Sat, 25 Sep 2004 13:57:15 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/positron-dvd-review_aid_19839.html
POSITRON

Whiteout Films

Video Review von Joe Beckert


Schau an, schau an, die Wildcats werden erwachsen und das im positiven Sinne. Unter dem Namen Whiteout Films haben sie einen ordentlichen 16mm-Streifen abgeliefert.
Soviel schon im Voraus: es gibt extrem viele Whistler-Backcountry-Aufnahmen, aber das bietet sich ja auch an, wenn man da wohnt. Besonders hervorzuheben ist der gute Schnitt und die super aufwendigen Computeranimationen in den Intros.

Chriss Dufficy muss als erster ran, und allein schon sein Opener hat sich einen Platz in der Hall of fame der perfect shots verdient: first track FS7 Mute von einem heftigen Cliff. Aber auch seine anderen Moves bereiten Wohlbehagen wie z.B. der Cab 270° to BS Lipslide.

JF Pelchat rippt so hart, man sagt er habe den Part seines Lebens! Nollie Rockslide, SW BS5 von einer dicken Wechte und ein endlos langer Waterslide Backflip off bestätigen obige Aussage.

Hans Ahlund stylt einen unmöglichen Trick an einer rauen Ledge: SW FS 180° to FS Feeble und Chris Brown macht in gewohnter Sicherheit alle Standard Spins von Felsen in den Tiefschnee.

Paavo Tikkanen hat auch ein paar exzellente Kicker-Moves im Gepäck und er zeigt sie genauso gerne im Park wie im Powder, wo er auf Dionne Delesall trifft, der von jedem Cliff hüpft, was sich nicht freiwillig ergibt.

Eric Leines teilt sich mit seinem Brüderchen Bjorn ein Lied und springt wie ein Äffchen von Rail zu Rail mit BS 50-50 Transfer Ollie to BS Boardslide. Der große Bruder macht aber die stylischsten Cliffjumps und bringt auch mit Cab270° to FS Boardslide den Stahl zum glühen.

Wenn man dann denkt, es geht nicht mehr härter, kommt Gaetan Chanut und... schau selbst...

Nach einer feinen Friends-Section bekommt Kier Dillon einen Gastauftritt bei den Wildkatzen. Seine Dillon-Roll hängt er immer noch mindestens 4 Meter über die Kante und auch sonst rockt er Quarter, Kicker und Pipe wie kein anderer.

Kevin Sansalone hat auch endlich einen amtlichen Part. FS Boardslides macht er in allen erdenklichen Varianten und am Schluss zupft er noch einen SW Rodeo von einem 15 Meter Cliff, der sich gewaschen hat.

Kale Stephens Nase ist wieder angewachsen und somit kann er sich wieder mit SW BS5 und SW BS7 von schneebedeckten Bergen schmeißen.

Doch nun wird es ruhig im Saal, denn der sagenumwobene Style-Pilot Devun Walsh gibt sich die Ehre. Er hat den ungegrabten Spin wieder salonfähig gemacht und auch hier lässt er diese Signature-Moves nicht vermissen. Außerdem sehen wir noch den wohl höchsten BS 3er Tailgrab, der auch schon in Devun´s Forum-Ad zu bewundern war.

Wie ist das noch zu toppen? Nur mit Tadashi Fuse. Der Japaner mit dem großen Herz dropt eine Staumauer (!), zieht einen BS7 im Mondschein und zerlegt den berühmten „Perfect Spot“ mit Cab9 und SW BS5. Als Bonus gibt es noch Interviews mit einigen Ridern und ein schönes Booklet – Positron, das loht sich!

 
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<![CDATA[ BAMM - DVD Review ]]> Sat, 25 Sep 2004 13:48:30 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/bamm-dvd-review_aid_19990.html
BAMM

brainwash cinema

Video Review von Joe Beckert


Brainwash cinema präsentiert unter Leitung von Rick Johnston die 16mm Produktion „Bamm“. Er hat seinen ganz eigenen Cutting-Style und zieht diesen bis zum Schluss durch.

Den Anfang macht Jon Cartwright, der Kanadier der schon in der Playboard ein Interview hatte und auch auf der entsprechenden DVD letzten Winter vertreten war. Er spint vier perfekte Tricks hintereinander von einem Cliff, schießt Pillows hinunter und haut sich über so manchen Powderjump, u.a. mit Cab9.

Jonas Hagstrom beginnt mit einem blitzsauberen FS9 Melon. Auch er war hierzulande schon zu sehen (MBM). Seine Transfer-Spins von einem Hausdach (als Kicker) zum nächsten (als Landung) sind auch cool anzuschauen.

Matt Peterson rockt die Parkkicker wie ein Gott. BS9 Nosegrab und drei Kicker in einer Line machen den Part perfekt.

Ein sehr vielseitiger Rider ist Mike Osachuk, denn er fühlt sich im Park und auf Rails genauso zuhause, wie auf Backcountry-Kickern und Cliffs.

Shandy Campos und Mike Wilson haben fette Powder-Shots am Start, egal ob Kicker, Pillows oder halsbrecherische Lines, bei denen sie mit Lawinen kämpfen und gewinnen!

Tyeson Carmody stickt einen pefekten FS7 first track in den Neuschnee und rutscht einen mächtigen FS Boardslide am Handrail.

Der Österreicher Beckna saust mit viel Speed und Style durch den Schnee und garniert seine Powderlines mit Cab9, FS7 und BS7.

Mike Turner zeigt ebenfalls eine unterhaltsame Mischung aus Kickertricks und Powderaction und Lukas Goller stylet einen bildschönen Melon to fakie.

Shin Campos holt alles aus sich raus, denn seine Lines haben Stil und sein Terrain sind Rinnen und dicke Pillows. Spinns wie FS9 und Cab9 sind da nur Beiwerk.

Zum Schluss kommt noch Rube Goldberg zum Zuge, der sich durch seinen besonders harmonischen Style auszeichnet und selbst die größten Cliffs mit FS7 und Cab9 in Grund und Boden fährt.

Bamm hat einen Soundtrack der stark anfängt, stark nachlässt und gegen Ende wieder etwas anzieht. Als Bonus gibt es noch saugeile Photos von Shaun Hughes als Slideshow, neue Kameraperspektiven und jede Menge Bonus-Footy.

 
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<![CDATA[ Moment Of Truth - DVD Review ]]> Tue, 21 Sep 2004 22:48:03 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/moment-of-truth-dvd-review_aid_19945.html
Moment Of Truth

Finger on da Trigger Productions

Video Review von Joe Beckert


Finger on da trigger-head Cole Taylor hatte schon immer ein großes Herz für Newcomer und Young Guns im Snowboard-Biz. Auch diesmal trotzt seine Produktion nur so vor Frischfleisch, aber auch alte Hasen wie Mark Frank Montoya und Ali Goulet kommen zum Zuge. MFM stylet aber nicht nur vor der Kamera sondern zeigt sich auch für den fluffigen Mix des Soundtracks verantwortlich. Natürlich ist hier strictly HipHop angesagt und so wirkt der komplette Streifen auch wie ein sauber produziertes Mixtape mit rail-lastiger visueller Untermalung.

Los geht’s mit Aaron Bittner, dessen FS Boardslide über das lange Double Kinked Rail, man auch schon im Transworld im Rahmen eines Check-Outs bewundern konnte. Mit Nollie FS 5-0 BS Revert, Lipslide 4 Kink Rail und Cab9 legt Aaron schon mal gut los.
Justin Bennee frisst Rails wie kein anderer, denn 5-0 Transfer 5-0 Rail to Rail und ein endloser Nollie FS Noseslide brennen sich first try in dein Hirn. Pat McCarthy zeigt jede Menge Kicker-Moves und unter anderem auch den lustigen Cab Double Shifty.

Casey Nelson stylet einen fetten Nollie FS Overturned Nosepress BS Revert und Fredrik Sirvio zerlegt die Ledge an der Eddie Wall in „Promo Copy“ BS Noseblunt rutscht, mit einem FS Noseslide pop over to Noseblunt to fakie. Mats Hanson schockiert mit einem 5-0 Revert durch ein fieses Double Kinked.

Der Cliff-Killer Dave Short aus Vancouver ist auch mit dabei. Im Rahmen der Playboard Style Session 2004 am Arlberg haben wir eine Woche im gleichen Zimmer gewohnt, haben zusammen Kicker geschaufelt und abends die Kohle im Casino auf den Kopf gehauen. Er ist ein sehr relaxter Typ und weitaus lustiger und entspannter als er im Video rüber kommt.

Erik Christensen beginnt seine Sction mit einem astreinen Switch Noseslide am langen Double Kinked. Sein Weg führt vorbei an einem saustylishen FS Blunt und endet schließlich mit dem beeindruckensten Move des Videos: Fs 180° to Switch overturned Nosepress an einem riesigen Rail.

Zum Schluss gibt es noch Ali Goulet auf die Augen. Der Mann hat mir in Kingpins „Brainstorm“ schon gut gefallen und auch in „Moment of truth“ enttäuscht er nicht und zeigt wie man mit engem Stance und Gummibeinen trotzdem richtig abrechnen kann.
Ein rundum gelungener Streifen, der Gangstern und Iron Boys besonders gut schmecken wird.

 
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<![CDATA[ DVD: Digital "Sane" ]]> Wed, 08 Sep 2004 19:52:27 +0200 /boardmag/snowboard/reviews/dvd-digital-sane_aid_19805.html
Irgend jemand hat mal gesagt: „Digital ist doppelt so teuer und doppelt so gut wie 411“. Das trifft meiner Meinung nach nicht hundertprozentig zu, beschreibt aber eine Tendenz, die der Wirklichkeit entspricht.

Video Review von Joe Beckert

Bill Weiss und Dennis Martin, die Macher des VideoMags Digital, haben mit "Sane" ein Werk abgeliefert, dass sich getrost zu den fünf Besten in diesem Jahr zählen darf.
Den Anfang macht Joey Brezinski. Wir kommen in den Genuss eines hammerharten Parts, der von Joeys sprühendem Einfallsreichtum und seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten lebt. Fakie Bigspin to Wheelie Powerslide Fakie Wheelie Bigspin Out am Pier 7, SF, ist ebenso einzigartig wie sein Halfcab Boardslide 270° Out an einem harten Rail. Dieser Part hat mich völlig verblüfft.

Pool und Concrete-Park, aufgelockert mit einigen halsbrecherischen Street-Stunts, so fühlt sich Alex Chalmers wohl. Wie man auch schon im Flip-Video und in Tony Hawks Secret Skatepark Tour sehen konnte trägt er verdientermaßen den Namen des Transfer-King. In edelster Punkrockmanier fliegt er seine Grabs superweit und stylt bis zur kurz vor dem Einschlag.

Video Mags beinhalten immer auch Werbung. Normalerweise uninteressant, muss ich diesmal aber auf die És-Werbung mit Eric Koston und auf den Blind-Teaser zum neuen Streifen „What if“ hinweisen. Ich sage nur Ronnie Creager und BS Tailslide BS 360° Ollie Kickflip out. Uuuuahahahaha!

Der folgende Mixpart ist sehr ansehnlich und abwechslungsreich. In besonderer Erinnerung bleibt mir der Nollieflip Lipslide von Paul Machnau am Handrail, den man auch schon in einer Globe-Werbung bestaunen durfte.

Curtis Colamonico dürfte nach diesem Vortrag keine Schwierigkeiten haben aus seinem unverdienten Schattendasein herauszutreten. Das Zeug zum Superstar hat er auf jeden Fall. Mit seinem geschmeidigen HipHop-Style rutscht er FS Tailslide 270° Heelflip out an einer Ledge und auch am Handrail hinterlässt er mit BS Noseblunt seine Spuren. Ein wirklich gelungener Part, der mit einem FS Bluntslide Kickflip Out am Handrail seinen krönenden Abschluss findet.

Casey Rigney liebt harte Spots. In seinem Part frühstückt er so manches Handrail und lässt Tricks wie Nollie Nosebluntslide und Nollie Heelflip FS Nosegrind (!!!) an selbigen so einfach aussehen, dass er sich nur noch mit einem Switch Flip BS Lipslide selbst übertreffen kann.

Auf einem ebenso hohen Level fährt Jason Jones. Basic-Style, aber schön anzusehen.
Der alte Hase Jayme Fortune zeigt, dass er ein kompletter Street-Skater ist. Wheelie to Curbtrick Lines baut er ebenso ein, wie Sw Flip BS Nosegrind und Laserflip über ein Gap.

Sane ist ein Ausnahmevideo. Man bekommt Tricks zu sehen, die man noch nie, in dieser Art, gesehen hat. Die Jugend hat das Ruder übernommen. Das zeigt sich nicht nur daran, dass man Alt-Stars wie Muska und Penny nur noch im Abspann zu Gesicht bekommt.

Digital: Sane – ein „Must-Have-Video“!
 
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